Kein Applaus für Podmanitzki

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5 out of 5 stars
Von Ian Philipp Busse M.A. Am hilfreichsten 14.08.2014

Lustig, aber handwerkliche Mängel

Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

Ephraim Kishon ist wirklich lustig und ich höre und lese ihn immer wieder gerne. Die Absurdität der Bühne an sich, gepaart mit der bissigen Kritik an der gesellschaftlichen Struktur der israelischen Theaterszene sind wirklich zum Totlachen! Es gibt jedoch deutliche handwerkliche Mängel in der Umsetzung durch den Leser.

Welches andere Buch würden Sie mit Kein Applaus für Podmanitzki vergleichen? Warum?

Ähnlich ist "Der seekranke Walfisch", denn es stammt vom selben Autor, und ist auch witzig zu hören. Allerdings ist Torberg ein besserer Sprecher, wenn auch (da der "Walfisch" soviel älter und Torberg schon seit Jahrzehnten tot ist) von der Tonqualität nicht ganz so gut wie "Podmanitzki" mit Hugo Egon Balder.

Was mochten Sie nicht am Vortrag von Hugo Egon Balder?

Leider ist Hugo Egon Balder nicht so professionell, spricht viele Worte falsch aus, so "Mordechai" als "Mordeschai" (das CH spricht sich wie in "Dach") oder "Regisseur" und "Regie" mit einem harten, deutschen G und ähnlich peinliches.

Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Wäre dieses Buch ein Film, könnte er den Untertitel "Podmanitzki -- der liebenswerte Loser" tragen.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wer Ephraim Kishon nicht kennt, sollte sich mit seinem Hintergrund vertraut machen. Als Ungar namens "Ferenc Hoffmann" floh er aus Europa im 2. Weltkrieg, wurde Israeli mit neuem Namen und lernte dort erst richtig Hebräisch. Er beschreibt in seinen witzigen Geschichten die Absurdität der in den 1950er und 1960er Jahre entstehenden modernen israelischen Gesellschaft.

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