Macbeth

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5 out of 5 stars
Von folgren Am hilfreichsten 04.11.2007

Auf zur nächsten Krönung

So kommen Könige zu Fall. Sie schwingen sich zur Macht auf und tragen den Keim ihres Sturzes in sich. Manchmal ist es das Geld, der Neid, die Eifersucht, Selbstüberschätzung, auch oft die Verkennung der Verhältnisse, oft der Gegner zu stark, die Widerstände zu groß, einer einfach nur größenwahnsinnig. Nicht selten gibt sich ein neuer Herrscher in Abhängigkeiten, die er zuvor nicht einzuschätzen wußte. In Macbeth schildert Shakespeare das Machtstreben eines Emporkömmlings, der nicht vor Mord zurückschreckt, um ans Ziel zu kommen. Duncans blinder Ehrgeiz wird nur von seiner Frau Lady Macbeth überboten. Wie Shakespeare es schafft, ein Netz von Intrigen zu weben, von eigener wie fremder Hand gesponnen, deren Stricke selbst Duncan zu Fall bringen, gehört zum Besten was Dramenliteratur aufzuführen weiß. Egal ob Banquo, Macduff, die Hexen, Lords, Edelleute, Mörder wie Boten sie alle spielen auf Shakespeares großer übergreifenden Weltbühne mit, die den Kreis immer wieder schließt, und wiegen sich in seiner Sprache.

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