PROFIL

Gottfried

Wächtersbach, Deutschland
  • 18
  • Rezensionen
  • 63
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 24
  • Bewertungen
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.01.2018

Grottenschlecht

Die Geschichte mutet an den Haaren herbeigezogen und der Verfasser ist zwanghaft bemüht, sein Münchner Lokalkolorit einzuflechten. Dazu müssen dann gar Karl Valentin, der "Charly" aus den Münchner Geschichten und der Monaco-Franze herhalten. Der Erzählstil entspricht eher einem Drehbuch mit häufigem Weglassen von Pronomen und Verben und ist zudem gespickt mit bayerischen, sprachlichen Derbheiten. Rita Falk setzt in ihren Niederbayernkrimis auch Nominalsätze ein, kann dies aber um Klassen besser und ist mit ihrem Erzählstil authentischer. Anfangs dachte ich, A. Schröfl wollte deren Niederbayernkrimis oberbayrisch "toppen", was gänzlich misslungen ist. Das Buch kann denn auch durch einen bemühten Sprecher nicht gerettet werden.

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1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.03.2013

Gelesen im Stil von Gute-Nacht-Geschichten

Das Hörbuch ist mäßig spannend. In neunzig Prozent der Geschichte weiß man sofort, was als nächstes geschehen wird. Es wimmelt nur so von Versatzstücken aus vielen historischen "Frauenromanen". Was mich ungemein stört und wahrscheinlich mein Urteil besonders beeinflusst, ist der Vortrags- und Lesestil, der mich an das "Liebe Kinder, jetzt kommt Euer Betthupferl" des Bayerischen Rundfunk erinnert.

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9 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

1 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.04.2012

Überspannter Vortragsstil

Es sind ja nette Geschichten, die ich teilweise schon kannte. Ich war gespannt, wie sich das alles vorgelesen anhört, und wurde enttäuscht. Durchgängig zeichnen sich die Lesungen durch einen exaltierten und übertreibenden Vortragsstil aus. Negativer Höhepunkt ist die mit einem angeblich amerikanischen Deutsch-Akzent vorgetragene, enervierende Abhandlung Mark Twains über die Deutsche Sprache.
Nicht empfehlenswert, lieber selber lesen.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.12.2011

Kurzweilig und fragwürdig

Die Geschichten sind kurzweilig und werden bestens vorgelesen. Manches erscheint aber an der Haaren herbei gezogen und fragwürdig: ein Münchner Trödler und Bonvivant gibt den Kriminaler oder Privatdetektiv, tappt ohne Auftrag und Honorar in kriminelles Geschehen und gerät stets in Situationen, in denen der Hörer sofort weiß, der Widerpart ist da und es gibt "einen auf die Nuss" oder Schlimmeres. Ein Phil Marlow aus München.
Wenn man die Stadt mag und das Lokalkolorit, ist das Hörbuch eine gute Wahl.

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6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.08.2011

Schlechter Vortrag

Undurchsichtige Handlungsstränge. Dazu noch schlecht gelesen.
Das Hörbuch kann ich nicht empfehlen.

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3 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.06.2011

Hörenswertes Kompendium

Ein hörenswertes Kompendium über das komplizierte private und öffentliche Leben von Friedrich Schiller. Man erfährt sehr viel auch über die späte Freundschaft mit Goethe. Für Schiller-Fans sicher ein "muss".
Leider wird die Rezeption des Hörbuches durch den Lesestil, ähnlich dem einer Gymnasiastin, etwas mühsam. Deshalb nur 3 Punkte.

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3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.02.2011

Wunderbar gelesen

Schon die Stimme von Bodo Henkel fesselt einen, gekonnt wechselt er zum Dialekt, wenn er den ostpreussischen Opa sprechen lässt. Es ist eine durchaus fesselnde Geschichte, welche eigene Erfahrungen und Erzählungen von damals bei mir nahe rücken.
Das Buch ist sehr empfehlenswert, gerade auch für die Generationen nach der "Trümmerzeit".

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.06.2010

Ein Schatz in meiner Audio-Bibliothek

Leute, die an Geschichte, besonders an deutscher Zeitgeschichte Interesse haben, finden mit diesem Hörbuch einen Schatz.
Es ist ein biographisches Meisterwerk, das Urs Bitterli über den von mir sehr geschätzten Historiker und Literaten Golo Mann verfasst hat.
Ein Rezensent hat die "kultivierte Sprache" von Alexander Bandilla gelobt. Dem muss ich mich auch unbedingt anschließen.
Vom Inhalt und vom Sprechen her war dieses Hörbuch für mich ein uneingeschränkter Genuss. Es ist ein besonderer "Schatz" in meiner Audio-Bibliothek.
Selten sind mir Gestalten und Ereignisse unserer jüngsten Geschichte, die man teilwiese selbst erlebt hat, aus der Meta-Position eines Biographen so eindrücklich nahe und in Erinnerung gebracht worden.

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4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.04.2010

Spannend

Das Buch ist wie ein Thriller anzuhören und wie eine "investigative" politische Reportage. Während des Zuhörens schwanken die Sympathien und auch am Schluss bleibt eigentlich offen, wer der oder die großen Schurken unter den Akteuren sind. Wenn man zeitpolitisch interessiert ist, die unterschiedlichsten Meldungen aus dem postkommunistischen Russland verfolgt hat, waren schon immer wieder Zweifel am "lupenreinen Demokraten" Putin aufgekommen.

John le CarreŽ hatte uns Spionage-Thriller geliefert, von denen man eigentlich meinte, das kann nur Fiktion sein.
"Tod eines Dissidenten" war und ist keine Fiktion und übertrift John le CarreŽ.

Volle fünf Punkte für dieses Hörbuch, für Inhalt und Vortrag.

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.02.2010

Spannende und aufklärende Biographie

Eine spannende Biographie. Man bekommt einen sehr nahe gehenden Eindruck, wie das Dritte Reich in seiner Totalitarität "bürgerliche Biographien" zu verstören und auch zu zerstören vermochte. Otto Sander ist ein großer Schauspieler, seine Stimme und das Sprachkolorit stimmen für dieses Buch, wenngleich mir manchmal die "Emphase" fehlt, die Erzählung dann hinplätschert und gelegentlich ermüdet. Deshalb Punktabzug

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4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich