PROFIL

Lucia

  • 15
  • Rezensionen
  • 20
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 89
  • Bewertungen
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.12.2017

Absolut hörenswert aber kein Kingsbridge Klassiker

Hmm auch nach einigen Tagen bin ich mir nicht ganz sicher was ist das? Ein Follett? Oder nicht?
Fakt ist - ich finde das Buch sehr lesens- bzw. hörenswert und habe den Kauf nicht bereut. Auch gefällt, mir sehr, dass Follett zu 500 Jahre Reformation einen historischen Roman heraus gibt, der zwar deutlich nach Luther spielt, aber die Konfessionskämpfe in den Mittelpunkt stellt.
Wer jedoch einen Kingsbridge Klassiker erwartet, der wird sich eventuell enttäuscht sehen. Es gibt keine Baumeister oder Äbte mehr. Die Geschichte entwickelt sich nicht mehr an den einzelnen Bauabschnitten einer Kathedarle oder einer Brücke. Was der Kingsbridge-Fan (mich eingeschlossen) besonders beim deutschen Titel erwarten würde.
Nimmt man jedoch den Orginal-Titel her "A column of fire" (dt. eine Feuersäule oder Flächenbrand)... dann könnte man schon ahnen, dass es hier nicht mehr um ein Bauwerk geht.
Dennoch ist der Roman wie immer sehr spannend und mitreißend erzählt. Auch hält sich Follett streng an die historischen Ereignisse und Kluckert liest wie gewohnt sehr gut.
Was mir auf fiel ist: die Sex-Szenen sind nicht so detailliert beschrieben wie in den bisherigen Folletts, die ich kenne. Dies mindert die Qualität des Buches natürlich keines Wegs und man könnte sicherlich lange Diskussionen darüber führen ob es grundsätzlich notwendig ist. Jedenfalls ist dieser Roman - in sexueller Hinsicht jedenfalls - jugendfrei.

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.02.2017

Bestes Bauchmuskeltraining!

Mein Mann und ich sind totale Sträter-Fans und bei allen Geschichten könnten wir uns vorstellen, dass Sträter das wirklich so gemacht hat. Ich find's Klasse!

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3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.01.2017

Anders als erwartet, dennoch gut.

Durch die vorherigen Rezessionen war ich vorgewarnt, dass es hier nicht um die Fortsetzung der „Brückenbauer“ geht, sondern um die Ergänzung, nämlich was Sverre so gemacht hat. Auch ich denke der Titel „Dandy“ ist passender. Jedoch rechtfertigt das Ende auch den Titel „Die Brüder“. Der Blick auf die Kunstgeschichte hat mich erstaunt und bringt mich nun ebenso dazu mich hierüber schlau zu machen, wie der erste Teil über Afrika.

Leider kann Johannes Steck die norwegischen Namen nicht richtig aussprechen. Er betont diese immer falsch, was mich persönlich sehr nervt. Tobias Kluckert vermittelt die norwegische Seele viel besser. Daher gibt es für das gesamte Werk nur drei Sterne.

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.01.2017

Beeindruckend und faszinierend!

Ich bin ein kleiner Geschichtsfan und hielt bisher Ken Follett für den Meister des Historischen Romans. Dieser Roman kann ihm das Wasser reichen, wie ich finde. Besonders interessant fand ich die geschichtlichen Ereignisse mal aus einer völlig anderen Perspektive zu betrachten. Ich habe mich bisher noch nie mit der Geschichte Afrikas und der Zeit der Kolonialherrschaft in den afrikanischen Staaten befasst, das werde ich nun umgehend nachholen.

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2016

Fesselnd und spannend! Einfach Märchenhaft!

Schön wie sich unsere abendländischen Märchen in der "Wirklichkeit" entwickeln.
Die Idee von Cornelia Funke, eine Welt zu schaffen in der unsere Märchen wahr werden und sich doch so ganz anders entwickeln wie wir sie von Kind auf kennen. Finde ich sehr faszinierend!
Ein Buch mindestens so sehr für Erwachsene wie für Jugendliche.

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1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.09.2015

Schöner Teene-Roman, der leicht daher kommt

Wer hier ein tiefgründiges oder spannendes Fantasy-Werk erwartet, könnte von "Silber" enttäuscht sein.
"Silber" ist ein schöner Teene-Roman der luftig leicht erzählt und auch so gelesen wird.
Ja auch das eine oder andere Klischee wird bedient und mit ihm gespielt. Aber meinem persönlichen Hörvergnügen tat dies keinen Abbruch - im Gegenteil, ich habe es auf einen Rutsch durch gehört. Die Prise erxtra erhält der Roman durch die Möglichkeit sich gegenseitig in seinen Träumen zu besuchen. Welcher Teenager wünschte sich nicht, dem Jungen oder Mädchen seiner Begierde im Traum seine Gefühle offenbaren zu können, ohne den Spot der "Öffentlichkeit" zu fürchten?
Der "Dämon" - verleiht dem ganzen eine spannende Note, die verhindert, dass das Buch zu einem reinen Liebesroman abdriftet und auch der Schluß war für sehr überraschend und bedeutend ernster als von mir erwartet - hier für gibt es einen kleinen extra Stern.

Mein Fazit: Eine gelunge Mischung aus "Girls Club - Vorsicht bissig!", "Gilmore Girls" und "Gossip Girl" verfeinert mit einer schönen Fantasykomponente.

Simona Pahl liest den Roman sehr gut und ich finde ihre Stimme passt einfach gut zu Liv, daher erhält sie von mir 5 Sterne.

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3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.03.2014

Wer auf Follett steht wird Di Fulvio lieben

Die Geschichte ist ebenso fesselnd wie "Der Junge der Träume schenkte" leider ist der Titel etwas irreführend, denn der Schwerpunkt der Geschichte liegt auf Mercurio, also einem Jungen. Alles andere ist aber genauso spannend und bildlich erzählt.

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.10.2012

Einfach, lustig, liebenswert

Ein klassisches Gier Buch, lustig, nett, nicht zu flach aber auch nicht zu tief. Das Richtige zum einfach mal abschalten und die Seele baumeln lassen.

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5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.11.2011

Spanned bis zum Schluß

Ein sehr spanender Krimi bis zum Schluss. Petra Busch versteht es den Spannungsbogen bis zum zuletzt zu spannen, Kommissar Ehrlinspiel und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken und selbst beim Show-Down noch zu überraschen. Lutz Riedel verleiht Ehrlinspiel und dem Breisgau leben und die Stimme passt zum Buch und zum Kommissar.
Dieser Regio-Krimi sticht wie ich finde aus den Massen von schlechten Regio-Krimis deutlich heraus. Dennoch habe für dieses Hörbuch „nur“ 4 von 5 Sternen geben – weil Busch und Riedel nicht Jacques Berndorf und die Siggi Baumeister Krimis heranreicht. Wenn die „Ureinwohner“ des Breisgaus auch im Buch Dialekt reden würden, würde dies dem Hörbuch bedeutend mehr Authentizität verleihen. Aber wie gesagt dies ist Kritik auf sehr hohem Niveau und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Fall von Kommissar Ehrlinspiel.

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2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.11.2011

Guter Plott - die Geschichte könnte besser sein

Zuerst zum Positiven - Irina von Bentheim liest sehr schön und authentisch. Leider ist die Geschichte nach 2 Stunden total vorhersehbar und man stolpert mit der Protagonistin sehenden Auges bzw. hörenden Ohres von einer Katastrophe in die nächste. Der Plot an sich ist sogar gut, leider gelingt es Kim Schneyder nicht den Grad zwischen gutmütig liebevoll naiv und strohdumm auf der naiven Seite zu bleiben. Das macht die Geschichte sehr anstrengend und einfach auch etwas zulang. Auch Gutmütigkeit kann anstrengend sein.

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3 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich