PROFIL

Ute

Heppenheim, Deutschland
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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.08.2018

Geniale Fortsetzung

Wow, was für eine Fortsetzung der Reihe! Aross ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und landet dabei ungewollt an Bord der Barbarossa. Was sie hier alles erlebt, ist mehr als furchtbar. Ein zweiter Steuermann, der nichts lieber tut, als Menschen zu quälen. Und das aufs Übelste. Als dann Aross in Ungnade des 2. Steuermanns fällt, scheint ihr Leben vorbei zu sein….

Währenddessen schlägt sich Farin mit drei mehr oder weniger Vertrauten auf eine tödliche Mission über das Westgebirge ins Sumpfland, aus dem noch nie eine Menschenseele lebend zurückkehrte. Doch es scheint keinen anderen Ausweg zu geben, als eben dieses Risiko einzugehen. Denn einzig hier wächst das unbedingt notwendige Kraut, um Emicho von seinem Fluch zu befreien.

Ekel, der Dämon von Farin, verlangt hier seinem „körperlichen Gefäß“ alles ab. Ist Vertrauen in einen Dämon wirklich eine gute Entscheidung?

Gespannt warte ich nun auf Teil 4, den es leider noch nicht gibt. Mit diesem letzten Teil wird die Geschichte dann leider auch schon enden. Ich könnte noch stundenlang den weiteren Abenteuern von Farin/Ekel und Aross/Künstler Ki lauschen. Doch ich bin wirklich froh, dass ich mich auf das Terrain „Fantasy“ eingelassen habe. Denn sonst wäre mir diese wundervolle Reihe glatt entgangen.

Und jetzt mal wirklich ein riesen großes Lob an den Sprecher Robert Frank. Er macht seine Sache derart gut, dass ich ihn glatt mit dem fabelhaften Stefan Kaminski vergleichen möchte. Doch, die beiden stehen sich in nichts nach. Wirklich grandios, wie er hier die einzelnen Charaktere – insbesondere Ekel – vertont.

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.08.2018

Genauso gut wie Teil 1

Der zweite Teil geht genauso rasant weiter, wie sich schon der erste Teil präsentierte. Farin ist ja nun der Knappe von Emicho und soll ausgebildet werden. Farin versagt jedoch kläglich in allen Disziplinen, bis sich sein Dämon namens Ekel in den Wettkampf einklinkt.

Sehr köstlich fand ich die Gespräche zwischen Farin und seinem glucksenden Dämon. Gemeinsam bestehen sie einige sehr brenzlige Situationen.

Auch die parallel verlaufende Story um Aross und den Künstler Ki ist sehr spannend anzuhören. In diesem zweiten Band verknüpfen sich nun die beiden Stränge – Farin und Aross lernen sich endlich kennen.

Das Ende des zweiten Teils endet an einem dramatischen Wendepunkt, so dass ich mir sofort den 3. Teil auf den Player spielte. Bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich werde berichten.

Der Sprecher lief hier wieder zur Höchstform auf. Echt genial!

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.08.2018

Toll!

Nachdem ich von „Instabil“ so begeistert war, habe ich nach weiteren Büchern von Sam Feuerbach geschaut. Dadurch bin ich auf „Der Totengräbersohn“ aufmerksam geworden. Kaum entdeckt, schon geholt.

Der Totengräbersohn brilliert meiner Meinung nach mit noch mehr bissigem Humor und wieder einer herrlich herzerfrischenden Sprache.

Farin ist der Protagonist und somit der Totengräbersohn. Er hat es nun wahrlich nicht leicht in seinem Leben. Seine Mutter, die recht gebildet war, ist leider schon recht früh verstorben. Sein alter Vater verfällt immer mehr dem Alkohol und tut sich sehr schwer, seinem Sohn zu zeigen, dass er ihn liebt. Raubeinig und grob behandelt er stets den Jungen, der alles gehorsam macht. Farin bleibt nichts anderes übrig, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das bedeutet, dass auch er als Totengräber arbeitet. Von allen im Dorf verachtet träumt er von der schönen Tochter des Schmieds. Doch diese scheint unerreichbar für ihn.

Als eines Tages die Dorfhexe stirbt, nimmt er ihr Amulett an sich. Eigentlich will er es bei der Beerdigung den Angehörigen übergeben, falls denn welche kommen sollten. Doch es kommt niemand. Außer einem furchteinflößenden ganz in schwarz gekleideten Mann. Farin behält das Amulett und trägt es verborgen unter seinem Hemd um den Hals. Als Tage später ein Ritter im Dorf eintrifft, Angst und Schrecken verbreitet und nach der Dorfhexe fragt, soll diese exhumiert werden. Doch die Leiche ist verschwunden. Samt dem Pfarrer. Hier ergreift Farin das Wort und sieht seine Chance gekommen.

Es geht hier noch herrlich skurril und böse weiter. Doch das will ich gar nicht erzählen, höre es dir selbst an. Es ist einfach nur zu gut.

Den ersten Teil dieser Saga habe ich an einem Sonntag komplett durchgehört.

Den Sprecher kannte ich bisher noch nicht. Ich fand ihn aber auch absolut klasse. Er hat daraus ein wahres Ohrenkino gemacht. Auch hat er allen Charakteren verschiedene Stimmen verpasst, so dass man jederzeit genau wusste, wer denn gerade spricht.

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.08.2018

Einfach nur toll!

Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Sie erzählt die Geschichte einer Amerikanerin, die einen Chinesen heiratet. Mit ihren drei Kinder leben sie in einer amerikanischen Stadt, die 1977 noch voller Vorurteile gegenüber Ausländern ist.

In dieser Familie dreht sich alles um die älteste Tochter Lydia, die ums Leben gekommen ist. Ob es Mord, Selbstmord oder ein tragischer Unfall war – es wird hier viel spekuliert. Und so erfährt man sehr viel über die Umstände, in denen die Familie und ihre einzelnen Mitglieder so leben. Jeder hat eine andere Ansicht, doch in einem Punkt sind sich alle einig: Lydia hatte viele Freunde und war sehr beliebt. Doch nach und nach hebt sich der Vorhang der Verhüllung und es treten erstaunliche Gesichtspunkte in den Vordergrund.

Eigentlich spielt hier jedes Familienmitglied eine tragische Rolle. Dies könnte man nun als etwas kitschig deuten, doch das ist es ganz und gar nicht.

Celeste Ng hat eine Art zu erzählen, die einem sehr ans Herz geht und die absolut glaubhaft und vorstellbar zugleich ist. Diese Familie könnte es meiner Meinung nach wirklich gegeben haben, denn nichts scheint hier konstruiert oder gekünstelt.

Kurz, ich bin rundum begeistert von der tollen Geschichte „Was ich euch nicht erzählte“.

Britta Steffenhagen als Sprecherin passte ganz hervorragend zu dieser Geschichte, sie las mit viel Herzblut und Leidenschaft.

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5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.08.2018

Klasse!

Mit Instabil habe ich mein erstes Hörbuch von Sam Feuerbach und Thariot gehört. Was soll ich sagen: Es war ein Volltreffer!

Patrick ist ein Durchschnittstyp. Nichts ist außergewöhnlich an ihm, weder in die eine noch in die andere Richtung. Eigentlich ein Langweiler, der sich mit Ach und Krach durchs Leben schlägt. Bis zu einer ganz normalen Nacht, als er von einem Sondereinsatzkommando aus dem Bett gerissen und verhaftet wird. Er wird verhört, jedoch nur recht halbherzig und soll schon am nächsten Tag nach Guantanamo überstellt werden. Doch als er in der Umkleidekabine seinen orangenen GTMO-Haftanzug anziehen soll, verschwindet er auf unerklärliche Weise aus der Kabine. Weder die Polizei noch Patrick selbst können sich dieses Verschwinden erklären. Und so beginnt eine irre Hetzjagd auf Patrick, bei der er nicht selten plötzlich verschwindet und sich so dem Zugriff in letzter Minute widersetzen kann.

Eine Journalistin, die hier „die Story“ ihres Lebens wittert, erschwert Patrick noch die Flucht, da nun die ganze Bevölkerung sein Gesicht kennt und ihn für ein Al-Kaida-Mitglied hält. Spannend, spannend kann ich da nur sagen.

Besonders gut hat mir hier die erfrischende Sprache des Buches gefallen. Sie scheint aus dem Leben gegriffen und kommt einfach locker, flockig daher. Über viel Humor (und auch schwarzen Humor) darf man sich ebenfalls freuen.

Klasse finde ich ja immer bei den Zeitreisebüchern, dass man ordentliche Gehirnknoten bekommt. Und die bekommt man hier in reichlicher Dosis.

Kurz, dieses Hörbuch hat mich sehr begeistert. Wie ich gelesen haben, wird es wohl eine 3-teilige Reihe werden wird. Doch da muss ich mich wohl noch etwas gedulden.

Den Sprecher fand ich im Großen und Ganzen ganz ok, wenn mir auch etwas mehr Enthusiasmus besser gefallen hätte. Sprich, da ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben. Aber trotzdem hat er seine Sache gut gemacht.

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2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.08.2018

Äußerst interessant! Auch für Statistik-Skeptiker

Factfulness ist ein Buch, das alles mal wieder ins richtige Verhältnis setzt. Wenn man heutzutage den Nachrichten lauscht, hat man ja unweigerlich den Eindruck, dass alles immer schlimmer wird. Doch wenn man dann den Entwicklungen lauscht, von mehreren Jahrhunderten oder auch nur Jahrzehnten wird dieser negative Eindruck ins richtige Licht gerückt. Natürlich sind wir noch weit entfernt von optimal, doch nichts kann von heute auf morgen passieren. Alle großen Veränderungen brauchen natürlich ihre Zeit.

Sehr interessant fand ich den Fragebogen, den der Autor ganz zu Beginn des Hörbuches vorstellt. Dieser ist auch auf der beigefügten PDF-Datei enthalten. Man sollte sich wirklich im Vorfeld hinsetzen und diesen Fragebogen ausfüllen. Anschließend wird man nicht schlecht staunen, wie es auf unserer Welt heute wirklich aussieht im Vergleich zum eigenen Eindruck.

Für alle Skeptiker der Statistiken: Ich gehöre auch eher zu der Kategorie: „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Doch selbst das ist zu negativ gesehen, wie man in Verlaufe des Buches feststellen wird.

Ich bin froh, dass ich mir dieses wirklich sehr interessante Hörbuch angehört habe. Denn meine Sicht auf die Welt hat sich dadurch tatsächlich in ein positiveres Licht verändert.

Uve Teschner als Sprecher für solch ein Hörbuch ist ja erst einmal etwas ungewohnt, kennt man ihn doch meist nur von Thrillern her. Doch auch für dieses Sachbuch passt er perfekt. Er beherrscht einfach seinen Job.

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2 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.07.2018

Nicht mein Geschmack

Poh, dieses Hörbuch hat mir wirklich einige graue Haar beschert. Fand ich den Plot anfangs ja noch richtig gut und wirklich spannend aufgebaut, so wird er etwas vor der Hälfte echt – hm, wie soll ich sagen – bescheuert! Da plant sie und plant, man denkt, heijah, wenn man sich die Blöße geben will, derart einem Mann nachzurennen – bitte, und dann – Peng – an einem Abend macht sie alles kaputt. Aber nicht so, dass es ein Versehen gewesen wäre. Nein, das war wirklich von der Autorin so gewollt!

Das war der Moment, an dem ich das Hörbuch abbrechen wollte. Hätte ich mal besser getan. Aber nein, meine Neugierde war natürlich größer und ich hörte weiter. Doch anschließend habe ich mich eigentlich nur noch aufgeregt. Eine Frau mit einem kompletten Sockenschuss und ein Mann wie ein Waschlappen. Machtspielchen, eins nach dem anderen… hach, es war einfach nur noch ein Dilemma, diesem Drama zuzuhören. Doch ich hörte weiter, ich wollte unbedingt wissen, wie es denn nun ausgeht. Und ja, auch hier wurde ich wieder bitter enttäuscht.

Nein, also trotz der wirklich sehr guten Leistung von Nora Waldstätten, die ich bisher übrigens noch gar nicht als Sprecherin kannte, hat mich diese Story einfach nur enttäuscht und genervt.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2018

Sehr interessant

14 Stunden die für mich wie im Flug vergingen. Ich liebe Hörbücher, in denen spannende und interessante Untersuchungen über das menschliche Verhalten beschrieben werden. In diesem Hörbuch waren sehr viele für mich völlig neue Versuchsreihen aufgeführt. Und jede einzelne verblüffte mich aufs Neue.

Hauptaugenmerk wurde hier natürlich auf das Unbewusste gelegt. Sehr interessant finde ich die Quintessenz, dass man seinen unbewussten Geist gezielt aktivieren kann. Viele Beispiele wurden aufgeführt, wie man durch zielgerichtetes Aktivieren wesentlich effektiver und erfolgreicher sein Leben meistern kann. Doch eines ist auch klar – vortäuschen kann man seinem unbewussten Geist nichts. Man muss es schon wirklich ernst meinen. Dann wird unser Geist und unser Unterbewusstsein zu einem unschlagbaren Team.

Ganz sicher werde ich dieses Hörbuch noch ein zweites Mal hören.

Elmar Börger als Sprecher hat mir auch sehr gut gefallen. Angenehme Stimme, passende Betonung. Was will man mehr.

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4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2018

Äußerst interessant

Dieses Hörbuch von David Eagleman fand ich wieder sehr interessant. Die Hauptbotschaft ist, das wir immer alles biegen, brechen und verbinden. Nur so entstehen immer wieder neue kreative Ideen und Produkte. Sprich, dass nichts aus dem Nichts entsteht, sondern dass immer bereits vorhandene Ideen miteinander verknüpft und/oder verändert werden, so dass neue kreative Dinge entstehen. Die Beispiele, die er hier zahlreich anführt, fand ich sehr erstaunlich und oft auch verblüffend. Fand ich bisher Steve Jobs Ideenreichtum einzigartig, so relativiert sich das Bild nach der Lektüre dieses Hörbuches. Denn er war „einfach nur“ ein Meister im biegen, brechen und verbinden. Aber auch das muss man ja schließlich erst einmal können.

Einen Aspekt finde ich aber unbedingt bemerkenswert: Eagleman sagt also, dass Kreativität immer durch lernen von anderen, durch verbinden von bereits vorhandenem entsteht. Und doch sagt er, dass deshalb Computer niemals kreativ sein könnten. Ok, mein Bürocomputer sicherlich nicht. Doch wie sieht es mit starker künstlicher Intelligenz aus?

Wer sich ein wenig mit KI beschäftigt hat, der weiß auch, wie man einer KI das Lernen beibringt. Man zeigt ihr alles was es bereits gibt. Und die KI erschafft dann etwas ganz Neues, Eigenes daraus.

Holger Volland vertritt in seinem Buch „Die kreative Macht der Maschinen“ die Meinung, dass aus diesem Grund Computer durchaus kreativ sind. Er führt hier zahlreiche Beispiele von Gemälden, Romanen und Kompositionen an.

Tja, das ist nun ein Gedanke, über den es sich wirklich lohnt, einmal gründlich nachzudenken.

Kreativität – Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft ist jedenfalls wieder ein äußerst interessantes Buch aus dem Bereich der Neurowissenschaft.

Helge Heynold als Sprecher fand ich auch sehr gut.

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4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2018

Story echt gut, Sprecher sehr engagiert

Diesen Krimi fand ich äußerst amüsant. Schon die Beschreibung am Anfang, als die ganzen Aquarien kaputt gingen und die verschiedensten Lebewesen auf dem Boden liegen fand ich witzig, auch wenn das natürlich für die Fische alles andere als witzig war. Viel zu meiner Erheiterung hat auch der Sprecher beigetragen. Ihn könnte ich mir auch gut als Sprecher von Karl-May-Büchern vorstellen.

Doch eigentlich ist „Ein tiefer Fall“ ein wissenschaftlicher Krimi, bei dem es um Forschung, Ruhm und Ehre geht. Auch wenn man ca. ab der Mitte ahnt, worauf das alles hinauslaufen wird, so fand ich die Story insgesamt doch wirklich unterhaltsam und – wie gesagt – sehr amüsant. Einzig das Ende fand ich etwas einfallslos. Hier hätte ich mir dann doch etwas mehr „Pauken und Trompeten“ gewünscht.

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