3096 Tage

  • von Natascha Kampusch
  • Sprecher: Elisabeth Schwarz
  • 4 Std. 52 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen." Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

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Kritikerstimmen

Die Antwort einer ernsten und trotzigen jungen Frau auf eine selbstgerechte Öffentlichkeit.
-- Frankfurter Rundschau

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Gut gelesen!

Die Geschichte der Natascha Kampusch ist wirklich schockierend und gleichzeitig bin ich faziniert von dieser Stärke die sie so lange hat durchhalten können ohne an ihrem Schicksal zu zerbrechen. Denn die vielen Einzelheiten die sie hier in dem Hörbuch erzählt sind wirklich hart, sie hat gehungert und sie wurde geschlagen und gedemütigt und trotzdem schafft sie es sich nach so langer Zeit zu befreien!

Ich habe damals nicht viel von dieser Geschichte mitbekommen, nur das Interview danach das habe ich mir angeschaut und fand damals schon das dies eine ganz besondere Frau ist.
Da dies eine persönliche Erfahrung ist mag ich sie nicht einfach mit einer Sternchen Bewertung abtun, ich bewerte hier nur die Aufmachung des Hörbuchs und die hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Sprecherin die sich auch wie Frau Kampusch eine sehr genaue Ausprache hat wo nur noch der Österreische Akzent fehlt.
Ich finde es gut das sie dieses Buch geschrieben hat denn ich bin sicher es gehört zu ihrer Aufarbeitung dazu und ich hoffe sehr das sie ihren inneren Frieden finden wird.
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- Gioia Gaiarama

Erst skeptisch, dann überrascht

Als Natascha Kampusch die Flucht gelang und sie kurze Zeit später von TV-Sendung zu TV-Sendung tingelte, war es für mich nur eine Frage der Zeit bis zur Veröffentlichung ihrer Geschichte auf gedrucktem Wege.
Zuerst war ich sehr skeptisch, da ich nicht weiß, ob es der richtige Weg ist, ein derartig privates und schreckliches Erlebnis kommerziell zu vermarkten. Ich bin keine Psychologin und möchte mir deswegen nicht anmaßen darüber zu urteilen, was letztendlich der beste Weg für eine Bewältigung einer solchen Erfahrung ist.

Letztendlich kann man jedoch nur etwas bewerten, wenn man es auch kennt, weswegen ich mir das Hörbuch gekauft habe. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, die Neugier hätte dabei keine Rolle gespielt. Natürlich hat es mich auch interessiert, was dieses Mädchen in diesen 3096 Tagen erlebt hat.

Es hat mich sehr überrascht, dass das Buch gar nicht darauf ausgelegt ist die "Story" zu vermarkten. Hier wird ganz sensibel und mit sehr viel Tiefe erläutert, wie die Entführung und die daraus resultierende Gefangenschaft abgelaufen ist, ohne ein Täter-Opfer-Bild zu zeichnen. Auch wenn hier keine Verbindung zum Stockholm-Syndrom gezogen werden kann, ist es nachvollziehbar, dass die Autorin den Täter entsprechend 'neutral' beschreibt, da er ja in vielen Jahren die einzige Kontaktperson war.

Besonders überrascht hat mich die Eloquenz der Autorin, die in den ganzen Jahren der Gefangenschaft ja keine Schulbildung genossen hat.

Fazit: Dieses Buch zeigt das Erwachsenenwerden eines Mädchens in Extremstbedingungen, die jedoch durch diese Erlebnisse zu einer starken, jungen Frau herangewachsen ist. Sehr lesenswert. Chapeau!
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- methjana

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 03.02.2011
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH