Atlas der abgelegenen Inseln

  • von Judith Schalansky, Thom Luz
  • Sprecher: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivio
  • 0 Std. 53 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Judith Schalansky ist als "Atlas-Kind" aufgewachsen. Ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns die fernen Welten in einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung näherbringen.

Hier lädt sie uns auf eine Forschungsreise zu abgelegenen Inseln ein. Es sind unattraktive, unromantische, manchmal gefährliche Inseln, auf denen sich geheimnisvolle, schreckliche oder ungewöhnliche Dinge zugetragen haben. Schalansky hat zu jeder Insel absurd-abgründige Geschichten zusammengetragen - Geschichten, die sich nur die Wirklichkeit auszudenken vermag.

Die Inszenierung von Thom Luz entstand für das Schauspielhaus Hannover: eine vielschichtige Komposition aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten. Für das Hörspiel hat der Nachwuchsregisseur des Jahres 2014 seine Inszenierung als reines Hörstück eingerichtet.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

ärgerlich

fühlte ich mich beim Hören dieses Hörbuches, wenn ich an diversen Stellen aufgrund der lauten (!) Musikuntermalung das gesprochene Wort nicht mehr verstehen konnte. Da hatte ich Mühe den Impuls zu unterdrücken es sofort zu löschen und eine vernichtende Bewertung zu verfassen.

Die Idee, zu diversen kleinen Eilanden bemerkenswerte Geschichten zu erzählen hat mich angesprochen, daher der Kauf. Die Einleitung zu jeder Insel in Form von Funk-Durchsagen der Koordinaten und einer weiblichen Vorlesestimme, die wie aus einem alten Nachschlagewerk mühsam (und langsam) Details entziffert, ist originell.

Jedoch - was hat hier minutenlange Blaskapellen-Untermalung oder minutenlanger deutscher Schlager parallel zu den gesprochenen Beiträgen zu suchen? Teils versteht man aufgrund der Blaskapellenmusik die (leise) Vorlesestimme nicht mehr (Kapitel 6). oder ein Kapitelanfang wird gestartet mit einem Namen, unterbrochen von Musik, neu gestartet, wieder unterbrochen.. und das 5..6 mal? An der Stelle war mir zum aus der Haut fahren. Absolut nicht nachvollziehbar, die Musik passt nicht, offenbar wollte man nur gezielt den Hörer quälen oder war total inkompetent. Mit gelungenem Spannungsaufbau, falls das die Intention war, hat das jedenfalls nichts zu tun.

Die Idee war originell, die Umsetzung wahlweise zum Fortlaufen/sofortigen Löschen/wegen Abscheus Erbrechen. Keine Empfehlung, nicht kaufen.
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- gunnarhemmann

Verschenktes Potential

Hörspiel, kein Hörbuch! Sehr interessante Thematik, aber leider absolut chaotische Inszenierung. Erfordert viel Aufmerksamkeit beim Hören.
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- Alexander

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2016
  • Verlag: Christoph Merian Verlag