Deutschland in Gefahr: Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

  • von Rainer Wendt
  • Sprecher: Rainer Wendt
  • 5 Std. 12 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein schwacher Staat kann die Menschen nicht schützen, die in seinen Grenzen leben. Und deshalb muss Schluss sein damit, Deutschland weiter zu schwächen. Denn unser Land ist längst nicht mehr sicher, deshalb brauchen wir den starken Staat. Denn nur der hat die Macht, die Bürger zu schützen und gegen diejenigen anzutreten, die unsere Demokratie, unsere Verfassung, das Recht und die Gerechtigkeit mit Füßen treten.

Rainer Wendt legt mit seinem Buch den Finger in zahlreiche Wunden. Er beschreibt Versäumnisse, die dazu führten, dass Täter heutzutage häufig besseren Schutz genießen als die Opfer. Er erklärt, warum der Staat sich bei der Bekämpfung von Verkehrssündern stark macht, aber im Kampf gegen Vergewaltiger, Totschläger oder andere Schwerkriminelle schwach bleibt. Außerdem nimmt er die Politik ins Visier, die nie vorausschauend handelt, sondern immer erst dann einschreitet, wenn die Probleme unübersehbar geworden sind - etwa dann, wenn bereits 1,5 Millionen Schutzsuchende ins Land gekommen sind. Wendt sagt klar und deutlich, was sich ändern muss, damit wir weiterhin in einem so wohlhabenden, sicheren und freien Land leben können.

Ein wichtiges Buch, das zeigt, wie sich Deutschland für die anstehenden Herausforderungen wappnen kann und muss.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Stärke zeigen

Wendt, das sollte man wissen, ist Chef der Polizeigewerkschaft und CDU-Mitglied. Und er ist medial präsent. Gerne wird ihm Populismus unterstellt, was sich relativiert, führt man sich vor Augen, dass Populus erst einmal nichts anderes bedeutet als Volk.
Und so wundert es nicht, dass seine Thesen sehr eingängig sind und seine Forderungen nur zu berechtigt scheinen: Wendt fordert für "seine" Mannen (aber nicht nur für die) Geld und er fordert einen starken Staat.
In der Tat ist es erschreckend, welche Defizite die Polizei schon jetzt hat und noch zu kriegen droht. Denn die geburtenstarken Jahrgänge stehen kurz vor der Pension und in den letzten Jahren wurden "natürliche Abgänge" bei der Polizei ebenso wie überall anders im öffentlichen Dienst häufig dazu genutzt, Personaleinsparungen zu realisieren.
Wirklich darf man sich fragen, ob die "schwarze Null" wichtiger ist als unser Gemeinwesen, das gut daran täte, mit den Methoden moderner Kriminalität mithalten zu können.
Darüber hinaus vermittelt Wendt interessante und ungeschönte Einblicke in die Zusammenarbeit mit der Judikative und übt Kritik an der Legislative, die er dafür verantwortlich macht, dass - aus seiner Sicht - falsche Weichen gestellt wurden. (Wirklich mutet es lächerlich an, dass Polizei Ländersache ist, was einerseits dazu führt, dass mit unterschiedlicher Software gearbeitet wird und eine einfache vernetzte Suche schon innerhalb Deutschlands nicht möglich ist; andererseits sind Arbeitsbedingungen und Bezahlung in den Bundesländern durchaus verschieden, weshalb sich junge Polizisten sehr genau überlegen, wo sie arbeiten möchten.)

Diese und viele andere Fakten, aber auch Einblicke in Befindlichkeiten von Polizisten und Opfern, haben mich bereichert und meinen Blick geweitet.
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- erphschwester

Lieb Vaterland, magst aufgewühlt sein

Soll so die Zukunft unseres Landes aussehen? Eine kaputtgesparte Polizei deren Beamte frustriert und erschöpft sind? Ganze Stadtviertel als rechtsfreie Räume die von bestens organisierten Verbrecherbanden tyrannisiert werden? Gewalttäter die für diesen Staat nur Verachtung übrig haben und im Bewusstsein der weitgehenden Folgenlosigkeit ihres Tuns immer mehr Menschen in Angst und Schrecken versetzen.?Es kann einem Himmel, Angst und Bange werden. Und die Menschen sollen allen Ernstes mit Beschwichtigungsformeln abgespeist werden? Was muss eigentlich noch passieren? Das Feuilleton beklagt das Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen? Gibt es eigentlich auch einen Linkspopulismus? Dann sollte endlich Schluß damit sein die Ängste der Menschen lächerlich zu machen oder gar als Ewiggestrige zu denunzieren. Bleibt zu hoffen das möglichst viele Politiker diesem grandiosen Hörbuch ihr Ohr leihen und endlich die Zeichen der Zeit erkennen. Eines der wichtigsten politischen Hörbücher des Jahres!
Herr Wendt trägt sehr einnehmend vor. Bitte anhören!
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- doktorFaustus

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2016
  • Verlag: Riva Verlag