Die Irren mit dem Messer: Mein Leben in den Küchen der Haute Cuisine

  • von Verena Lugert
  • Sprecher: Beate Rysopp
  • 8 Std. 39 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Was treibt Menschen dazu, sich in die Küche eines Cholerikers wie Gordon Ramsay zu begeben, dort sechzehn Stunden am Tag zu malochen, körperliche Schmerzen und Erniedrigung zu erdulden und sich einem unvorstellbaren Anspruch nach Perfektion auszusetzen?

Verena Lugert lässt uns in die Küchen der Spitzengastronomie blicken. Sie erzählt vom gnadenlosen Druck, von Adrenalin-Junkies, die sich mit Drogen wachhalten und jeden argwöhnisch auf Herz und Nieren prüfen, der neu ist in ihrem Revier. "Die Irren mit dem Messer" ist aber auch die mitreißende Geschichte einer mutigen Frau, die ein erfolgreiches Leben als Journalistin aufgibt, um tagelang Schweinsköpfe zu zerlegen, glutheiße Herde zu schrubben - und mit kurzen Momenten des Glücks belohnt wird, die sie jeden Schmerz vergessen lassen...

Verena Lugert, geboren 1973, absolvierte die Henri-Nannen-Schule, pendelte als Journalistin zwischen Bali und Hamburg und schrieb Reportagen u. a. für Stern, Geo, Merian, Neon und Annabelle. Mit Ende dreißig sagte sie ihrem spannenden Leben als Journalistin adieu und hängte ihre Karriere an den Nagel, um ihr Glück künftig in engen, stickigen Küchen zu suchen. An der legendären Kochschule "Le Cordon Bleu" in London ließ sie sich zur Köchin ausbilden und begann anschließend als kleinstes Licht in einer Brigade des Celebrity-Kochs Gordon Ramsay.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Zu viel "Ich"

Die Sprecherin sollte ihre englische Aussprache überprüfen.
Die Geschichte ist sehr interessant und spannend geschrieben, doch oft zu egozentrisch .
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- Maria-Therese

Unterhaltsamer Ausflug in die Welt der "chefs".

Sehr humorvolle Geschichte, die ganz nah am Autor dran ist und die Einblicke gibt in die Welt der professionellen Küche.

Text/Story: Teilweise viele viele Synonyme und Ausschweifungen in Beschreibungen; was natürlich dem journalistischen Hintergrund der Autorin geschuldet ist, und ich nicht als wirklich störend empfunden habe, da es dies untermauert. In spannenden Situationen würde man dennoch am liebsten die Wortberge aus Bildnissen überspringen um zu hören was als Nächstes geschieht.
Manchmal hält die Autorin inne im gegenwärtigen Geschehen und beschreibt andere; knüpft aber immer wieder zurück zum Hauptgeschehen, sodass man in der Timeline keine Probleme hat. Im Gegenteil, manchmal sind diese Ausschweifungen so beschrieben, wie es ein Freund oder Freundin im Gespräch machen würde - denn diese Informationen die sickern auf Ihre Art in Hauptgeschehen ein.

Die exakt beschriebenen Kochschritte zu so manchem Gericht lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und man lernt so Einiges, nicht nur über die Profession, sondern auch über das Kochen und Restaurantstruktur; geliefert werden auch viele Fakten und große Namen der Szene. Gastronomisch Interessierte kommen auf Ihre Kosten.
Es geht natürlich auch um die Schwierigkeiten und Hürden des Lebens, Lebensstandards und -entscheidungen, Veränderungen und die Konsequenzen. Es geht um Menschen - unglaublich hart Arbeitende - und um Perspektiven. Und man ist immer sehr nah am Geschehenen und an den Gefühlen der Autorin. Sehr menschlich beschrieben - auch Zweifel, Unverständnis und Kommunikation sind Thema.

Meine Lieblingsstelle ist konkret die Szene im Bett der Autorin nach dem "Thunfisch-Vorfall"; sie ein Blatt Papier nimmt und entschlossen notiert, was sie ändern wird. Mir gefällt, dass in der Handlung die Willenskraft eine tragdnde Kraft ist.


Die Sprecherin besitzt eine klare Aussprache und hat die Erzählung meiner Meinung nach sehr gut rübergebracht - trotz vieler franz. Fachbegriffe und häufig eingesetzter einfacher, englischer Sprache. Der raue Ton der in der Küche herrscht wird ohne Übertreibung beschrieben und Pausen gut gesetzt. Das "Schimpfen" auf Englisch ist an manchen Stellen doch im Vergleich zum Text sehr laut.
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- detales91

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2017
  • Verlag: SAGA Egmont