Die verschleierte Gefahr

  • von Zana Ramadani
  • Sprecher: Sabine Stark
  • 7 Std. 30 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Der Islam gehört nicht zu Deutschland", sagt Zana Ramadani. "Muslime gehören zu Deutschland - aber nur, wenn sie sich dieser Gesellschaft anpassen." Doch das kann nicht gelingen, solange die überkommenen Regeln einer vormodernen Religion auf die heutige westliche Welt angewendet werden und muslimische Mütter frauenfeindliche Werte an ihre Kinder weitergeben. Als Tochter einer muslimischen Einwandererfamilie nennt Zana Ramadani Dinge beim Namen, die sich sonst kaum jemand zu sagen traut: "Die muslimischen Frauen herrschen in der Familie. Ihre Töchter erziehen sie zu willenlosen Lemmingen, ihre Söhne zu verwöhnten Machos - und weil diese Hätschel-Machos damit im Leben scheitern, zu den nächsten Radikalen."

In ihrem Hörbuch plädiert Zana Ramadani für eine offene, schonungslose Auseinandersetzung und macht deutlich: Ohne die muslimischen Mütter kann Integration nicht gelingen. Zana Ramadani ist eine der meinungsstärksten islamkritischen Stimmen Deutschlands. Für die engagierte Menschenrechtsaktivistin ist klar: Ein Islam, der den Koran wortwörtlich nimmt und Regeln aus dem Mittelalter einfordert, der Frauen missachtet und junge Männer radikalisiert, der die westliche Kultur und die hier existierenden Gesetze ablehnt, gehört nicht zu Deutschland.

Als Tochter einer muslimischen Einwandererfamilie erlebte auch Zana Ramadani Gewalt und Unterdrückung. Schnell lernte sie: Es sind oft die muslimischen Mütter, die in den Familien herrschen, indem sie die frauenfeindlichen Werte, unter denen sie selbst gelitten haben, an ihre Kinder weitergeben. In ihrem Buch macht Zana Ramadani deutlich, dass die Integration von Muslimen in unsere Gesellschaft nicht gelingen kann, solange muslimische Mütter ihre Söhne zu verwöhnten Machos und ihre Töchter zu Gehorsam und Anpassung erziehen.

Gleichzeitig stellt sie klar: Wir müssen aufhören, den politischen Islam und die fortdauernde Diskriminierung der muslimischen Frau als kulturelle Eigenart zu verharmlosen, wenn wir unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung verteidigen wollen.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Die Dinge beim Namen nennen

Diese Frau hat Mumm und das zitierte Camus-Wort ist Programm: "Wer die Dinge beim falschen Namen nennt trägt zum Unglück der Welt bei." Ja Frau Ramadani nennt die Dinge beim Namen und das heißt der vernunftzerstörenden Mischung aus Political correctness und unsäglichem Kulturrelativismus eine klare Absage zu erteilen. Frau Ramadani argumentiert sehr kompetent, engagiert, erfahrungssatt. Entstanden ist ein leidenschaftliches, ein kämpferisches, ein sehr gebildetes Buch. Die offene, die freie Gesellschaft die sich kompromisslos den universellen Menschenrechten und das bedeutet zwingend immer auch der Gleichberechtigung von Mann und Frau verschreibt ist sehr wohl in Gefahr. Und diese Gefahr kann klar benannt werden: Islamistischer Terror, religiöser Fanatismus, weltumspannender Machtanspruch einer totalitären Ideologie, Bildungsfeindschaft und Integrationsverweigerung. Ich stimme dem Resümee von Frau Ramsadi uneingeschränkt zu: Jede Weltanschauung die sich den universellen Menschenrechten, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, den Idealen von Freiheit und Gerechtigkeit verweigert und jeden Kritiker durch verbale oder physische Gewalt mundtot zu machen droht gehört nicht zu Deutschland. Ich weiß gar nicht was abscheulicher ist: Weltanschauliche Traditionen die die Würde des Menschen mit Füßen treten oder all die Verharmloser und geistigen Brandbeschleuniger die jedesmal gleich Rassismus! Rassismus! krakeelen wenn die verdammt nochmal nur zu berechtigte Kritik vorgebracht wird das sich jedwede Religion, jedwede Weltanschauung vor dem Richterstuhl der universellen Menschenrechte zu verantworten hat. Es ist genauso wie es der großartige Karl Popper mit seinem Begriff des Toleranzparadoxons auf den Punkt gebracht hat: Eine ins uferlose ausgedehnte Toleranz hilft nur den Todfeinden der Toleranz.Frau Stark macht Ihrem Namen Ehre und liest so gut, intensiv und präsent das ich wohl davon ausgehen darf das sie mit der Autorin wesentlich im Konsens ist. Pflichtlektüre!
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- doktorFaustus

Differenziert, liberal, feministisch, humanistisch

Diesem Buch werden aufgrund des Titels mit Sicherheit oft Rassismus und Vorurteile vorgeworfen werden. Wer es allerdings liest, wird sehen, dass es das nicht ist. Im Gegenteil: Zana Ramadani, selber zugewandert, ist für die Aufnahme von Flüchtlingen und für Zuwanderung - auch aus dem islamischen Kulturkreis. Allerdings argumentiert sie dafür, es richtig zu machen: Menschen zu integrieren und dabei in die Pflicht zu nehmen unsere Werte - Gleichheit, Freiheit (auch von Religion) und Toleranz - zu leben... oder eben zu gehen. Wer in sich selbst - wie ich - einen teilweise schwierig zu meisternden Toleranzspagat spürt, kann von Frau Ramadani viel lernen. Man muss nicht alles akzeptieren oder befürworten, doch die gebrachten Argumente sind stark, größtenteils gut durchdacht und mit Sicherheit nicht AFD-nah einzuordnen.
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Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 10.05.2017
  • Verlag: ABOD Verlag