Inhaltsangabe

Die Fronten sind verhärtet: hier die Anhänger des Degrowth, die negative Wachstumsraten für unverzichtbar halten - dort die Mehrheit der Wachstumsgläubigen, die noch immer von zweistelligen Zuwächsen träumt. Radikale Rhetorik und Konzepte scheinen mehr denn je nötig zu sein, um sich Gehör zu verschaffen. Doch gibt es wirklich keine Lösungen dazwischen?

Für Jorgen Randers und Graeme Maxton ist es höchste Zeit, Realitäten anzuerkennen und Denkblockaden zu überwinden. In "Ein Prozent ist genug" stehen die Industrieländer, deren Wirtschaft kaum noch wächst, im Mittelpunkt. Der aktuelle Bericht an den Club of Rome räumt auf mit dem Mythos der Alternativlosigkeit und präsentiert einen Maßnahmenkatalog für überfällige Reformen in Politik und Wirtschaft: für den Umbau unserer sozialen Sicherungssysteme, für menschenwürdige Arbeitsplätze und einen Klimaschutz, der der Wirtschaft nutzt.

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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Saarpirat Am hilfreichsten 18.01.2017

Absolut hörens- und nachdenkenswert

Das Buch ist wirklich hochgradig interessant und hörenswert. Auch für "Nichtfachleute" sind die Zusammenhänge und Thesen gut und verständlich erklärt. Zudem ist es sehr gut gelesen. Von daher: Hört rein!

Die Autoren beschreiben die Mängel, Fehler und Gefahren unseres Wirtschaftsmodells sehr gut. Ich stimme ihnen in ihrer Kritik absolut zu. Völlig zutreffend wird erklärt, dass die Reichen nur an die Reichen denken und denen ein starker Staat, der die Interesse aller Menschen - sowie der Natur - und nicht nur die der Besitzenden vertritt, entgegenstehen muss. Alles richtig erkannt.

Auch die aufgezeigten Lösungswege, ja die Autoren führen tatsächlich Lösungswege auf, weisen in die für mich absolut richtige Richtung, wenn man über die Ausprägung der einzelnen Vorschläge noch diskutieren könnte. Und diese Diskussion ist dringend erforderlich, weil die Zeit drängt. Nicht nur die Klimakatastrophe, auch der nächste Crash der Finanzmärkte stehen vor der Tür.

Das Buch ist sicher nicht der Stein der Weisen, aber es bringt gute Argumentationshilfen und deutliche Fingerzeige in die richtige Richtung, damit auch in Zukunft noch ein gutes Leben auf diesem Planeten für die Menschheit möglich ist.

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8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von doktorFaustus Am hilfreichsten 14.01.2017

Haben wir hier schlechtes Klima...

fahren wir sofort nach Lima(UKW)
Selbst mit Ortsveränderungen über derart große Distanzen wie weiland von der Neuen deutschen Welle empfohlen wird es womöglich selbst für die Reichen und Mächtigen bald nicht mehr getan sein.Ja was denn nun? So kann es nicht weitergehen. Also lasst uns so weitermachen? Endzeit oder Wendezeit? Die Autoren bleiben bei aller Skepsis gegen die politische Gestaltungskraft und den politischen Gestaltungswillen der Weltgemeinschaft dennoch zuversichtlich. Was bleibt uns auch übrig? Lassen sich diese Herkulesaufgaben mit denen sich das Menschengeschlecht konfrontiert sieht im Gemütszustand der Hoffnungslosigkeit anpacken? Es heißt Habgier sei die Sünde auf die am meisten Verlaß ist. Dann braucht es für eine lebenswerte Zukunft wahrlich eines utopischen Mutes, denn ohne eine gehörige Umverteilung des weltweiten Reichtums und einer Eroberung des Primats der Politik gegenüber der Ökonomie wird es nicht gehen. In einem aktuellen Interview sprach der Zukunftsforscher Matthias Horx gar von der Pflicht zur Zuversicht und wagt die These: "Wir werden den Klimawandel managen"(Frankfurter Neue Presse vom 29.12.2016)
1% ist genug ist Hörbuchpflichtprogramm denn selbst die hartnäckigste Realitätsverweigerung wird irgendwann ad absurdum geführt.

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11 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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