Erinnerungen eines Insektenforschers

  • von Jean-Henri Fabre
  • Sprecher: Gert Heidenreich
  • 4 Std. 7 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Warmherzig und voller Lebensklugheit widmete sich Jean-Henri Fabre ein Leben lang der Beobachtung und Beschreibung der Insekten in ihrem Lebensraum. Dabei entstanden seine "Erinnerungen", ein literarisches Meisterwerk, eine gleichermaßen poetische wie genaue Naturbetrachtung und eine Liebeserklärung an die Insektenwelt. Die literarischen Gattungsbiographien zählen zu den schönsten und einfühlsamsten aber auch genauesten Tierbeobachtungen, die je geschrieben wurden.

Die Reihe besteht aus folgenden vier Titeln:

"Der heilige Pillendreher" (hr2-Hörbuchbestenliste, Deutscher Hörbuchpreis 2013);
"Die schwarzbäuchige Tarantel" (hr2-Hörbuchbestenliste);
"Die gelbflügelige Grabwespe"
und dem bislang unveröffentlichten Teil "Die Mauerbienen".

weiterlesen

Kritikerstimmen



Gert Heidenreich trifft genau die von Empathie getragenen Beobachtungen und die Musik erzeugt eine Atmosphäre aus Behutsamkeit und Neugier.
-- hr2-Hörbuchbestenliste, April 2014


Das gesamte Vorhaben ist ein Glücksfall unter den vielen Hörbuchproduktionen. In Gert Heidenreich wurde ein so warmherziger wie wohltuend unaufgeregter Sprecher gefunden. An seiner Seite werden die Ausflüge ins Reich der Insekten zu vergnüglichen Expeditionen. Dank des Sounds von Robert Rehnig wirken sie zeitlos-gegenwärtig. Unaufdringlich erzeugt er eine Atmosphäre der Neugier und der Rätselhaftigkeit.
-- Süddeutsche Zeitung, 11. März 2014

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Todeskampf eines Sperlings

Heute, da wir viel von Schwarmintelligenz und morphischen Feldern hören, haben diese Erinnerungen eines Käfersammlers beinahe etwas Historisches. Auch Melancholisches. Nicht allein weil die Beobachtung der hochökonomischen Arbeitsweisen von Mauerbienen und Grabwespen dem Forscher "einige der wenigen Glücksmomente seines Lebens" bescheren, auch weil selbst diese Art Interesse nicht anders kann als einzugreifen in die "praeetablierte Ordnung der Dinge." Um die langsame und qualvolle Wirkung von Spinnengift zu begreifen, muss Jean-Henri Fabre einen Sperling opfern. Sich dessen Todeskampf anzuhören, dürfte – auch wenn es so hervorragend gelesen wird wie von Gert Heidenreich – nicht jedermanns Sache sein.
Lesen Sie weiter...

- Claudia Kiel

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2014
  • Verlag: BUCHFUNK