H wie Habicht

  • von Helen Macdonald
  • Sprecher: Cathlen Gawlich
  • 11 Std. 46 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das Fachvokabular an und las die Klassiker der Falknerei-Literatur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Achterbahnfahrt der Gefühle

Ich habe mich auf das Buch gefreut, weil ich mehr über Greifvögel erfahren wollte, das hat schon mal geklappt! Die Beschreibung der verschiedenen Landschaften und die wunderbare Stimme der Sprecherin zogen mich in ihren Bann.
Nach der Hälfte der Stunden jedoch war ich fast soweit, Mabel zu verlassen und abzubrechen.
Der Gedanke, die Trauer über den Tod des Vaters mit der Ausbildung eines Greifvogels zu kompensieren klingt doch recht gut.
Wie sehr Helen den Vogel aber mit der Verantwortung belastet hat alle ihre Unfähigkeiten im Umgang mit der Realität zu spiegeln wollte ich nicht mehr ertragen; um so mehr als es da ja noch die Verknüpfung zu einem längst verstorbenen Falkner gab, der in epischer Breite zitiert wurde mit seiner Ausbildungsmethode die man diplomatisch höchstens so beschreiben kann, dass "gutgemeint oft das Gegenteil von gut" bedeutet.
Achterbahn? Oben war ich, wenn die Sprecherin mit ihrer Stimme die Landschaften so gemalt hat, dass sie in meinem Kopf zu Bildern wurden, wenn die fachkundige Autorin Mabel beschrieben hat, dass ich sie vor mir sah. Und rasant nach unten ging es, wenn wieder das Leben und die abstrusen Vorstellungen des T.H.White in allen Facetten ausgebreitet wurden, die mich nicht nur nicht interessierten, sondern abstiessen.
Die endlosen Passagen über T.H.White, dessen kranke Persönlichkeit und den haarsträubenden Projektionen der Krankeit auf den Habicht ( da war die Verbindung zur Autorin ) haben mich mehr über den Sinn von Kürzungen nachdenken lassen denn je. Nur- wer sagt mir, dass weggelassen wird, was mich stört? Also gehe ich offenen Auges ins Risiko und wähle weiterhin die ungekürzten Titel.
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- Siegfried Farnon

Schlimmer als HundehalterInnen geht's nimmer

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

..., habe ich immer gedacht, bis ich durch dieses Buch erfuhr, dass Falknerinnen und Falkner - zumindest die in diesem Buch vorkommenden, Helen, ihr Alter Ego White und die übrigen "Jungs" - die erstgenannte Spezies um Längen toppen was den meschuggen Umgang mit Tieren angeht.
Man muss sich einmal vorstellen, was so alles das Leben eines Falkners / einer Falknerin schwer macht, als da z. B. sind "bösartige Brombeerhecken", "verdammte Fasanengehege" und sogar das Federvieh selbst, wenn Mable (die Habicht-Protagonistin) ihre Abtragerin Helen "zur Kriminellen" macht, weil diese sie in nicht erlaubtem Gelände wildern lässt.
Vermutlich weil das alles, also das Leben mit einem Greifvogel, soooo problematisch ist, sind Gott - "Oh Gott, ein Gemetzel" - und der Teufel - "was, zum Teufel, tue ich hier" - immer dabei.
Also nein, wer etwas über Greifvögel erfahren möchte, greift besser zu Fachliteratur. Hier geht es mehr um unbehandelte Neurosen.

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- Amazon Kundin

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 07.08.2015
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH