Meine geheime Autobiografie

  • von Mark Twain
  • Sprecher: Harry Rowohlt
  • 5 Std. 15 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

100 Jahre unter Verschluss: 100 Jahre musste gewartet werden, denn Mark Twain hatte verfügt, dass seine Autobiographie, sein letztes, größtes Werk, erst 100 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht werden darf - und er kreierte damit einen Sensationserfolg. Das Buch landete bei Erscheinen sofort an der Spitze der amerikanischen Bestsellerlisten, bislang wurden in den USA über eine halbe Million Exemplare verkauft. "Ein Buch, das ein Jahrhundert nicht veröffentlicht werden darf, gewährt dem Autor Freiheiten, die er auf keinem anderen Weg erreichen kann. Es ermöglicht ihm, Menschen so zu beschreiben, wie er sie kennt, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ihre Gefühle oder die ihrer Söhne oder Enkel zu verletzen."

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Kritikerstimmen

Dieser Twain ist unverschämt modern.
-- The New York Times

Auf jeder Seite findet der Leser ein brillant geschliffenes Kleinod, etwas, worüber er lachen kann.
-- Literarische Welt

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Wundertüte, geschicktes Marketing

Da hat der alte Meister wieder mal zugeschlagen: Clever, diese Notizen und Gedanken mit einer Sperrfrist auszuzeichnen und damit seinen Recheinhabern noch mal ein nettes Zubrot zu gönnen! Neugierig, etwas aus dem Leben von Mark Twain zu erfahren, hab ich das Hörbuch gestartet - und landete in Berichten aus der Tagespolitik der USA um das Jahr 1907 herum. Sprachlich sehr ansprechend, sehr gut zu hören - aber nicht grade interessant. Spannender wurde es, als die biographischen Notizen seiner Tochter eingeführt wurden und der Altmeister seine Kommentare dazu gibt. Das ist erhellend, das ist hörens- und lesenswert. Doch dann wieder ein Abschweif in die Tagespolitik, der sich mir nicht erschlossen hat. Allerdings ist das alles so nett gemacht, das ich dem Autor nicht böse sein will. Schön, dass amerikakritische Töne nicht von den 1968ern erfunden worden sind, sondern knapp 60 Jahre zuvor ins schärfster Form von Mark Twain formuliert wurden.
Das Werk ist eine Wundertüte, man kann beim Weiterhören nicht sicher sein, was jetzt kommt. Der Schluss kommt völlig unvermittelt - da muss die Zettelbox des Künstlers leergewesen sein.
Harry Rowohlt liest gut, angenehm zurückhaltend und authentisch.
Fazit: Dient der Horizonterweiterung, aber ein unbedingtes "Must have" wohl mehr für den Mark Twain Fan, weil es eben dazugehört.
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- Klaus

Na ja, es hätte mehr sein können.

Mark Twain macht hier den Eindruck, dieses Buch am Ende des Lebens geschrieben zu haben. Der Rückblick wirkt oft freudlos und fahrig. Er springt und kollagiert. Es entsteht kein Fluss der Erzählung seines Lebens. Es wirkt eher wie ein düsteres Kaleidoskop aus Episoden von Freunden oder aus seiner Familie, Anekdoten aus der amerikanischen Geschichte des 19Jh, dem politischen Leben, seinen Ansichten dazu und gelegentlich auch aus Splittern seines eigenen Lebens.
Die erfreulichsten und erhellenden Momente sind die Zitate aus der Biografie die seine Tochter Susi über ihren Vater schrieb. Und dann wie er diese Biografie dann kommentiert. Hier kommt es auch zu ergreifenden Momenten aus seinem Leben.

Vieles dreht sich in dieser Fassung um das Leben in den USA des 19Jh. Dies ist sicher interessant, geistreich geschrieben und gibt einen Einblick in die Wurzeln der amerikanischen Gesellschaft. Vieles was dort erzählt und analysiert wird ist sicher auch noch für das Verständnis der heutigen USA relevant. Es ist aber nicht das was ich mir von einer Biografie eines solch wunderbaren Erzählers erwartet habe.

Harry Rowohlt ist als Sprecher ohne Tadel und ein Genuss
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- Glocker

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 05.10.2012
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland