Sechs Jahre

  • von Charlotte Link
  • Sprecher: Claudia Michelsen
  • 9 Std. 39 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen.

Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörige ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben - denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen...

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Danke

DANKE an Charlotte Link für dieses Buch. Ich selbst habe auch meine Schwester 10 Jahre lang in ihrer Krebserkrankung begleitet und sie vor 2 Jahren mit 50 Jahren verloren. Auch mit meiner Schwester verband und verbindet mich eine Seelenverwandtschaft, die einem Zwilling gleichkommt.
Dieses Buch ist für mich wie aus der Seele geschrieben 1:1. So treffend die Gefühle der Ohnmacht hilflos zuzuschauen wie ein geliebter Mensch, der kämpft, das Schicksal ohne zu jammern hinnimmt, die Hoffnung fast bis zum Schluss nicht aufgibt zu beschreiben, verdient meine Hochachtung! Auch den Umgang mit verschiedenen Ärzten und deren (Fehl-) Diagnosen sowie der Umgangston in manchen Kliniken kann ich nur bestätigen. Aber auch ich kann vielen Ärzten und vielem Pflegepersonal aus ganzem Herzen danken, leider sind diese jedoch in der Minderzahl. Für gerade jene, die mit Krebspatienten umgehen, als hätten diese keine Gefühle und sie behandeln als wären sie schon mehr im Jenseits als hier, wäre dieses Buch ein MUSS!!!!
Für mich verdient dieses Buch einen LITERATURPEIS !!!
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- Hans

Von der tragischen Wucht schwerer Krankheit

Nach einem oft zitierten, mittlerweile klassischen Wort markiert die Diagnose einer Krebserkrankung - allgemeiner die Diagnose einer schweren Krankheit - "einen Sturz aus der normalen Wirklichkeit", das Ende jeder alltäglichen Selbstverständlichkeit. In den letzten Jahren haben die Angehörigen schwer kranker Menschen endlich Aufmerksamkeit erfahren. Eines der großen Verdienste des Buches von Frau Link besteht sicher in der Schilderung der entsetzlichen Nöte und Ängste der Angehörigen die im Bewusstsein leben schon bald einen geliebten Menschen zu verlieren. Kein Mensch ist alleine krank! Schwere Krankheit hat immense Auswirkungen auf das familiäre Beziehungsgeflecht! Angehörige müssen in Ihrer Not gesehen werden. Die Schilderungen von Frau Link - etwa das jedem Arztethos spottende Gebaren des Doktor B. - sind schwer erträglich. Ich arbeite als Krankenpfleger auf einer Palliativstation und in all den Jahren habe ich vor allem eines erfahren: Hunger. Den verzweifelten Hunger nach Leben! Sich dieses Hungers bewusst zu sein ist der Schlüssel zum Verständnis der Psychodynamik schwerer Krankheit. Es ist furchtbar sterben zu müssen, es ist furchtbar alles zurückzulassen was lieb und teuer ist. Und keine Weisheit der Welt wird daran etwas grundsätzlich ändern. Nie ist der Tod ein ganz willkommener Gast! Ich habe noch nie einen Sterbenden gepflegt der phasengerecht gestorben wäre. Menschen akzeptieren Ihr Sterben nicht! Ich habe noch nie einen Sterbenden gepflegt der lebenssatt gestorben wäre! Wir hoffen bis zum letzten Atemzug! Das Buch von Frau Link hat mich sehr bereichert! Ich habe viel gelernt! Die Lesung ist sehr eindringlich. Eine dringende Empfehlung!
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- doktorFaustus

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 29.08.2014
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland