Tschernobyl. Gespräche mit Lebenden und Toten

  • von Swetlana Alexijewitsch
  • Sprecher: Konstantin Graudus, Viola Morlinghaus, Ilse Strambowski
  • 1 Std. 17 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Über mehrere Jahre hat die russische Autorin Swetlana Alexijewitsch mit Menschen gesprochen, für die der Super-GAU von Tschernobyl vor 25 Jahren, am 26. April 1986, zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde - "etwas, wofür wir noch kein System von Vorstellungen, noch keine Analogien oder Erfahrungen haben, woran unsere Augen und Ohren noch nicht gewöhnt sind, wofür nicht einmal unser bisheriger Sprachschatz, unser ganzes inneres Instrumentarium ausreicht". Aus diesem "Nicht-Mitteilbaren" schuf Frank Werner durch eine sensible Textauswahl und behutsame akustische Komposition ein bestürzendes Hörspiel.

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Kritikerstimmen


(...) ein eindrucksvolles und bedrückendes Zeugnis einer menschengemachten Katastrophe.
-- Publik Forum

Im Jahr des Reaktorunglücks von Japan ein eindringliches Zeugnis dafür, wie wenig die Menschen in den vergangenen 25 Jahren gelernt haben.
-- hr2-Hörbuchbestenliste

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Was ist das?

Ich hab lange überlegt, ob ich mir dieses Hörbuch kaufen soll, da ich das Buch schon gelesen hatte. Weil mir das Buch sehr gut gefallen hatte, habe ich mich dazu entschlossen, das Hörbuch gekauft, runtergeladen und... 10 Minuten zugehört.

Bezüglich des Inhalts kann man nichts bemängeln, aber bei den Leserinnen fehlen mir die Worte.

Es wird ständig zwischen den zwei Stimmen hin und her gesprungen, so dass man das Gefühl hat, es würde etwas fehlen oder als hätte die Platte einen Sprung- nur ist das hier eben keine Schallplatte, die kaputt gehen kann.
Der Text wird absolut emotionslos runtergeleiert, die Stimmen klingen als würden sie jeden Moment einschlafen.
Dieses Buch erzählt auf erschreckende, aber sehr interessante Weise, wie die Personen das Unglück damals erlebt haben, der Text selbst steckt also voller Emotionen, aber im Hörbuch wird absolut nichts davon vermittelt. Genauso gut könnte ich mir eine Gebrauchsanweisung für einen Mixer anhören- es wäre genau das selbe.

Sehr schade, dass man das Hörbuch nicht einfach zurück geben kann. Mit meinem Guthaben hätte ich echt etwas besseres anfangen können als so einen Schmarrn zu kaufen. Dies ist das schlechteste Hörbuch, das ich jemals gekauft habe und ich werde in Zukunft Hörbücher mit diesen Leserinnen meiden.
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- Manuela

Pflichtlektüre für Politiker und alle anderen

Außergewöhnlich, wie es Swetlana Alexijewitsch schafft, uns in das Grauen der Katastrophe von Tschernobyl hineinzuversetzen. Mit der Zusammenstellung ihrer Interviews gelingt es ihr, die so gern verdrängten Folgen der Katastrophe ganz nahe zu bringen, näher als 1986 aus der Ferne miterlebt. Auch die Zwischenstücke im Hörbuch sind gelungen, man meint sich in den Wäldern um Tschernobyl zu befinden und so vertieft sich das eben gehörte. Ich habe mir das Hörbuch gekauft, nachdem ich einen Ausschnitt aus „Letzte Zeugen“ gehört hatte, dieses Buch fand ich zwar noch bewegender, aber beide sind so großartig, dass ich nur die Höchstpunktzahl vergeben kann.
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- Fan

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 17.06.2011
  • Verlag: Der Hörverlag