Inhaltsangabe

Eine Tote taucht auf, deren Leiche offensichtlich für ein teuflisches Ritual missbraucht wurde. Als die ermittelnde Polizistin stirbt, ist auch ihr Körper mit Satansmalen übersät. Hinweise führen Detective Jane Rizzoli zu Professor Sansone und dessen mysteriöser Stiftung "Mephisto". Doch weder beim FBI noch bei Interpol gelingt es ihr, etwas über den verdächtigen Venezianer herauszufinden... Schon allein Mechthild Großmanns Stimme erzeugt Thriller-Atmosphäre.
(c) + (p) 2007 Random House Audio, Deutschland, Übersetzt von Andreas Jäger
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Kritikerstimmen

Tess Gerritsen ist gnadenlos. Sie steht für Psychothriller de Luxe!
--Bild am Sonntag Tess Gerritsen gehört zur ersten Liga der crime ladies!
--Süddeutsche Zeitung
Gerritsen packt viel Stoff in ihren Roman, aber das, wie immer, gekonnt und extrem spannend.
--BRIGITTE
Wow, was für eine Stimme! So tief, so weich, so hart, so voller Timbre [...].
--literaturkritik.de über Mechthild Großmann
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
2 out of 5 stars
Von Ohrwurm Am hilfreichsten 11.09.2007

Eine Enttäuschung

Die meisten Gerritsen-Hörbücher haben mir recht gut gefallen. Blutmale versprach sogar ein besonderes Hörerlebnis, heißt die Sprecherin doch Mechthild Grossmann! (Man kennt sie, wenn man Tatort-Krimis schaut: sie ist die Staatsanwältin in Münster) Ich höre diese einmalig tiefe Stimme richtig gerne.
Leider enttäuscht die Schauspielerin diesmal auf ganzer Linie. Sie ist schlecht vorbereitet, kann kaum einen Namen oder einen Ort korrekt aussprechen, und viel zu oft gibt sie durch Betonungen einzelnen Sätzen eine Bedeutung, welche durch den Kontext wieder aufgehoben wird. Stimmen und Stimmungen wählt sie oft 'auf gut Glück' und trifft immer wieder ins Leere. Jane und Maura sind bei ihr meistens gelangweilt und genervt, was sich recht schnell auf den Hörer überträgt. Da wünscht man sich, dass Michael Hansonis wieder lesen möge.
Auch die Story lässt zu wünschen übrig. Gerritsen verlässt die Ebene der psychisch kranken Triebtäter und bemüht hier nun höchst machtvolle Geisterjäger, ägyptischen Totenzauber und alttestamentarische Zwischenwesen. Steuert sie auf einen Genrewechsel zu?

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23 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

1 out of 5 stars
Von Anonymer Hörer Am hilfreichsten 25.10.2007

Warum höre ich das eigentlich?

Die Storys von Tess Gerritsen waren bisher wunderbare Phsychoschocker, die sich im dunklen morgens um sieben Uhr beim joggen herrlich hören ließen, getragen von hervorragenden Sprechern, die die Bücher zum Leben erweckten. Deshalb freute ich mich auf 'Blutmale' in Erwartung dersselben Genusses. Im Moment jedoch höre ich dieses Buch nur, um endlich fertig zu werden, kann kaum auf die Handlung achten, weil die Sprecherin mit ihrer tiefen rauhen Stimme (was anderswo sicherlich schön zu hören ist) die Szene derart beherrscht, daß man sich nicht auf die Handlung konzentrieren kann. Die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen reichen von 'Stopp, das alles spricht man total anders aus!' über 'Red' endlich schneller!' bis hin zu 'bitte sei endlich ruhig und laß jemand anderen weitersprechen..... Du bist eh nicht bei der Sache.' Allein die toughe Maura Iles z.B. mutiert hier zu einem weinerlichen Frauchen, keine Figur ist so, wie man sie kennt und schätzt.... Wenn man sich also bei einem Buch richtig aufregen will, dann kann man dies hier gut, nur leider nicht der Handlung, sondern der Sprecherin wegen. Bekanntlich sind Geschmäcker verschieden aber diese Umsetzung kann ich im Gegensatz zu den anderen Gerritsen-Hörbüchern nicht weiterempfehlen.

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6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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