Liebe Sabine

  • von Jan Weiler
  • Sprecher: Annette Frier, Jan Weiler
  • 1 Std. 18 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Das Ende einer Beziehung: Er will seiner Freundin Sabine eine letzte Nachricht übermitteln - per Diktiergerät. "Liebe Sabine", setzt er an, und gerät das erste Mal ins Stocken. "Liebe" Sabine? Eigentlich passt schon diese Anrede so überhaupt nicht zu dem, was er ihr zu sagen hat. Also: Repeat gedrückt und neu begonnen. Jan Weiler und Anette Frier stellen sich mannhaft dem Kampf mit den Worten und dem Ringen nach Formulierungen und werden dabei im Hintergrund von Regisseur Leonhard Koppelmann tatkräftig unterstützt.

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Witziges Zwiegespräch zwischen (Ex)-Liebenden

'Liebe Sabine' von Jan Weiler ist ein Hörspiel, bei dem gilt: 'in der Kürze liegt die Würze' - aber leider nicht ganz...

Aber fangen wir vorn an: Aus dem Untertitel 'Das mehr oder weniger tragische Ende einer total tollen Beziehung' kann man schon die Ironie und den Zynismus heraushören, der das ganze Hörbuch trägt und man weiß, das hier Menschen mit einem kleinen Hang zum Voyeurismus (wer hat den nicht) hier was geboten bekommen können. So ist es dann auch: Er (super gesprochen vom Autor selbst) 'verarbeitet' das Ende seiner langjährigen Beziehung zu Sabine indem er seiner Sekretärin einen 'Abschiedsbrief' an Sabine ins Diktiergerät diktiert. Dabei schweift er doch ziemlich ab und man bekommt alle Höhen und Tiefen der Beziehung zu hören - immer wieder unterbrochen, und das macht das ganze so abwechslungsreich, von Sabine, die die Kassette des Diktiergeräts zugespielt bekam und nun den gesamte 'Wahrheit' erfährt. Denn natürlich war der dann abgeschickte Abschiedsbrief doch wesentlich kürzer und nüchterner.

Dieses Hörspiel ist witzig, ein bisschen böse und kurzweilig und hat einen nur entscheidendes Manko: es ist zu kurz! Man könnte noch eine Weile weiterhören, vielleicht die Antwort der Lieben Sabine auf diesen Brief oder wie es weitergeht mit den beiden - denn eins ist klar: Die Missverständnisse sind auf beiden Seiten riesengroß. Aber der Autor macht uns hier einen gekonnten Strich durch die Neugierde - ein bisschen was bleibt wohl doch Privatsphäre.

Zum Schluss noch ein Tipp: Das Hörbuch wirklich bis zum Ende durchhören, es ist eine Weile Ruhe und dann kommt noch eine schöne Enthüllung!

Mein Fazit: ein nettes kleines Hörbuch für zwischendurch - belastet nicht übermässig (es sei denn man will damit Trennungsschmerz verarbeiten ;-)) und ist doch gut gemacht.
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- carolalache

Nicht schlecht ...

Es ist ein interessantes Thema,sehr gut bearbeitet. Über irgendwelche "Extras" bin ich immer wieder freudig überrascht. Sie kommen selten vor, aber es passiert dann plötzlich... Aber fast 15 min Pause dazwischen ist doch schon seltsam , oder grade deshalb???
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- Marion Frebel

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 19.03.2008
  • Verlag: Der Hörverlag