Nicht mein Tag

  • von Ralf Husmann
  • Sprecher: Christoph Maria Herbst
  • 4 Std. 40 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Till Reiners ist einer, der so ist wie alle, und bislang hat er das für etwas Positives gehalten. Da wo Till ist, ist es nicht trendy. Schon sein Name ist nicht hip, und dann wohnt er auch noch am Rande des Ruhrgebiets und trägt einen Seitenscheitel. Er hat eine Frau und ein Kind und ein Leben wie eine Tatort-Folge: ziemlich deutsch, mäßig spannend, mit wenig Sex, und man ahnt nach der Hälfte, wie es ausgehen wird.
Bis Nappo auftaucht, ein Kerl mit einer Tätowierung, einer Sporttasche und einer echten Waffe. Plötzlich ist alles anders: Ein Kaninchen stirbt, ein Mann wird zusammengeschlagen, ein unflotter Dreier findet statt und Bruce Springsteen spielt dazu. Außerdem fehlen der Dresdner Bank 30 000 Euro. Und Till Reiners ist auch nicht mehr, was er mal war.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

wer 'resturlaub' mag wird 'nicht mein tag' lieben

sicher auch getragen durch die einzigartigen stimme des hochgeschätzeten c.m. herbst klingelt so manch' launige erinnerung an 'resturlaub' durch die kurzweiligen 4 stunden - pointierte story mit tiefgang, reflektorische seelenschau mit stets unterhaltsamen wendungen - fazit: wer sich gut unterhalten sehen möchte, kann hier nur richtig liegen ! ich war nach 2 tagen durch & freu mich auf mögliche fortsetzung
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- finnaire

Guter Anfang, zähes Ende

Ein Mann in der Midlife-Crisis spielt den edlen Ritter und ended als Geisel eines eifersüchtigen Träumers mit einem fest fixierten Wunsch und Anwandlungen von Aggressionen.
Er lernt eine völlig neue Welt jenseits seiner angenommenen Statistik-Familie kennen, sieht sein Leben in anderen Bahnen verlaufen, findet Möglichkeiten für einen neuen Beginn - und sehnt sich am Ende dann nach Hause und in geordnete Verhältnisse zurück. Er wünscht sich sein altes Leben und erkennt, daß es doch nicht so fade und alltäglich war. Eine oft wiederholte Geschichte nach dem Rezept: 'Du sollst Dich über das freuen, was Du hast.' Und natürlich ist der 'Böse' nicht wirklich böse, sondern einfach nur frustriert mit den gleichen Problemen wie jeder andere auch (Frauen, Geld, ...)
Ein Ereignis jagt hier das nächste. Ein wenig wie 'Resturlaub' gemischt mit 'Manta' und 'Böllermann'. Ich finde allerdings, daß die Geschichte stark nachläßt. Die Klischees sind zu eintönig und die Nebencharaktere zu durchsichtig. Alles wird vorhersehbar und wirkt nicht mehr glaubwürdig. Daß sich Till einfach so gegen seinen Willen mitziehen läßt, ist einfach nur verärgernd. Selbstmitleid und Unfähigkeit bei der Hauptfigur irritieren. Was interessant anfing endet etwas enttäuschend. Schade.
<strong>Fazit: eher mittelmäßig.</strong>
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- museion

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2008
  • Verlag: Argon Verlag