Tagebuch eines frommen Chaoten

  • von Adrian Plass
  • Sprecher: Markus Maria Profitlich
  • 4 Std. 58 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

"Was sich liebt, das neckt sich" - und wer die Kirche, wer die Gemeinden und Hauskreise der Nachfolger Jesu liebhat, der darf sie satirisch aufs Korn nehmen, ganz sicher. Leute, die über sich selbst lachen können, sind mir allemal sympathischer und wirken auch viel glaubwürdiger als jene Frommen, deren Christsein nur in bierernster Strenge oder bedeutungsschwerer Würde daherkommt. Was Altes und Neues Testament an zum Teil knallhartem Spott bieten, ist durch die deutsche Übersetzung und den fehlenden zeitgeschichtlichen Rahmen leider nur noch blaß zu erahnen. Adrian Plass, Verfasser des "Heiligen Tagebuchs", hat beim "Greenbelt"-Festival in England vor 25.000 und beim "Flevo"-Festival in Holland vor 9.000 Zuhörern am anhaltenden Applaus gespürt, dass sich seine Beobachtungen des Menschlich-Allzumenschlichen mit denen der Leser deckten. Dass Evangelikale und Charismatiker, Volks- und Freikirchler, Prediger und Laien ein kräftiges "So ist es!"-Erlebnis hatten, wenn sie die rührenden Bemühungen des Erzählers mitverfolgten, ein rechter Christ zu sein. Adrian erzählt unnachahmlich in Tagebuchform von seinen teils erfolgreichen, teils misslungenen Versuchen, als "guter" Christ zu leben. Frech nimmt er aufgesetztes, frommes Verhalten aufs Korn - oft maßlos übertrieben - und trifft trotzdem meist zielsicher ins Schwarze.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

christl. Glaube mit köstlichem Humor serviert

Die unnachahmliche Offenheit, mit der Adrian Plass von seinem Glauben erzählt, hat viele angesprochen, mich eingeschlossen. Markus Maria Profitlich hat hier noch einen draufgesetzt und jeder der Gestalten in dem Buch die passende Stimme verliehen. Ein Hörgenuss und eine Attacke aufs Zwerchfell! ;-)

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- Heide Rose

Tagebuch eines frommen Chaoten

Ideal beim Autofahren - gibt zum denken, hilft beim schmnunzeln, zieht sich allerdings sehr lange. Hat keinen Höhepunkt. Velangt Durchsstehvermögen beim anhören. Beim lesen hätte ich das Buch nach 50 Seiten als 'unverständlilch' auf die Seite gelegt.
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- Dieter Zimmermann

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2007
  • Verlag: Brendow Verlag