Beschreibung von Audible

Undurchdringliche Wälder, russische Märchen und eine unheilvolle Verbindung Auch im dritten Teil der Reckless-Reihe "Das goldene Garn" von Cornelia Funke zieht es Jacob Reckless in das Spiegelreich - und in Russlands Märchenwelt. Sein Bruder Will ist ebenfalls hinter die Spiegel zurückgekehrt, getrieben von Rachegelüsten, die er für die dunkle Fee hegt, die ihn einst verzauberte. Er ist mit ihr durch einen seltsamen Faden untrennbar verbunden. Jacob will seinen Bruder schützen, doch immer wieder verliert er ihn in den dichten Wäldern voller Kosaken und Wölflingen. Die dunkle Fee zieht Will unerbittlich mit sich und niemand weiß, wohin die Reise führt. Nur eines ist sicher: Sie muss aufgehalten werden.
Ein Fantasy-Spektakel ohnegleichen offenbart sich in "Das goldene Garn (Reckless 3)" von Cornelia Funke. Rainer Strecker ist selbstverständlich wieder mit von der Partie und liest das packende Abenteuer, ohne mit der Wimper zu zucken. Glaubhaft interpretiert er Jacob, Fuchs und Will mit seiner charakteristischen Stimme und erweckt die Spiegelwelt zum Leben.
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Inhaltsangabe

Das Glück hängt am goldenen Faden. Will kehrt zurück in die Spiegelwelt. Er sinnt auf Rache an der Dunklen Fee. Doch Jacob weiß, wer wirklich hinter all dem Bösen steckt und will seinen Bruder warnen. Nur wohin will die Fee? Immer wieder verlieren Jacob und Fuchs ihre Spur, während Will wie durch ein magisches Band mit ihr verbunden zu sein scheint. Während die Reisenden durch die Weiten der russischen Wälder streifen, dabei Kosaken, Feuervögeln und Wölflingen begegnen, sucht die Dunkle Fee nach dem goldenen Garn der Liebe, um es zu zerschneiden...

Sprachliche Eleganz gepaart mit Spannung in typischer Funke-Manier. Für Fans klassischer Fantasy-Geschichten. In diesem Teil der erfolgreichen Spiegelwelt-Reihe steht die russische Märchenwelt im Fokus.
©2015 Dressler Verlag GmbH (P)2015 Oetinger Media GmbH
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Fran Am hilfreichsten 10.03.2015

Ein goldenes und fesselndes Garn

Wieder einmal fesselt einen die Geschichte rund um Jacob, Fuchs und die Märchenwelt. Die Handlung ist um einiges vielschichtiger, was oft die volle Aufmerksamkeit des Hörers beansprucht (durch die stimmige und fesselnde Geschichte aber kein Problem). Die Figuren werden durch Rainer Stecker sehr lebendig und die Geschichte gewinnt an den richtigen Stellen an Fahrt, während andere die Melancholie der Figuren wunderbar wiedergeben.
Einziger Kritikpunkt: ein sehr offenes Ende und die Gewissheit, dass die Wartezeit auf den nächsten Teil wieder unerträglich sein wird...

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Annette Am hilfreichsten 15.03.2015

Reckless - der verknotete Handlungsfaden

Der dritte Band der Reckless-Reihe hat mich leider nicht so überzeugt, wie die beiden vorhergehenden. Trotzdem gibt es auch viele positive Aspekte, die ich hier zuerst nennen will:
Die Reckless-Reihe gehört zur All-age-Literatur, d.h., die Geschichte ist auch für Erwachsene durchaus spannend und interessant. Die Altersempfehlung gilt für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren, wobei mir für diese junge Lesergruppe die Geschichte an vielen Stellen zu düster und grausam erscheint. Aber das ist Ansichtssache.

Besonders positiv hervorzuheben ist die ganz besondere und wunderschöne Sprache, die eine bestimmte Stimmung schafft, die perfekt zu der märchenhaften Kulisse passt und den Leser/Hörer einfach mitreißt und verzaubert. So kann es nur Cornelia Funke, das ist einzigartig!

Wie auch schon in den ersten zwei Bänden werden Märchen aus aller Welt in die Handlung eingeflochten. Diesmal stehen die russischen Märchen und Legenden im Vordergrund.

Sehr schön arbeitet Cornelia Funke ihre Figuren aus. Dabei werden alle Figuren ambivalent dargestellt, was unüblich ist und, für ein Jugendbuch, sehr anspruchsvoll. „Gut“ und „Böse“ verschwimmt – alle Figuren haben zwar eine Grundeinstellung, dürfen aber auch andere, für sie unübliche oder gar gegensätzliche Eigenschaften ausleben. Das ist sehr interessant.

Rainer Strecker gehört für mich zu den Büchern von Cornelia Funke wie Rufus Beck zu Harry Potter. Natürlich liest er grandios, wie immer!

Aber, ach, zweieinhalb Jahre nach dem Hören des zweiten Bandes wird es einem schwer gemacht, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Nichts wird wiederholt oder in Erinnerung gerufen, die Handlung steigt direkt ein, wo die „lebendigen Schatten“ aufgehört haben, als hätte man das Buch erst gestern aus der Hand gelegt, was bei den meisten Hörern wohl nicht der Fall sein dürfte.
Nun gut, nachdem man endlich wieder angekommen ist in den Welten vor und hinter dem Spiegel, fragt man sich doch relativ schnell, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Im ersten Band ging es darum, Will zu retten, im zweiten darum, den Fluch der dunklen Fee zu brechen und im dritten? Ja, es gibt eine Aufgabe, die ganz am Anfang gestellt wird, die aber in der überbordenden Handlung untergeht und bis zum Schluss nicht gelöst wird.

Jacob und Fuchs retten sich, wie immer, gefühlt alle 5 Hörminuten gegenseitig das Leben. Will jagt die dunkle Fee. (Warum noch gleich) Der Bastard will die Armbrust wiederhaben (Was war da noch mit der Armbrust?) Die dunkle Fee ist auf der Flucht vor Kami’en. Jacob sucht ja eigentlich schon seit dem ersten Band nach seinem Vater John. Aber dann kommt es doch ganz anders, als er denkt. Und, ach ja, da ist ja auch noch das goldene Garn. Was das ist und was es bewirkt, wird schnell klar und ist weder neu noch überraschend.
Und dann?
Dazu fällt mir nur Shakespeare ein: „Much ado about nothing“ (Viel Lärm um nichts).

Der Spannungsbogen wird konsequent hochgehalten, sodass man kaum zum Verschnaufen kommt. Im Sekundentakt hetzen die Figuren von einem Abenteuer zum nächsten. Aber wohin soll das Ganze eigentlich führen? Wenn eine Geschichte über drei Bände am Leben erhalten wird (und offensichtlich ein Vierter geplant ist), dann sollte für den Leser/Hörer irgendwann klar werden, was das übergeordnete Ziel der Geschichte sein soll. Gibt es hier überhaupt eins? Wenn ja, dann wurde es uns, den Hörern, leider noch nicht enthüllt.
Es gibt die Welt vor und hinter dem Spiegel, die Reckless-Familie und alle erleben viele Abenteuer. Aber das reicht mir im dritten Band nicht mehr. Hier wird es mir langweilig. Die Geschichte ist zu detailverliebt, zu offensichtlich geht es nur darum, die Hörer durch permanente Spannung am Ball zu halten und darum, die Märchen strategisch im Text „unterzubringen“.

Auf diese Art und Weise könnte man noch hundert Teile anfügen. Abenteuer gibt es immer und die Zielgruppe ist riesig, die einfach nur permanente „action“ will und mit damit zufrieden ist. Nicht umsonst boomen Buch-Serien aller Art wie Telenovelas. Reckless würde sich sicher auch in hundert Teilen super verkaufen. Aber leider steht zu befürchten, dass (spätestens, wenn der nächste Teil ähnlich verläuft) der literarische Anspruch flöten geht. Das ist sehr schade.

Eigentlich ist das gar nicht Cornelia Funkes Art. Ich kenne fast alle Bücher von ihr und, bis jetzt, habe ich es immer als sehr angenehm empfunden, dass sie ihre Geschichten zu Ende erzählt und sie nicht endlos und sinnlos auswalzt. Aber schon die Tintenwelt hatte einige unnötige Längen. Wenigstens gab es hier ein übergeordnetes Ziel, das in allen Teilen aufgegriffen wurde und auf das die Handlung bis zu einem runden Abschluss zulief.

Reckless kommt mir wie ein fortwährendes Abenteuer in Endlosschleife vor, eine „neverending story“ ohne erkennbares Ziel oder Grundmotiv. Auch die wirklich ärgerlichen Cliffhanger jedes Mal zum Schluss der einzelnen Bände müssten nicht sein und haben bei mir eher eine abschreckende Wirkung.

Ob ich auch den vierten Band von Reckless noch hören möchte? Vielleicht.
Aber vielleicht auch nicht.

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9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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