Inhaltsangabe

"Wie ein schöner Gedanke Gottes senkte sich die Weite des Waldes in ihre Seele..."

Die Mauern der Burgruine Wittinghausen in Südböhmen rufen beim Erzähler die Erinnerung an eine alte tragische Geschichte wach: Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges lebt auf der Burg ein Adliger mit seinen beiden Töchtern. Vor der Gefahr der heranziehenden Schwedenmeute fliehen die zwei Töchter in eine abgelegene Hütte in den böhmischen Wäldern. Einer der Soldaten entpuppt sich als Verehrer der Tochter Klarissa. Doch sein Versuch, der Geliebten und ihrer Familie beizustehen, führt zu tragischen Verstrickungen.
©1991 Litraton (P)2017 der Hörverlag
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Kritikerstimmen


Wenn [Gert Westphal] tief hinab stieg in den Brunnen der Vorlesezeit und dort das Schönste hervorholte, dann wurde aus altem Papier: gegenwärtiges Leben.
-- FAZ
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
3 out of 5 stars
Von Andrew Am hilfreichsten 10.09.2018

Ein Leser soll lesen, nicht flüstern

Zum Text von Adalbert Stifter brauche ich nichts zu sagen. Wer Stifter gerne liest, wird diesen Text auch genießen. Allerdings nur dann, wenn er ihn in einer ganz stillen Umgebung mit ganz starken Lautsprechern hört. Westphal gilt zwar als "König der Vorleser", in diesem Fall müsste man ihn aber eher "König der Flüsterer" nennen. Ich wollte das Buch beim Fahren hören, aber gerade dann, wenn er besonders "dramatisch" sein will, spricht Westphal so tief und leise, dass mein kein Wort verstehen kann -- und das mit der Stereoanlage voll aufgedreht. Ein bisschen schauspielern darf man beim Lesen schon, aber das Wichtigste bei einem Hörbuch ist ja schließlich, dass man es hören kann, sonst hat es, wie in diesem Fall, keinen Zweck.

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