• Die Hexe von Nassau

  • Autor: Nicole Steyer
  • Sprecher: Tanja Fornaro
  • Spieldauer: 17 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes Hörbuch
  • Erscheinungsdatum: 21.11.2013
  • Sprache: Deutsch
  • Anbieter: Audible Studios
  • 4 out of 5 stars 4,1 (126 Bewertungen)

Inhaltsangabe

Das Herzogtum Nassau im Jahr 1676: Hier lebt die junge Katharina mit ihrer Mutter in der Nähe der Stadt Idstein. Als Graf Johannes seine grausamen Hexen­verfolgungen beginnt, geraten die beiden Frauen in Gefahr. Katharinas Mutter wird hingerichtet. Und auch das Mädchen bleibt von Verdächtigungen nicht verschont, denn sie ist in das Visier des skrupellosen Henkers Leonhard Busch geraten. Dieser schreckt vor nichts zurück, um Katharina in seine Gewalt zu bringen.

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©2012 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG. (P)2013 Audible GmbH
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Kritikerstimmen

Geschickt verwebt die junge Autorin historisch belegte Szenen mit fiktivem Stoff.
-- Wiesbadener Tagblatt
43 Frauen sind einst bei den Idsteiner Hexenverfolgungen ermordert worden. Ihnen setzt die Autorin mit ihrem spannenden historischen Roman ein lesenswertes Denkmal.
-- Münstersche Zeitung
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
3 out of 5 stars
Von Sabine Am hilfreichsten 06.01.2014

Ich hab'mich schon ein wenig quälen müssen...

Eigentlich ein interessantes Thema, das leider unbeholfen in Szene gesetzt wurde. Intensivere Recherchen hätten dem Ganzen gutgetan (Henker z.B., galten in dieser Zeit als ehrlos, daher ist ein solcher als "Berater" eines Grafen eher unwahrscheinlich.) Des weiteren fallen mir an diesem Buch Dinge auf, bei denen ich früher in meinen Aufsätzen deutlichen Punktabzug kassiert hätte, z.B. ständige Wiederholungen von Verben, Adjektiven... . Man achte auf die Worte:" Schrecklich, schlimm, wunderbar..." Sprich, der Wortschatz und die Satzgestaltung lassen dann doch zu wünschen übrig. Mir stellt sich hier die Frage:"Liest denn keiner mehr das Manuskript, bevor so etwas in den Druck geht?" Alles in allem ein eher holperiges Hörvergnügen, das sich gerade im zweiten Teil sehr in die Länge zieht. Allein die Sprecherin sorgte bei mir dafür, daß ich das Hörbuch durchgestanden habe. Sie holt wirklich alles aus diesem eher mittelmäßigen Text heraus und schafft es durch ihre lebendige Art zu lesen, dem Ganzen wenigstens etwas Leben einzuhauchen. In der Gesamtwertung daher ein Stern mehr, als eigentlich angemessen wäre.

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6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

1 out of 5 stars
Von Stev Am hilfreichsten 15.12.2013

mein schlechtestes Hörbuch!!

Schade um das Geld und um die verschwendete Zeit. Ich hatte mir vorgenommen, das Buch trotzdem bis zum Ende zu hören aber es nervte zu gewaltig. Wie man ein so interessantes Thema so lieblos verpacken kann, ist mir unbegreiflich. Mir scheint, das Buch wurde nur geschrieben, um mal wieder irgendwas abgeben zu können.

Ich vermisse vor allem Authentizität! Der beschränkte Sprachgebrauch verursacht alles mögliche aber nicht das Gefühl, mich im 17. Jahrhundert wiederzufinden. Die gebetsmühlenartig verwendeten Floskeln nervten mich bereits nach nur kurzer Zeit. Das fortwährend "unwirtliche Wetter", das offenbar die einzig bekannte Untermalung ist, eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, das stets "süffisante Lächeln", das mein Ohr gefühlte 100 mal penetrierte (ein anderes Lächeln oder Grinsen habe ich nicht wahrgenommen) und das die "Sommersprossen" das porzelanfarbene Gesicht weichzeichneteten, wurde ebenfalls so oft wiederholt, so dass der Hörer das Gefühl haben muss, er sei minderbemittelt. Die Art, wie die Figuren miteinander reden, hat nichts mit dem 17. Jahrhundert zu tun. Da reicht die Recherche über einige Fakten bei Weitem nicht aus, wenn man sich einem solchen Thema widmet. Ich kenne die Autorin nicht weiter, habe aber das Gefühl, dass sie noch jung und sehr unerfahren ist, und sich mit dem Buch eine Aufgabe gestellt hat, der sie nicht gewachsen war. Zwischen ihr und einer Rebecca Gablé liegen mehr als 100 Welten!!
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass hier überwiegend 5 Sterne vergeben wurden - das hat das Werk nie und nimmer verdient! Eines wurde mir aber nun auch bei audible wieder in Erinnerung gerufen: Vertraue keiner guten Bewertung, wenn erst wenig Rezensionen dazu gehören! Eine Sternebewertung sollte frühestens ab 30, besser noch ab 100 Bewertungen eingeblendet werden, um Manipulationen wenigstens etwas zu erschweren.

Mein einziges Lob gilt der Sprecherin, die versucht hat, das beste daraus zu machen und die ja nichts für den Text kann.

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15 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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