Inhaltsangabe

Füllhorn der Wünsche? Oder Büchse der Pandora?

Frank Schätzing - der neue Thriller als Hörbuch.

Kalifornien, County Sierra, Goldgräberprovinz: Sheriff Luther Opoku hat mit Kleindelikten und illegalem Drogenanbau zu kämpfen. 300 Meilen westlich davon, im Silicon Valley, wetteifern IT Visionäre um die Erschaffung des ersten ultraintelligenten Computers mit dem Ziel, die großen Probleme der Menschheit zu lösen. Als eine Biologin in Sierra unter rätselhaften Umständen ums Leben kommt, muss Luther erkennen, dass sein verschlafenes Naturidyll längst Testgelände eigenwilliger Experimente geworden ist. Bald beginnt er an seinem Verstand zu zweifeln. Tote werden lebendig, die Zeit gerät aus den Fugen... der Anfang einer Odyssee über die Grenzen des Vorstellbaren hinaus.


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©2018 Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln (P)2018 der Hörverlag
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
3 out of 5 stars
Von Ute Am hilfreichsten 29.04.2018

Zwar interessant - doch sehr chaotisch und wirr

Am 23.04.2018 schaute ich per Livestream die Buchvorstellung von Frank Schätzing. Ich war begeistert! Ich fand diese Buchpräsentation wirklich klasse und freute mich wie Bolle auf das neue Buch. Doch… ich hätte es besser bei der Präsentation belassen. Denn eigentlich wurde hier schon alles gesagt.

Zwei Tage später begann ich also voller Vorfreude das neueste Werk von Schätzing. Insgesamt finde ich dieses Hörbuch ja wirklich interessant. Denn es sind viele spannende Gedankenspiele darin enthalten. Und natürlich ist nicht alles komplett abwegig, was sich Schätzing in seinem neuesten Buch erdacht hat.

Doch die Umsetzung muss ich leider sehr bemängeln. Den Anfang fand ich ja noch sehr spannend, doch spätestens ab der Brücke (der Insider weiß, wovon ich rede) wurde die Story zunehmend wirrer und unverständlicher. Ich konnte mir die meisten Ortsbeschreibungen leider fast gar nicht vorstellen. Da halfen auch nicht seine mit Adjektiven überbordenden Endlossätze. Die Szenerie wurde mir persönlich dadurch nicht verständlicher. Somit blieben für mich dann nur vereinzelte Brocken, die ich durchaus sehr bemerkenswert fand. Denn ab und an hat er tatsächlich einen deutlichen Satz zu Papier gebracht, der die stundenlangen vorherigen wirren Sätze ganz einfach erklärte. Doch hauptsächlich fand ich es anstrengend und verwirrend, der Story weiter zu lauschen. Zwischendurch dachte ich sogar an Abbruch.

Insgesamt habe ich zwar kapiert, was der Plot der Story war, doch die Feinheiten, die er so ausgetüftelt zu erklären versuchte, blieben mir leider weitgehend verborgen. Vielleicht ging es ja nur mir so, doch ich möchte bezweifeln, dass sich jemand die Welt, die Schätzing hier beschreibt, wirklich in allen Details vorstellen konnte.

Auch hatte ich so meine liebe Mühe mit den ganzen Personen. Ich konnte – außer zu Luther – keinerlei Beziehungen aufbauen. Manchmal dachte ich sogar, ob er denn nun seine eigenen Protagonisten verwechselt hat? Doch vermutlich habe ich das nur in dem Chaos einfach nicht richtig verstanden.

Was mir persönlich sehr half, überhaupt durchzuhalten, war der Sprecher Sascha Rotermund. Man muss ihn hier wirklich sehr loben, wie er sich gekonnt durch dieses Weltenchaos manövrierte und diesem Werk wenigstens noch ein bisschen Verstand abringen konnte. Ohne ihn hätte ich wohl wirklich frühzeitig abgebrochen.

Tja, so bin ich nun ein weiteres Mal zu dem Schluss gekommen, dass mir „Tod und Teufel“ von Frank Schätzing bisher am besten gefallen hat. Den „Schwarm“ und „Limit“ fand ich zwar auch sehr gut, doch „Tod und Teufel“ ist mein persönlicher „Long-time-favorit“.

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212 von 224 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

3 out of 5 stars
Von Annette Am hilfreichsten 08.05.2018

Tragisch misslungen!

Natürlich bin ich mit den meisten anderen Rezensenten einer Meinung: Sprachlich ist der Roman eine Katastrophe! Gekünstelte, blumige und unmoderne Sprache, die in überlangen Bandwurmsätzen umständlich und ungeschickt verschachtelt wird. Viel zu viele überbordende und oft sinnfreie Landschaftsbeschreibungen sowie die ständigen Vergleiche mit bekannten Kinofilmen, Fernsehserien oder anderen Romanen, habe ich als extrem nervig empfunden.
Nach einigen Stunden begann ich, mir Notizen zu machen. Es treten auf: Scarlett O`Hara aus Vom Winde verweht, die Shiloh Ranch, die Ponderosa aus Bonanza, Kampfstern Galactica, Barbarella, Navy C.I.S., Charlie Brown, La la Land, Tim Burton, Dirty Harry, House of cards, Transformer, die Truman Show, die glorreichen sieben, Desperate housewifes, Iron man, Wonderwoman, Spiderman, Hulk, James Bond, Ex Machina, Citizen Cane, Matrix, Godzilla, The Grinch, Silver Surfer, X-Man, Krieg der Welten, R2D2 und C3PO, Kaa, die Schlange aus dem Dschungelbuch und Gandalf. Star Trek, Terminator, und Jurassic Park werden mehrfach genannt.

Selbstverständlich ist es legitim, in Romanen ab und an Vergleiche anzustellen, aber das, was Frank Schätzing hier betreibt, kann ich nur als (Orwell lässt grüßen…) Kinosprech bezeichnen. Er schafft es kaum, eigene Ideen selbstbewusst stehen zu lassen, sondern relativiert ständig seinen Text, indem er die Geschichte hinter die bekannten Filme, Fernsehserien oder Romane stellt. Ich fragte mich, ob Schätzing einen Werbedeal mit Amazon haben könnte, denn nach jeder Filmnennung wartete ich innerlich darauf, dass das Hörbuch unterbrochen wird und eine freundliche Stimme sagt: "...jetzt im Sonderangebot erhältlich als Blu-ray oder DVD, für nur soundsoviel Euro neunundneunzig. Und jetzt geht`s weiter mit dem Film… äh… Roman."

Mir schwirrte der Kopf vor lauter Bildern aus Star Trek, Jurassic Park oder Matrix, aber der Protagonist Luther Opoku, sowie die meisten anderen Figuren blieben blass und fremd.

Man darf sich zu Recht fragen, ob das Lektorat den Text unbesehen durchgewinkt hat, denn natürlich hätte man den Roman, mit einigem Aufwand und drastischen Kürzungen, retten können! Kein unbekannter Autor wäre jemals mit so einem Text bei einem Verlag angenommen worden, das ist sicher!

Aber die Geschichte selbst finde ich in ihrem Kern tatsächlich gut! Lange schon habe ich auf eine Story über Paralleluniversen und Quantencomputer gewartet und es ist schwierig, dieses Thema darzustellen. Die Handlung selbst, mit den Ausflügen in Parallelwelten und den zwangsläufig auftretenden Paradoxien, finde ich gelungen. Aber meiner Meinung nach wurden zu wenige Angaben über die Funktionsweise eines Quantencomputers gemacht. Schrödingers Katze kam ganz am Ende vor - ohne weitere Erklärungen. Klar, Science-Fiction-Leser sind gut informiert, aber weniger Kino und mehr Quantenphysik wäre mir lieber gewesen. Auch wurden politische Verhältnisse in dem Paralleluniversum, das in der Zukunft liegt, gar nicht erwähnt. Das Ende fand ich folgerichtig und demnach nicht besonders aufregend.

Ohne Sascha Rotermund hätte ich das Hörbuch nicht zu Ende gehört. Er hat diesem sperrigen Text alles abgewonnen, was möglich war und etwas Leben in die faden Figuren gehaucht. Seine Interpretation der Mexikanerin Pilar mochte ich besonders, denn durch den (sehr gut imitierten) spanischen Akzent erscheint sie, in Schätzings Kinosprech ausgedrückt, wie eine charmante Mischung aus Speedy Gonzalez und Lara Croft.

Wie konnte es nur geschehen, dass der sonst so sprachgewandte Frank Schätzing plötzlich eine (nach der Meinung anderer hochgeschätzter Rezensenten) verschwurbelte klingonische Oper schreibt?
Hier meine Theorie: Frank Schätzing hatte die Idee zu dieser Story und hinterließ die Aufzeichnungen dazu, bevor er in ein Paralleluniversum entführt wurde. An seiner Stelle schickte man uns einen Parallel-Schätzing, der Werbefachmann geblieben ist und, in seiner Welt, nie Schriftsteller war. Der sah sich zu seinem Schrecken mit Buchverträgen konfrontiert, die er einhalten musste und fand, zum Glück, die Aufzeichnungen seines entschwundenen Pendents. Und so ist dieser Roman entstanden.

Fazit: Wenn der uns bekannte und hochbegabte Frank Schätzing jemals von seinem Ausflug in andere Welten zu uns zurückkommt, werden wir es merken!

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58 von 61 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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