Mr. Mercedes : Bill Hodges Trilogy

  • von Stephen King
  • Sprecher: Will Patton
  • Serie: Bill Hodges Trilogy
  • 14 Std. 22 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

In a mega-stakes, high-suspense race against time, three of the most unlikely and winning heroes Stephen King has ever created try to stop a lone killer from blowing up thousands.
In the frigid pre-dawn hours, in a distressed Midwestern city, hundreds of desperate unemployed folks are lined up for a spot at a job fair. Without warning, a lone driver plows through the crowd in a stolen Mercedes, running over the innocent, backing up, and charging again. Eight people are killed; fifteen are wounded. The killer escapes.
In another part of town, months later, a retired cop named Bill Hodges is still haunted by the unsolved crime. When he gets a crazed letter from someone who self-identifies as the "perk" and threatens an even more diabolical attack, Hodges wakes up from his depressed and vacant retirement, hell-bent on preventing another tragedy.
Brady Hartfield lives with his alcoholic mother in the house where he was born. He loved the feel of death under the wheels of the Mercedes, and he wants that rush again. Only Bill Hodges, with a couple of highly unlikely allies, can apprehend the killer before he strikes again. And they have no time to lose, because Brady's next mission, if it succeeds, will kill or maim thousands.
Mr. Mercedes is a war between good and evil, from the master of suspense whose insight into the mind of this obsessed, insane killer is chilling and unforgettable.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

King versucht sich an einem Detektiv-Thriller

Stephen King ist in unseren Köpfen fest als Horror-Autor abgespeichert. Dass er auch anders kann, hat er inzwischen mehrfach bewiesen – zuletzt in seinem nostalgisch-melancholischen Entwicklungsroman ‚Joyland‘. Mit seinem Neuling ‚Mr. Mercedes‘ leuchtet King eine weitere schriftstellerische Facette aus: Es ist sein erster Versuch an einem Detektiv-Thriller.

Was schon mal gut funktioniert, und was King schon immer gut konnte, ist das Erschaffen markanter Hauptfiguren. Allen voran Bill ‚Kermit‘ Hodges, ein pensionierter Polizeibeamter, den der Ruhestand in lebensmüde Lethargie hat sinken lassen. Um diesen etwas schroffen aber gutherzigen Ex-Cop aus seiner alkoholgetränkten Starre zu erwecken, braucht es einen Killer – eben jenen titelgebenden Mr. Mercedes.

Der Klappentext verheißt Rasanz, aber die sollte man nicht erwarten. Zwar zieht die Geschichte im Verlauf ganz allmählich an, aber von sich überschlagenden Ereignissen und plötzlichen Wendungen kann – bis auf eine Ausnahme – nicht die Rede sein. Eigentlich geht die Geschichte einen geradlinigen Gang mit wenigen Überraschungen, und Hodges Ermittlungen im ersten Drittel entwickeln sogar Längen

King hat hier einen linearen, gemächlichen Detektiv-Thriller geschrieben, der braucht, um Fahrt aufzunehmen. Eher klassisch steuert King seinen pensionierten Helden samt sympathisch-skurriler Mitstreiter durch eine Mordermittlung. Es gibt ein, zwei aufrüttelnde Schockmomente, die Wind in die Sache bringen. Es gibt einen gestörten Mörder, der uns so ähnlich schon öfters untergekommen ist. Und es gibt einen ebenfalls klassisch anmutenden Showdown, der spannend ist, aber eigentlich zu genau dem Ende führt, das man erwarten kann.

Alles in allem ein guter Ausflug King’s ins Thriller-Genre, mit dem er sich nicht verstecken muss. Aber man muss auch klar sagen, dass er schon Sachen geschrieben hat, die einen mehr vom Hocker reißen.

Zum Sprecher:

Eigentlich gehört zu Stephen King Hörbüchern ja der deutsche Sprecher David Nathan. Diesmal wollte ich allerdings nicht so lange warten. Und vieles spricht für den amerikanischen Sprecher dieser Version: Schauspieler Will Patton hat dieses Jahr mit seiner Interpretation von 'Doctor Sleep' einen Audie Award abgeräumt.

Trotz dieser Vorschusslorbeeren brauche ich eine Weile, um David Nathan abzuschütteln. Patton liest ganz anders. Während Nathan mit subtilen Nuancen arbeitet, legt sich Patton raubeinig und knarzig nuschelnd ganz in die stimmliche Verkörperung der Hauptfigur. Das macht er gut. Genau so würde sich Hodges anhören. Und nach dem Einhören versteht man Patton's bärbeißiges Geraune auch gut. Klar, dass er als erfahrener Schauspieler auch Jerome's 'schwarze' Stimme gut hinbekommt und Holly's schleppende, medikamentierte Ausdrucksweise.

Ein Vergleich mit David Nathan hinkt, aber ihr wollt bestimmt wissen, wer mir am Ende besser gefällt als King-Sprecher. Die Antwort: keiner. Will Patton ist großartig in der Figuren-Interpretation. Nathan dagegen ist ein Meister der stimmlichen Atmosphäre. Dieses Duell geht unentschieden aus.
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- papercuts1

Bisher der beste englische Leser den ich kenne!

Will Patton überzeugt auf ganzer Linie!
Auch Kings Ausflug in die Krimi- Welt ist ein wahrer Genuss. Eins meiner Lieblingshörbücher!
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- Sebastian

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 03.06.2014
  • Verlag: Simon & Schuster Audio