Der Hobbit : Herr der Ringe

  • von J.R.R. Tolkien
  • Sprecher: Gert Heidenreich
  • Serie: Herr der Ringe
  • 10 Std. 58 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Bilbo Beutlin, der kleine Hobbit, macht sich auf den Weg zum Einsamen Berg, um den rechtmäßigen Schatz der Zwerge zurückzuholen, den der Drache Smaug gestohlen hat. Als er auf seiner Reise einen Ring findet und ihn arglos einsteckt, ahnt er nicht, was für eine Rolle der Ring einmal spielen wird...Gert Heidenreich, die Stimme J.R.R. Tolkiens, erzählt, wie Bilbo sich vom ängstlichen Hobbit zum mutigen Meisterdieb mausert. Wort für Wort ist jetzt das Schicksal Mittelerdes und somit das Tolkiensche Werk zu hören.

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Beschreibung von Audible

Mit einem Hobbit quer durch Mittelerde - Tolkiens Klassiker grandios gelesenSpätestens seit dem Filmerfolg von "Der Hobbit" ist der Tolkien-Klassiker wieder in aller Munde. Zum Glück auch in dem von Gert Heidenreich. Denn seine unverwechselbar warme Stimme ist wie dazu gemacht, das fantastische Reich Mittelerde zum Leben zu erwecken. So zaubert er intensive Bilder vor Ihr inneres Auge und vom ersten Wort an sind Sie mit dabei - auf der sagenhaften Abenteuerreise des kleinen Hobbit.
Vollkommen unerwartet wird der ehrbare Bilbo Beutlin von einer Gruppe Zwerge als Meisterdieb engagiert. Schon stolpert er von einem aufregenden Abenteuer ins nächste. Er trifft auf mächtige Elfen, schreckliche Orks und auf den gefürchteten Drachen Smaug. Und dann findet Bilbo auch noch diesen Ring, der auf ihn eine seltsame Macht ausübt. Das ungekürzte Hörbuch von J.R.R. Tolkiens Kult-Abenteuer nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch ganz Mittelerde. Ein Hör-Erlebnis, das Sie nicht vergessen werden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Locker-flockig, aber trotzdem spannend

Neben dem Silmarillion ist der Hobbit die zweite Vorgeschichte des Herrn der Ringe. Aber anders, als das Silmarillion handelt es sich beim Hobbit um eine richtige, durchgängig erzählte einzelne Geschichte, die, obwohl es ja wohl als Kinderbuch konzipiert war, auch wesentlich spannender ist. Hier liegt auch einer der wesentlichen Unterschiede zum Herr der Ringe. Die Geschichte hat wesentlich weniger Tiefgang, weniger düster und viel weniger vielschichtig. Man darf gespannt sein, was Peter Jackson bei seiner Verfilmung daraus macht. Mein Kaufgrund war zugegebenermaßen weniger mein Interesse an der Geschichte selbst, sondern ihre Bedeutung im Umfeld des HdR.

Die Übersetzung stammt auch von Krege. Dies zur Warnung für alle, auf die (man denke an die Aufregung bei der Neuübersetzung bei HdR) Kregetexte wirken, wie ein Elbenseil auf Gollum. Mich persönlich stört es nicht und ich finden die teils "locker-flockige" Sprache von Krege beim Hobbit äußerst erfrischend.

Dieser "erfrischende" Hörspass ist nicht zuletzt der absolut genialen Lesung durch Gert Heidenreich zu verdanken. Das Buch alleine hätte von mir vier Sterne bekommen. Aber Heidenreich hat auch für den fünften Stern gesorgt.
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- Saarpirat

Die Faszination für kleine Männer...

Es gibt sie tatsächlich. Menschen die eine merkwürdige Faszination entwickelt haben für 1.20 Meter lange, meist untersetzte Kleinwüchsige mit riesigen Bärten, riesigen Bäuchen und großen, schweren Streitäxten oder Hiebwaffen. Die Faszination für diese Gestalten geht meist einher mit einer nicht minder großen Leidenschaft für Gerstensaft. Diese merkwürdigen Menschen gehen soweit, sich irgendwo in Deutschland auf einem recht einsamen Plätzchen zu treffen, Zelte aufzuschlagen und sich für ein Wochenende oder länger völlig in eine Phantasiewelt zu flüchten in denen sich dann eben 2 Meter hohe Hünen vorzustellen versuchen sie seien einer dieser kleinen, dicken, untersetzten Zwerge. Menschen die von Natur aus klein sind haben es natürlich leichter und sind oft sehr beneidet in solchen LARP-Veranstaltungen, wie diese konspirativen Treffen heißen.

Aber wieso, werden sich jetzt einige hier völlig verwundert fragen. Die Antwort liegt, zumindest teilweise, vor ihnen. Es ist wegen diesem Buch. J.R.R. Tolkien ist schuldig, Generationen junger und sogar älterer Menschen mit dieser Faszination angesteckt zu haben. Einige von den "Infizierten" haben nach ihm diesen Virus fortgetragen und eigene Bücher geschrieben. Kurz gesagt, kein guter phantastischer Roman kommt heute mehr ohne mindestens einen Zwerg aus.

Einige unter ihnen werden jetzt sagen. "Ja aber hören sie mal guter Mann, Geschichten über Zwerge gab es schon lange vor Tolkien. Schon im 16. Jahrhundert gibt es Aufzeichnungen über kleinwüchsige Männer die im Auftrag von italienischen Adelsmännern über die Alpen wanderten und in Höhlen in Bayern und Baden Würtemberg nach Edelsteinen und Erzen suchten." Und ich müsste ihnen natürlich recht geben. Aber für die Belletristik interessant und sogar geliebt wurden diese Zwerge erst mit Tolkien. Und zwar genauer gesagt, mit diesem Buch was sie hier vor sich sehen.

Es mag am Rande um Hobbits, um Trolle oder um Zauberer gehen. Mag sein das an der einen oder anderen Stelle auch ein Drache vorkommt. Vielleicht hat man sogar mal etwas über Elben darin gelesen. Alles gut und schön, aber wenn sie sich für diesen Roman entscheiden (und es wäre eine gute, eine kluge Entscheidung ihn zu lesen) dann seien sie sich bewusst was sie da kaufen. Es ist ein Zwergenroman und zwar nicht irgendeiner, es ist DER Zwergenroman überhaupt.

Ist dieser Roman ein Kinderbuch? Nein, es ist ein Buch das man als Kind und als Erwachsener lesen kann und wenn man sich dann darüber unterhält werden beide von zwei völlig unterschiedlichen Büchern sprechen die komischerweise die selbe Geschichte erzählen und beide unglaublich gut und spannend sind.

Sollte man dieses Buch lesen? Es erschien 1937. Sie hatten bisher 75 Jahre Zeit diesen Roman zu lesen und haben es nicht getan. Ich würde ihnen freundlich aber eindringlich vorschlagen es noch zu tun.
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- Jochim,

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 16.11.2011
  • Verlag: Der Hörverlag