Terror

  • von Dan Simmons
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • 28 Std. 45 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

England, 19. Mai 1845. Zwei stolze Schiffe der Royal Navy segeln aus der Themsemündung und nehmen Kurs Richtung Norden: die "Terror" und ihr Schwesternschiff "Erebus". Es sind die modernsten Schiffe ihrer Zeit - gepanzert mit dicken Eisenplatten, ausgestattet mit Heißwasserheizungen, angetrieben wenn nötig mit Dampfmaschinen. Mit diesen beiden Schiffen soll es endlich gelingen, die legendäre Nordwestpassage zu finden, den freien Seeweg durch das bisher unüberwindliche Eis der Arktis in den Pazifischen Ozean. Die Expedition steht unter dem Kommando des hochdekorierten Sir John Franklin. Nach etlichen gescheiterten Versuchen will er dieses Mal den Erfolg mit aller Macht erzwingen. Er treibt die beiden Schiffe und ihre einhundertdreißig Mann Besatzung immer weiter in die arktische Inselwelt hinein - bis sie schließlich hoffnungslos im Packeis festsitzen. Gefangen in einer alptraumhaften Eiswüste, versuchen die Männer, sich gegen die Kälte, den Hunger und die Attacken der Polarbären zu behaupten. Doch nach und nach werden die Schiffe von den gewaltigen Eismassen zerdrückt. Und der Terror beginnt... >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

weiterlesen

Kritikerstimmen

Ein Meisterwerk! Man kann sich dem Sog dieses Romans nicht entziehen.
--Entertainment Weekly Dan Simmons ist ein brillanter historischer Roman gelungen. Es ist, als stünden wir an Bord von Franklins Schiff.
--Toronto Globe Grandios! Ein Buch von epischen Ausmaßen.
--Publisher's Weekly Ein spannendes Meisterwerk!
--Hamburger Morgenpost Wer sich ans Lesen dieses Buches macht, das einen geradezu schamlos einsaugt, sollte sich warm anziehen. Simmons hat eine erzählerische Kraft, die einen mit jeder Faser begreifen lässt, was wirkliche Kälte bedeutet. (...) Meisterlich verwebt der Autor (...) Realität und fiktiven Schrecken zu einer überzeugenden Einheit.
--Westfälische Rundschau 'Terror' ist ein Roman, den man geradezu verschlingen muss, so spannend ist er geschrieben. (...) Exzellent recherchiert. (...) Meisterhaft! (...) Man versteht, warum Stephen King sagt, er beneide Simmons wegen seiner Kunst. Simmons kann es einfach besser als King. Und das will was heißen.
--taz Ein literarisches Meisterwerk!
--Bild am Sonntag

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Englische Ehre, Amputationen und ein Monster

Es erscheint mir wichtig darauf hinzuweisen, dass der Hörer mit diesem Werk keinen 100%ig realistischen Roman zu hören bekommt. Sehr schnell wird klar, dass Dan Simmons die packende Story um das Verschwinden der Franklin-Expedition mit Horrorelementen kreuzt. Hinzu kommen gegen Ende mystische Einflüsse aus dem Inuit-Glauben.

Das ist gelungen. Jedoch hätte „Terror" noch besser funktioniert wenn Simmons sich darauf beschränkt hätte die historischen Fakten in eine realistische Handlung zu packen. Die Schilderung des Lebens auf den Schiffen Terror und Erebus ist packend und sehr realistisch. Vor allem die Schreibweise und das Fachjargon der Seemanswelt tragen dazu bei, dass man die leidenden Maten in ihren eiskalten, durchnässten Plünnen vor sich sieht.

Auch die Charakterzeichnung, für die sich Simmons viel Zeit lässt, gefällt. Neben dem Helden der Geschichte, Kapitän Crozier, gibt es zahlreiche interessante Männer. Cornelius Hickie, ein gnomhafter, gewiefter Kalfaterasmatrose und Magnus Manson, ein schwachsinniger Hühne und der Geliebte von Hickie, sind nur ein Beispiel. Das Ende des zweiten Helden, Schiffsarzt Goodser, bleibt einem noch lange in Erinnerung.

Einige Längen und das (überflüssige) Einbinden übernatürlicher Elemente führen dazu, dass ich nur 4 Sterne vergebe. Highlights sind die Schilderung des venezianischen Maskenballs im Freien bei minus 70 Grad, das detailliert beschriebene Leiden der Matrosen im Eis mit den Skorbutsymptomen, Amputationen und den unglaublichen Hunger. Das Ende hat mir gut gefallen. Detlev Bierstedt liest hier noch mal eine klasse besser als bei den Harlan Coben Romanen. Ein sehr gutes Hörbuch mit überflüssigen übernatürlichen Elementen.

Unbedingt empfehlenswert ist der Bericht zur Franklinexpedition bei Wikepedia. Dort sieht man das letzte Schriftstück von Crozier und Fitzjames unterzeichnet. Alle belegbaren Daten wurden in die Handlung eingearbeitet. Fazinierend und gruselig.
Lesen Sie weiter...

- Jochen

monumental!

Bei diesem Hörbuch bin ich bezüglich der Punktevergabe hin und hergerissen. Ich schwanke zwischen 3 und 5 Sternen.
3 Sterne, weil das Hörbuch extrem !! lang ist, eben ungekürzt. Oft dachte ich, das hätte man auch weniger ausführlich gestalten können. Und die seitenlangen Beschreibungen der Inuit-Sagen oder Märchen am Ende, die waren echt schlimm, da habe ich zum erstenmal überhaupt bei einem Hörbuch vorgespult. Klar dienen sie zur letztendlichen Erklärung des Bestien-Mysteriums, aber ich fands halt langweilig.

5 Sterne, weil mir immer noch kalt ist, weil ich nun weiß wie man Robben jagt, weil ich immer noch den Kopf schüttele über den Entdeckergeist der Menschen damals, über die Zähigkeit, den Mut.
Das ist die Folge von solch langen Hörbüchern, man ist so lange Zeit 'zusammen' und ich kann mich von solchen Werken nur schwer trennen.
Überflüssig zu erwähnen, daß das Werk von Detlef Bierstedt hervorragend gelesen wird, der Mann kann ja sogar auch singen!

Daher die 4 Sterne: das Buch ist schon toll, aber etwas langatmig.
Lesen Sie weiter...

- Anke

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2008
  • Verlag: Audible GmbH