Winter People

  • von Jennifer McMahon
  • Sprecher: Elisabeth Günther
  • 11 Std. 0 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont...

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Winter People

Auf welchen Platz würden Sie Winter People auf Ihrer Hörbuch-Bestenliste setzen?

Unter die Top 25 im oberen viertel.


Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

Man konnte sich gut in die Firugen einfühlen. Man leidete mit Sarah, man war neugierig und verwirrt wie Ruthy.


Wie hat Ihnen Elisabeth Günther als Sprecher gefallen? Warum?

Obwohl ich eigentlich eher männliche Stimmen als Vorleser mag ist die Sprecherin hervorragend und passte sehr gut zur Story. Hier hätte sogar eine männliche Stimme eher gestört, da die Hauptfiguren weiblich sind.


Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Hoffentlich wird das Buch mal als Filmvorlage entdeckt. Als Slogan würde ich "Ein schauriges, generationsüberfreifendes Familiendrama" wählen.


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge geteilt die immer wieder auf Sarahs Tagebuch zurückkommen. Ich hatte die Befürchtung, dass das herumgespringe zu anstrengend wird und die Autorin Stränge offen lassen wird. Diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Die Fragen werden beantwortet (wenn auch nicht zur meiner vollen Zufriedenheit.

Lesen Sie weiter...

- MaH

Hier ist nur die Prämisse grauenhaft

Ich habe dieses Buch schon vor ein paar Tagen beendet und weiß immer noch nicht so recht, was man nun dazu sagen soll... Nur eins: ein Thriller ist das nicht. Sicherlich hat hier jemand versucht soetwas wie einen Thriller zu schreiben - ohne jedoch die dafür nötigen Stilmittel zu beherrschen.

Die Figurencharakterisierung ist grausam. Mit dem Holzhammer werden die einzelnen Handlungsträger vorgestellt. Obwohl man nach gut 25% des Buches jeden einzelnen mit gesamter Lebensgeschichte bis zum Einsetzen der jeweiligen Handlung kennt, besitzt keiner von ihnen besondere Charkterzüge oder eine unverwechselbare Stimme. Sie klingen ALLE gleich - ein Eindruck, der durch die bemüht wirkende Sprecherin in der Hörbuchversion noch verstärkt wird. Sie sind alle gleich schwach, besonders die Frauen. Und das Personal dieses Buches ist reichlich. Die Spannung leider nicht.

Die Situation ändert sich nach dem ersten Viertel geringfügig, als endlich die eigentliche Geschichte in Gang kommt und es der Autorin gelingt, Neugier zu erzeugen, wenigstens soweit, dass man wissen will, wie sich das ganze wirre Knäuel denn nun aufdröseln lässt. Schade, dass dem Leser zu diesem Zeitpunkt schon jede Figur samt und sonders unsympathisch ist, denn sie verhalten sich alle konsequent irrational. Mehr als einmal wollte ich diese Frauen packen (vor allen Dingen Sarah - oh Gott, Sarah!) und schütteln: "Das ist doch nicht dein Ernst?!" Wenn man bedenkt, dass die Geschichte auf der Prämisse basiert, dass es Menschen geben könnte, die einen geliebten Verstorbenen wortwörtlich aus dem Sarg zurückholen würden, unabhängig davon wie dieser zu Tode gekommen ist (also z.B. durch einen schlimmen Unfall oder Gewalteinwirkung wie in Gerties Fall), ist das nicht weiter verwunderlich. Welche Mutter möchte den ERNSTHAFT, dass die Leiche ihres Kindes wiederaufersteht und vom Friedhof nach Hause läuft?

Angesichts dieser Tatsache möchte man bei der Auflösung des Buches einfach nur noch schreien. Denn wirklich verstehen, was sie da tun, kann keine der Figuren (vielleicht abgesehen von Ruthie. Ausgerechnet die jüngste der Frauenfiguren wirkt erwachsener als alle anderen). Echte Einsicht zeigt zum Schluss nur Sarah, aber dafür hat sie mit ihrer egoistischen, dummen und naiven Art die ganze böse Sache überhaupt erst ins Rollen gebracht.

Gerade als Frau möchte ich Bücher wie dieses nicht lesen, denn das Bild der schwachen, hilflos-naiven Frau, das hier kultiviert wird, hat sich schon lange überlebt. Ein gutes Buch zeichnet sich dadurch aus, dass seine Protagonisten keinen Ausweg haben, nicht anders handeln können. Auf die Handlungsträger dieses Buches trifft das nicht zu. Sie alle hätten eine andere Wahl gehabt.

Ich liebe Thriller mit paranormalem Hintergrund. Diese Geschichte kaufe ich der Autorin nicht ab. Sie ist von A bis Z konstruiert, absolut unglaubwürdig, angefangen davon, was Gerties Tod vorausgegangen ist bzw. ausgelöst hat, über die Beziehungen der einzelnen Figuren zueinander (es genügt nicht, Sarah papageienartig "mein geliebtes Kind" sagen zu lassen, um mir verständlich zu machen, dass sie ihre Tochter geliebt hat. Wenn sie sie wirklich geliebt hätte, hätte sie nicht ihren LEICHNAM zurückgeholt!), bis hin zum eigentlichen paranormalen Geschehen. Eine Erklärung dafür wie diese Methode der Totenauferstehung überhaupt funktionieren kann oder warum die "Schlafenden" nun ausgerechnet "Winter People / Wintervolk" heißen müssen (abgesehen davon, dass die Geschichte im Winter spielt) bleibt die Autorin schuldig. Hauptsächlich wohl deshalb, weil sie wohl lauten würde: Weil Jennifer McMahon es so wollte.

1,5 * dafür, dass die Geschichte mich zumindest dazu gebracht hat, sie bis zum Ende verfolgen zu wollen.
Lesen Sie weiter...

- Stefanie

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 10.03.2014
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH