Damit ihr mich nicht vergesst. Die wahre Geschichte eines letzten Wunsches

  • von Mitch Albom
  • Sprecher: Markus Hoffmann
  • 4 Std. 56 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Mitch Albom ist überrascht, als Albert Lewis, der betagte Rabbi seiner Heimatgemeinde in New Jersey, ihn darum bittet, bei seinem Tod die Trauerrede für ihn zu halten. Denn Mitch Albom hat den Bezug zum Glauben schon lange verloren. Er willigt unter der Bedingung ein, den Rabbi besser kennenlernen zu dürfen. Und so erlebt er Albert Lewis während der kommenden acht Jahre bei ihren Treffen nicht nur als einen engagierten Mann der Kirche, sondern auch als einen ebenso klugen wie humorvollen Menschen. In dieser Zeit begegnet Mitch Albom in Detroit, wo er lebt, Henry Covington, einem Pastor mit krimineller Vergangenheit, dessen Schicksal eine fast unmöglich scheinende Wandlung erfahren hat. Die beiden Männer lehren Mitch Albom, die Welt und den Glauben mit neuen Augen zu sehen - und er nimmt aus den Gesprächen mit ihnen kostbare Anstöße und Erkenntnisse mit, die sein Leben verändern.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

ein Muss!

Noch nie hab ich so ein schönes Hörbuch gehabt.
Die Geschichte ist unglaublich schön, tiefsinnig und lehrreich. Und die Stimme des Erzählers passt so gut! Man möchte gar nicht mehr aufhören, zuzuhören. Für jeden der gern lacht, auch mal weint und dabei einen ganz tiefen Sinn verspürt.
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- carlotta10

Ein berührendes und den Leser sicher bereicherndes Buch!

Was hat Ihnen am allerbesten an Damit ihr mich nicht vergesst. Die wahre Geschichte eines letzten Wunsches gefallen?

Ich bin in meiner Erwartung an das Buch übertroffen worden. Ich finde die Erzählung glaubwürdig (sie soll nach einer wahren Begebenheit geschrieben worden sein), berührend und informativ.

Der Vorleser des Hörbuches paßt perfekt. Er moduliert seine Stimme nur dann, wenn er versucht, die Lieder des alten Rabbi wiederzugeben. Das wirkt nicht gekünstelt oder aufgesetzt, sondern gibt die fröhliche und zuversichtliche Einstellung zum Leben und die tiefe Frömmigkeit des Mannes wieder.

Nun muß ich im folgenden also die Balance halten zwischen einer Rezension, die das (Hör)Buch auf jeden Fall verdient hat - denn es ist des Lesens (des Hörens) Wert - und zwischen der Gefahr von Spoilern, die zukünftigen Lesern die Spannung nehmen könnten. Ich glaube, das wird mir gelingen:

Der Autor ist Sportreporter. Er kann nicht recht verstehen, warum gerade er eine Trauerrede halten soll über einen Menschen, der zu dem Zeitpunkt der Bitte ein würdiger alter Rabbiner in einer sehr großen jüdischen Gemeinde ist und der sich noch einige Jahre seines Lebens erfreuen würde. Aber er kann die Bitte schlecht abschlagen. Jedoch sind ihm natürlich Vorbereitungen, die ihm beim Abfassen der "Trauerrede" unabdingbar erscheinen, nötig. Und diese "Vorbereitungen" führen ihn auch zur eigenen Lebensgeschichte.

Ein anderer Erzähl-Strang in diesem Buch hat dann zunächst mit dem "Testament" des Rabbis oder mit dem Autor nichts zu tun. Sie handelt von der bitteren Armut und von der Obdachlosigkeit, von der Wirtschaftskrise in Amerika, dem Niedergang der Automobilindustrie in Detroit während der Zeit des Irak-Krieges und von dem Platzen der "Immobilienblase", die noch mehr Armut und Obdachlosigkeit bewirkte.

Es wird auch von Kriminalität, den Drogen und ihren Dealern und von der Gewalt auf den Straßen in einem Teil New Yorks erzählt. Es scheint, daß dort die Armut und die ethnische Herkunft untrennbar verbunden sind mit Hoffnungslosigkeit und Kriminalität. Jedenfalls erlebt dies die dritte Hauptperson des Buches, die in der Bronx aufwächst und Drogendealer wird.

Eine christliche Gemeinde in Detroit, deren obdachlose und zum Teil drogenabhängige Mitglieder in einer verfallenden Kirche Wärme, Obdach, Brot erhalten, ist das "Bindeglied" zur Geschichte des Dealers aus der Bronx, aber nicht so, wie man das nach der vorangegangenen Beschreibung vielleicht erwarten würde...

Die Erzählung wird immer wieder unterbrochen von kurzen Episoden der Interviews mit dem Rabbiner. Diese Interviews werden verwoben mit den Erlebnissen des Autors in der Gemeinde in Detroit, die aus den Ärmsten der Armen besteht. Und es wird - nicht wertend - von der im Verhältnis zu Detroit recht wohlhabenden christlichen Nachbargemeinde neben der Synagoge berichtet. Die Erzählung über den kleinen Parkplatz, den beide Gemeinden nutzen wollen und die daraus einstehenden Schwierigkeiten, die das Verhältnis zwischen Rabbiner und katholischem Priester und vice versa bestimmen sollten, ist lesenswert!

Das Buch handelt beim flüchtigen Überfliegen des Klappentextes vielleicht vordergründig von Religion; Christentum, Judentum und (!) Hinduismus...Aber es ist eigentlich ein menschliches Buch, das von Hoffen, Bangen, Leiden, Freuden und Werten handelt.

Vielleicht handelt es auch davon, wie ein jeder seinen Weg finden muß, wie mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen ist. Das ist nicht planbar und voll von Überraschungen, mit denen der jeweilige Betroffene in der Erzählung sicher niemals und der Leser vielleicht auch nicht gerechnet hat.

Das Buch handelt natürlich auch von gegenseitiger Hilfe, denn Freunde können viel bewirken. Selbst eine (Zweck-)Gemeinschaft kann vielleicht so manchen Lebensabschnitt bereichern oder erleichtern.

Der "letzte Lebensabschnitt" - das Sterben - wird in diesem Buch nicht ausgenommen...

Ich empfehle dieses Buch vorbehaltlos weiter.


Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

....die feine (Selbst)Ironie, die hie und da durchschimmert und die jüdischen Witze, die der Rabbi erzählt...


Hat Ihnen Markus Hoffmann an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

siehe oben


Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

siehe oben


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

siehe oben

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- smartfox

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 13.10.2010
  • Verlag: steinbach sprechende bücher