GOTT. Eine kleine Geschichte des Größten

  • von Manfred Lütz
  • Sprecher: Manfred Lütz
  • 6 Std. 7 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn aber, was Gott verhüten möge, Gott doch existiert?
So prall, so humorvoll und weise, so rasant und doch respektvoll ist selten über den Herrn aller Dinge geschrieben worden. Und so informativ wie Manfred Lütz stellte noch niemand diese Frage.
Der Psychiater und Theologe liefert hier Denk- und Debattierstoff für Skeptiker und Fromme.

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Hörerrezensionen

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Katholische Aufklärung für Atheisten?

Ich muss zugeben, die negativen Rezensionen hier haben mich etwas wütend gemacht. Immer erwarten die Leute beim Thema Gott nichts anderes als Religionskritik, vielleicht um ihre allzu oft festgefahrene Sicht der Dinge immer wieder zu bestätigen, dabei wollen sie doch so aufgeklärt und "bright" sein. Der Titel suggeriert aber keine Kritik, es ist stattdessen vom Größten die Rede! Ich kannte den Autor Manfred Lütz schon von seinem Hörbuch "Irre, wir behandeln die Falschen" und fand ihn da bereits sehr unterhaltsam und seine Vorlesen alles andere als anstrengend. Als ich auf dieses Hörbuch hier stieß, vermutete ich darin zunächst eine zynisch-atheistische Sichtweise der Religion. Ich muss dazu sagen, ich habe alle Bücher von Richard Dawkins gelesen und sicherlich auch verstanden, da ich sie mit entsprechenden Experten regelmäßig diskutiere. Ich bewundere die wissenschaftliche Leistung von Herrn Dawkins als Biologe und mag auch seinen Stil, bedaure nur, dass seine Religionskritik so rein gar nichts mit meinem eigenen katholischen Glauben zu tun hat. Vor diesem Hintergrund ist das vorliegende Hörbuch des Arztes, Theologen und Philosophen Manfred Lütz eine wahre Wohltat. Er räumt auf erfrischend unterhaltsame Weise mit vielen Klischees auf, die wir Katholiken uns oft seitens der Religionskritiker anhören müssen und . Auf seiner Reise durch die Geschichte begegnen wir unter anderem Feuerbach, Nietsche, Michelangelo, Luther, Galilei, Darwin, Einstein, Planck, Kant, deren Aussagen bzw. Leben er näher beleuchtet und dabei seine Schlussfolgerungen zum Thema Atheismus und Christentum zieht. Ja, er macht dies absolut zugunsten des Katholizismus. Doch wer wir ich alle zitierten Werke auch in Buchform zu Hause hat, kann gerne nachschlagen, wenn ihm etwas spanisch vorkommt. Der Titel führt tatsächlich in die Irre, es steht klar die katholische-christliche Sicht auf Gott im Focus. Doch diesen Vorwurf mache ich auch den bekannten amerikanischen Religionskritikern, deren Kritik an den zahlreichen amerikanischen Kreationisten sicherlich berechtigt ist, aber nicht gleichermaßen auf die gesamte Christenheit übertragbar ist. Daher geben ich nur 4 Punkte und wünsche mir, dass jeder Anhänger der "four horsemen" immer ebenso bei deren Werken verfährt, auch wenn das dummer Wunschglaube ist, zu dem ich als Christ aber bekanntlich neige. Die Sichtweise des Autors ist vermutlich nicht die einzig richtige, aber meines Wissen gibt es die in der Philosophie ohnehin selten abschließend. Somit empfehle ich dieses Buch jedem, der neben der Flut der Religionskritik auch mal eine katholische Sichtweise lesen will, die nicht salbungsvoll, sondern pfiffig und unterhaltsam daherkommt. Viel Vergnügen mit dieser Mogelpackung einer katholischen geistreichen Wundertüte!
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Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2008
  • Verlag: steinbach sprechende bücher