Streifzüge durch das Abendland

  • von Bill Bryson
  • Sprecher: Charles Rettinghaus
  • 9 Std. 46 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

In diesem 1988 veröffentlichten Buch beschreibt Bill Bryson rückblickend seine Reisen durch Europa als 20jähriger Rucksacktourist. Seine Reise beginnt in der nördlichsten Stadt des Kontinents Hammerfest und endet an der Nordspitze Asiens, in Istanbul. Auf seiner Reise quer durch den europäischen Kontinent stoppt er in Städten wie Oslo, Paris, Brüssel, Aachen, Köln, Amsterdam, Hamburg, Kopenhagen, Stockholm, Rom, Neapel, Florenz und Mailand. Auch der Schweiz, Österreich, Jugoslawien und der Türkei stattet er einen Besuch ab. Er besucht sogar das Fürstentum Liechtenstein.
Mit seinen Sprachkenntnissen, die rein auf Englisch basieren, begegnet er allen Situationen gelassen. Ob er den selbstmörderischen Pariser Motorradfahrern mutig trotzt, sich von Zigeunern ausrauben läßt, der Versuchung widersteht in Deutschland in einem Restaurant Eingeweide und Tieraugen zu bestellen, durch die Sexläden der Reeperbahn bummelt oder sich auf eine Diskussion über seine Hotelrechnung in Kopenhagen einläßt, Bryson sieht sich alle Sehenswürdigkeiten an, seziert mit scharfem Blick die jeweilige Kultur und durchleuchtet jeden Platz und jede Person mit seinen überaus witzigen und sarkastischen Bemerkungen.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Amüsant und brillant - auch ohne Rohrbeck

Über Brysons Bücher muß man nicht mehr viele Worte verlieren - er ist für mich nach Mark Twain der lustigste und weitsichtigste Reisejournalist aus der englischsprachigen Welt. Diesmal geht es nicht nach Australien oder auf den längsten Waldweg der Welt, sondern in eine Gegend, die wir kennen: Europa! Und es ist einfach brüllend komisch, wie er uns Europäer sieht. Sicher - das ist ein Klassiker von 1988 - aber die Jahrzehnte sind spurlos an dem Buch vorübergegangen.
Interessanter als der Inhalt ist an dieser Stelle die Rohrbeck-Debatte, die hier ausgefochten wird, seit Brysons "Kurze Geschichte der alltäglichen dinge" erschien - erstmals nicht von Oliver Rohrbeck gelesen, sondern von einem andren Sprecher, in diesem Fall Rufus Beck.
Für mich war das eine krasse Fehlentscheidung, so sehr ich Becks Vorlesekunst sonst bewundere.
Hier nun Charles Rettinghaus - ein Glücksgriff! Klar, es ist ein bißchen wie bei liebgewonnenen Synchron-Sprechern in einer Rolle - ich vermisse Rohrbecks verschmitzte Art, seinen Pionten-Servier-Genius.
Rettinghaus macht es ganz anders - ABER - ebenso überzeugend! Er liest trockener, sonorer - und holt damit ebensoviel Witz heraus wie O.R. - eben auf seine Art. Also ich kann auch damit leben, wenn Rettinghaus die fehlenden Bücher von Bryson einliest! (Rohrbeck ringt ja grade mit den großen Klassikern...) Denn das sollte wirklich passieren - es fehlt z.B. auch noch das wunderbare Shakespeare-Buch und sein zweites Amerika-Buch.
Überhaupt - vielleicht ist das die Geburt einer neuen Idee? Ch. Rettinghaus als Interpret komischer Bücher? Die neue Karriere? Das meine ich - paradoxerweise - ganz ernst! Es könnte klappen.
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- Matthias

Lustig erklärt Miesepeter das er Europa nicht mag

Wenn Bryson nicht einen so lustig ironischen Schreibstil hätte, würde ich dies Buch nicht empfehlen! in seinem Streifzug durch Europa lernt er das viel zu teure Schweden, die immernoch Nazi Deutschen, das dreckige italien und das heruntergekommene Bulgarien für sich neu kennen! Schlimmer noch als alle anderen scheinen aber in seinen Augen die Österreicher zu sein! Ganz ehrlich...ich hab das Buch gekauft weil ich Brysons Art zu schreiben witzig finde, aber nach dem Buch halte ich ihn für ein Arogantes Ars....och! Kaufen Sie es nicht wenn sie seine anderen werke mochten, sonst sind Sie ebenso enttäuscht wie ich!
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- Heiko

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2013
  • Verlag: Der Hörverlag