Arminius

  • von Sebastian Fleming
  • Sprecher: Günter Schoßböck
  • 13 Std. 53 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Sieg! Unglaublich: Der Römer Varus und seine Legionen sind geschlagen. Arminius' Traum von einem geeinten Germanien scheint zum Greifen nah. Ein tragischer Irrtum. Freunde werden zu Verrätern, seine Frau und Kinder werden entführt und an die Römer ausgeliefert. Das Rad der Fortuna dreht sich unaufhaltsam weiter, und aus dem strahlenden Sieger droht ein tragischer Verlierer zu werden...

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Kritikerstimmen



Ein spannendes Buch über ein spannendes Leben.
-- histo-couch.de

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Totale Romanisierung der Arminiusgeschichte

Der Autor ist offenbar ein großer Freund des römischen Imperiums und seiner "Tugenden".
Er beschreibt dieses in den wärmsten Farben. Außerdem fälscht er auch die ohnehin schon sehr spärlichen Fakten, die über Arminius bekannt sind.
Niemals bekannt, war der cheruskische Name. Lediglich der des Vaters. Der Autor teilt Arminius aber einen solchen zu, um ihn dann gleich, gewissermaßen als unwichtig, wieder in Arminius aufzulösen.
Den Namen der Gattin des Arminius, der bekannt ist als Thusnelda, formt er in Elda um. Wohl um den geneigten Leser nicht mit dem echten germanischen Namen zu belästigen.
Eine Übergabe des Arminius durch seinen Vater an die römischen Okkupanten, als Geisel für einen angeblichen Friedensvertrag ist frei erfunden.
Ebenso wie eine hochstehende Erziehung des Knaben zusammen mit dem späteren Germanicus unter der Patenschaft von Tiberius und sogar Augustus.
Dann macht der Autor Arminius auch noch zum König der Germanen. Eine absolute Unmöglichkeit.
Marbod, der König der mit Rom paktierenden Markomannen, versuchte Arminius Autorität als Herzog einer antirömischen Koalition verschiedener Germanenstäme zu Roms Gunsten zu untergraben. Allein daraus ergibt sich, daß damals von Arminius als König nicht die Rede sein kann.
So weit belegt war Arminius zweimal, einmal vier einmal sieben Jahren in römischen Heeresdiensten und schlug sich wacker. Darum wurde er zum römischen Ritter ernannt, was das Bürgerrecht beinhaltet.
Niemals hegte Arminius auch nur einen Anflug von Sympathie für das intrigante dekadente römische Leben. Dieses wird vom Autor allerdings weitschweifig als "Höhe Kultur" beschrieben.
Darin besteht auch der allergrößte Teil des ganzen Romans.
Wer also gern etwas über römisches Heerwesen und dekadentes Bürgertum lesen mag, liegt bei dem Buch richtig.
Nur in den letzten drei Kapiteln wird lieblos die große Leistung des Arminius beschrieben: Die Einigung zerstrittener germanischer Stämme zum Freiheitskampf gegen die römische Unterdrückung und Steuerknechtschaft, die er sein Leben lang mit großer Leidenschaft verfocht.
Wer etwas über diese, zeitlich und persönlich sehr viel gewichtigere Seite des Arminius lesen möchte, dem rate ich von diesem Buch ab.
Ältere Romane über Hermann den Cherusket und auch die moderneren Bücher von Jörg Kastner bieten hier sehr viel spannendere und auch historisch korrektere Unterhaltung!
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- Anuschka

Meine Begeisterung hält sich sehr in Grenzen

Was genau hat Sie an Arminius enttäuscht?

Die ersten 2/3 des Hörbuches kann man in die Tonne treten. Es entsteht so gut wie keine Spannung. Das letzte Drittel fand ich eigentlich ganz gut. Da hätte die Geschichte ausgebaut werden müssen...aber nein was macht der autor, er schließt die Geschichte innerhalb von ca 20 Minuten ab und lässt auch noch Arminius sterben.


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wer Hörbücher ohne Spannung mag, kann dieses durchaus anhören. Spannung entsteht erst im letzten Drittel. Der Schreibstil des Autors ist eigentlich ganz gut. Den Sprecher muss man auf jeden Fall mal gehört haben. Aber am besten bei dem Hörbuch "Die Abenteuer des Röde Orm". (da ist nur der Anfang etwas langweilig und dann wird es richtig gut !!!)

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- Neon

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 03.07.2014
  • Verlag: Audible GmbH