Das Spiel der Nachtigall

  • von Tanja Kinkel
  • Sprecher: Katrin Fröhlich, Uve Teschner
  • 31 Std. 48 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Brich alle Regeln. Mach Worte zu Waffen. Riskier dein Leben für die Liebe. Er liebt die Freiheit, die Frauen und das geschliffene Wort. Ende des 12. Jahrhunderts beginnt ein Mann, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zu prägen: Walther von der Vogelweide raubt dem Minnesang die Keuschheit, spottet über Fürsten und klagt selbst Kaiser und Papst mit spitzer Zunge an, obwohl in dieser gefährlichen Zeit jeder ketzerische Gedanke den Tod bedeuten kann. Immer wieder kreuzt dabei eine ungewöhnliche Frau seine Wege: Die Ärztin Judith ist manchmal seine Gegnerin, manchmal seine Verbündete - und wie er immer entschlossen, die Welt zu verändern.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Gut geschrieben, großartig gelesen

Mehr als 30 Stunden Roman über einen Minnesänger? Meine Zweifel waren nicht gering, als ich das Hörbuch erstand. Und so war der Kauf nicht wirklich ein Herzenswunsch.

Ich gebe zu: Meine Sorge war unbegründet. Tanja Kinkel vermag es, den Leser/ Hörer zu fesseln. Ihr Roman ist sprachlich gelungen und erzählt eine Geschichte, die ich sehr gerne verfolgt habe.

Meine wirkliche Entdeckung: Sprecher Uve Tschner. Ein wirklich ganz starker Auftritt. Volle fünf Sterne für seine gelungene Lesung. Als Sprecherin der Romanpassagen aus Frauensicht kann Katrin Fröhlich weitgehend ebenfalls überzeugen. Zwar ist ihre Art des Vortrages manchmal etwas zu drängend und "eng" (sie klingt fast immer beinahe besorgt), doch ist dies Gemecker auf hohem Niveau.

Fazit: Gelungenes Buch, gelungene Interpretation, gelungene Geschichte über einen Sänger, Poeten, Spion, Ränkeschmied, Hochstapler und Weltveränderer, die ich gerne empfehle. 4,3 von 5 Punkten.
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- Tobias

Eine sehr schöne Geschichte!

Endlich mal wieder eine richtig schöne Geschichte, meisterhaft erzählt von Tanja Kinkel, mindestens ebenso wortgewandt und prächtig wie ihr das schon bei ihrem Roman "Die Puppenspieler" gelungen ist. Ich war neugierig darauf, mal etwas über Walther von der Vogelweide zu hören, den ich als Namen natürlich kannte, von dem ich aber nichts wirklich wusste. Auch wenn ich nun durch den Epilog weiß, dass es nicht viele gesicherte Informationen zu ihm gibt, so habe ich wenigstens Herrn von der Vogelheide so kennen gelernt wie ihn Frau Kinkel portraitiert. Eine sehr interessante Figur. Allerdings, von der Autorin vielleicht so beabsichtigt, konkurriert er in dem Roman nicht mit anderen Sängern, sondern mit seiner Liebe, der Magistra Judith. Diese ist eine bestechende, starke und sympathische Persönlichkeit, die, hätte es sie wirklich gegeben, in dieser Zeit sicher über alle Maßen stark hätte sein müssen, um das zu leben, was sie in dieser Geschichte lebt.

Das Hörbuch ist hervorragend gelesen. Eine tolle Idee, es sowohl von einer Frau als auch von einem Mann lesen zu lassen, die jeweils zum einen die Perspektive der Magistra und zum anderen die des Sängers interpretieren. Toll!

Der fünfte Stern fehlt, weil mir die politischen Intrigen um die deutsche Kaiserschaft dann doch zuviel Raum einnahmen und mich hin und wieder zu sehr von der Geschichte um Walther und Jutta abgelenkt haben. Außerdem empfand ich das Ende im Verhältnis zur restlichen Geschichte ein wenig zu schnell erzählt. Aber egal: Tolles Hörbuch.
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- Eadulf

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 24.11.2011
  • Verlag: Argon Verlag