Der Name der Rose

  • von Umberto Eco
  • Sprecher: Rolf Boysen, Ernst Jacobi, Markus Boysen
  • 5 Std. 31 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Ein Mord erschüttert die Gemäuer des altehrwürdigen, weltberühmten Benediktinerklosters. Bruder William aus dem fernen Baskerville wird vom Abt mit der diskreten Klärung des Verbrechens beauftragt. Doch kaum beginnt William in den Katakomben zu ermitteln, wird der zweite Mönch tot gefunden.

Umberto Eco, weltweit gefeierter Bestsellerautor, gelang mit "Der Name der Rose" ein Meisterstück: ein packender Thriller aus dem 14. Jahrhundert. In der Hörspielbearbeitung von Richard Hey und unter der Regie von Otto Düben sprechen Pinkas Braun, Rolf Boysen, Manfred Steffen und andere.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

In der Abtei

Finstere Zeiten. Die heilige Inquisition treibt ihr Unwesen, scheidet Gut und Böse nach Gutdünken. Fünf Mönche werden im Verlauf der Geschichte ermordet. Einige von ihnen hätten sicher überlebt, wäre da nicht William von Baskerville mit seinem Hang aufgetreten, unbedingt die Wahrheit erfahren zu müssen. Dass sich Eco dabei an Arthur Conan Doyle anlehnt, sein Ermittlerpaar deutliche Züge des weltberühmten Sherlock Homes in sich tragen, der Plot wie ein Aufguss biederer britischer Tee-Kriminalistik erscheint, verzeihen wir Eco sogleich, da der Roman reich mit der dichten Atmosphäre eines entschwundenen Jahrhunderts geschmückt ist. Die spürbare Enge hinter dicken Klostermauern und dem Sendungsbewußtsein Baskervilles, der Aufklärung zu ihrem Recht zu verhelfen, sie gegen die menschenverachtende Inquisition ins Feld zu führen, treibt uns um. Das Mittelalter fasziniert umso mehr, weil in ihm die hellen Mächte sich deutlich gegen die dunken abzugrenzen wissen. Es ist die Mischung aus grob gestricktem Kriminalfall und tiefer reichender Auseinandersetzung mit christlichen Fragen, Kultur, Fehltritten, der Häresie, die einen faszinieren. Das Wissen, das in ihm versteckt ist, fällt nicht auf. Wir nehmen es am Rande mit. Das ist eine besondere Kunst. Eco beherrscht sie. Sein Roman findet vor allem wegen seiner Leichtigkeit Anklang. Der blinde Ex-Bibliothekar Jorge von Burgos hütet den kirchlichen Gral. Und nur zu gerne unterstellen wir der Kirche, dass sie in ihren Verliesen alles Mögliche versteckt, um ihrer Position in dieser Welt das Wasser nicht abzugraben. Dass auch ihre Geheimnisse nicht für die Ewigkeit gemacht sind, macht den besonderen Reiz an Ecos Roman aus.
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- folgren

Zum Glück noch erhältlich

Das Buch ist natürlich besser ohne frage.
Was mich aber freut ist das es noch die Orginal Hörbuchfassung für den Rundfuk gibt.
Ich habe sie damals vor dem Buch und dem Film kennengelernt und fand die Sprecher großartig. Genauso wie für mich Horst Bollmann immer Billo Beutlin (Der kleine Hobbit) bleiben wird, ist mir die Stimme des Ich- Erzählers deutlich in Erinnerung geblieben.
Wer weder den Film noch das Buch kennt wird die Fassung von : Der Name der Rose vieleicht genauso im Gedächnis bleiben wie mir.
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- rotekoenigin

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 15.01.2008
  • Verlag: Der Hörverlag