Der zweite Reiter (August Emmerich 1)

  • von Alex Beer
  • Sprecher: Cornelius Obonya
  • 6 Std. 34 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Er ist dem Grauen des Ersten Weltkriegs entkommen, doch im Untergrund Wiens holt ihn das Böse ein...

Wien kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr...

Cornelius Obonya lässt das Wien vergangener Zeiten lebendig werden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Der dritte Mann mit durchdringendem Schmäh

Alex Beer scheint die Tradition des „Dritten Mannes“ fortzusetzen, die Handlung verschiebt sich zwar in frühere Zeit, nach dem Ersten Weltkrieg, das Wienerische aber und auch "film noir" kommen richtig zur Geltung. Sie schreibt sehr atmosphärisch und steuert ganz unauffällig die Spannung. Das richtig Schöne dabei ist, dass weder einzelne Charaktere, noch die literarische Qualität im Großen und Ganzen unter den Genregesetzen leiden, die Darstellung von Stimmungen und Befindlichkeiten bleibt stets schön plastisch, das Personal, ihre Handlugen, Entscheidungen und Vorgeschichten sind differenziert und wirken sehr glaubhaft.
Der Sprecher Cornelius Obonya war für mich genauso eine (ausgesprochen positive!) Entdeckung wie die Autorin. Richtig dosierter österreichischer Zungenschlag in mehreren Schattierungen und wechselnde passend gewählte Tempi machen das Buch richtig eindringlich. Ich nahm ihm sogar Frauenstimmen ab (da er dabei die unnatürlich hohe Stimmlage zu vermeiden weiß).
Der einzige Vermouth-Tropfen bei dieser durchaus faszinierenden Hörlektüre ist die Entscheidung, gekürzte Fassung als Hörbuch zu bringen. Ich kann den Eindruck nicht loswerden, dass fast immer die falschen Bücher gekürzt werden, gerade diejenigen, die mehr als aneinander gereihte Handlungen und Dialoge „aus Massenhaltung“ bieten. Diesmal sind dabei wohl fast alle Anspielungen auf den Titel des Buches draußen geblieben.
Eine vielversprechende Bekanntschaft mit August Emmerich!
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- Kristina

First Class

Altwien ist in diesem Roman wieder auferstanden. Herr Obonya erweckt die Protagonisten zum Leben. Ich bin begeistert von der gepflegten Sprache und den vielfachen Ausdrucksformen, die die Figuren authentisch machen (im Gegensatz zu manchen Sprechern, die monoton und gehetzt vorlesen). Dieser Vortrag ist ein Lehrstück!
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- Renate S.

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2017
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland