Die Seidendiebe

  • von Dirk Husemann
  • Sprecher: Peter Weiß
  • 13 Std. 33 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Den byzantinischen Spionen Taurus und Olympiodorus gelingt es, im fernen China das Geheimnis der Seidenproduktion zu lüften. Sie verstecken einige Seidenraupen in hohlen Wanderstöcken und treten mit der wertvollen Beute schleunigst den Rückweg über die zehntausend Kilometer lange Seidenstraße an. Doch chinesische Kaufleute, die ihr Seidenmonopol bedroht sehen, nehmen die Verfolgung auf. Bald hängt das Leben der beiden Byzantiner und ihrer geheimnisvollen Begleiterin Helian Cui am seidenen Faden.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Gut recherchiert, angenehm zu Hören

Ich bin nicht so der Hörbuch-Hörer, es war aber gut anzuhören. Als gedrucktes Buch hätte ich es sicher in kürzester verschlungen. Es ist sehr gut recherchiert und bringt einen mal in andere Regionen als die üblichen historischen Romane!
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- Pete

War da was?

Was braucht dieses Hörbuch, um für Sie zu einem 4- oder 5-Sterne Hörerlebnis zu werden?

Das ist das langweiligste Hörbuch, was je meine Ohren bisher ertragen mussten. Was hätte das für eine tolle Geschichte werden können. Seidenraupendiebe auf der Flucht nach Byzanz mit ihrem Diebesgut. Herausgekommen ist eine lahme Geschichte, in der ich immer mal wieder vergessen haben, worum es eigentlich ging. Die Protagonisten - eigentlich weiß ich gar nicht so genau, wer sie sind - eben nur Seidenraupendiebe aus einer besseren Gesellschaftsschicht, für einen Diebstahl nicht gut ausgerüstet, nicht clever genug, nicht gerissen genug ... eben nur ein paar langweilige gelangweilte Typen, die nicht wirklich wissen, was sie tun. Ich bin zwischendurch immer mal wieder eingeschlafen und habe beim Rückspulen bemerkt, dass ich eigentlich nicht wirklich etwas verpasst habe, meist ein paar Belanglosigkeiten mehr.
Ich habe auch nicht mitbekommen, wer wirklich im Mittelpunkt des Buches stehen sollte: die Diebe, die Raupen oder Buddha. Es schien mir, dass der Autor als Buddhist dieses Buch geschrieben hat. Er hat dabei vergessen, was europäische Buddhisten mehrheitlich immer vergessen, dass Buddha kein Gott ist. Im Buddhismus gibt es keinen Gott, nur Weisheiten.
Stellenweise erinnerte mich das Buch an einen Kostümfilm der 1960er Jahre. Ich habe die Szenen förmlich vor mir gesehen in ihrer Lächerlichkeit.
Was mich nervte, waren die Namen der Personen. Mussten es so komplizierte sein, die man sich nicht merken kann? Es gibt einfache zu merkende griechische/römische Namen, aber es mussten ja ausgefallene sein, ebenso bei den chinesischen Namen. Konnten es dort nicht die Kurzformen sein und signifikant unterschiedliche? Ich habe meist erst durch die Handlungen bemerkt, wen ich vor mir hatte und bei manchen Figuren habe ich es einfach aufgegeben, mich in die Belanglosigkeiten einzuhören.
Was der Autor wirklich gut kann, ist Bilder zu malen. Das war das einzig wirklich Gute an diesem Buch. Ich habe sie genossen. Die Bilder die er formulierte, waren nicht 0-8-15. Es ist schade, dass er diesen tollen Stil an so ein belangloses Buch verschwendet hat. Tja, es hätte so ein gutes Buch werden können, aber es schwankt zwischen Abenteuer und Glaubensbeschreibungen hin und her. Die Raupen sind leider nur schmückendes Beiwerk und hätten ebensogut weggelassen werden können. Mich hätte eigentlich mehr der Abenteuerteil, die Flucht unter Lebensgefahr, immer aufpassend, dass man nicht von Einheimischen gekapert wird. Was bekommt man serviert? Eine chinesische Furie, die alle Stadtoberen Männer in den Sack steckt, was ich schwer bezweifle, da die Stellung der Frau in China und in den Steppen eine niedere war, egal wie clever sie waren. Und irgendwie taucht diese Frau immer wieder wie ein Stehaufmännel auf. Das kam mir zu gewollt daher.
Technisch ist das Buch auch nicht gerade gelungen. Die Stopps sind aller 2 Kapitel. Wenn man also ein Zwischenkapitel bekommen will, muss man mühsam vorwärts und rückwärts schnelllaufen lassen. Das war mir meist zu mühsam, so dass ich diesen und jenen Satz wohl nicht mitbekommen habe, aber das war für den Fortgang auch nicht sehr wichtig.

Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme. Wie er gestalten kann? Das weiß ich nicht. Dafür gab es in diesem Buch nicht allzuviele Gelegenheiten.

Ich würde niemanden empfehlen, dieses Buch zu kaufen - viel zu langweilig.Was hätte man nicht alles aus diesem Thema machen können ...


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- Schreibfee

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2016
  • Verlag: Audible GmbH