Tod und Teufel

  • von Frank Schätzing
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • 15 Std. 25 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Endlich – Frank Schätzings Bestseller als Lesung

Köln, im Jahre 1260. Jakob der Fuchs, ein charmanter Dieb und Vagabund, wird Zeuge, wie der Dombaumeister vom Gerüst in den Tod gestoßen wird. Doch alle, denen Jakob von dem Mord erzählt, sind kurz darauf ebenfalls tot. Als er begreift, wer die Intrige gesponnen hat, muss er den Verbrecher so rasch wie möglich überführen. Doch der ist ein eiskalter Auftragsmörder, und als nächstes hat er Jakob im Visier...

Stefan Kaminski, der wohl bekannteste Stimmenvirtuose unter den Hörbuchsprechern, ist inzwischen als Interpret der Romane von Frank Schätzing etabliert.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Ich war vor zwanzig Jahren bereits begeistert

Mein erster Schätzing, vor vielen Jahren gelesen als er – natürlich in Köln – in der Buchauslage lag. Ich war direkt begeistert und Schätzing-Fan. Danach kamen dann einige tolle Bücher des Autors und einige Enttäuschungen. Leider kein vergleichbares Buch mehr. Schade. Durch das Hörbuch bin ich natürlich noch nicht ganz durch. Aber da ich das Ende ja kennen, wage ich mich bereits an eine Rezension.

Tod und Teufel ist spannend und hat feinen Humor. Ein bunter mittelalterlicher Bilderbogen breitet sich vor dem Leser – und, dank der hervorragenden Lesung von Stefan Kaminski noch mehr vor dem sicherlich größtenteils begeisterten Hörer – aus. Das pralle Leben zur Zeiten den Dombaus, okay, der ersten Phase des Dombaus, wird, sicher nicht ganz unrealistisch, geschildert. Und das Sterben. Wir haben ja auch noch einen spannenden Krimi. Ein in vieler Hinsicht grandioses Werk.

Wer, wie ich, Tod und Teufel schon gelesen hat, sollte trotzdem zugreifen. Diese Lesung lohn auf jeden Fall. Und wer es nicht kennt, sollte erst recht zugreifen. Die Geschichte ist hervorragend.
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- Saarpirat

Macht und Mord im Mittelalter

Obwohl ich „Tod und Teufel“ generell gut finde, bin ich nach der Lektüre nicht ganz so begeistert, wie die meisten anderen Rezensenten, denn, meiner Meinung nach hat der Roman eine nicht unerhebliche Schwäche.
Aber zuerst das Positive: Die Figuren, sogar bis in die Nebenfiguren hinein, sind detailliert ausgearbeitet und haben Tiefe. Die besondere Stärke des Romans liegt in den herrlichen Dialogen, zumal der überragende Sprachkünstler Stefan Kaminski ein tolles Hörspiel aus dem Text macht.
Die eigentlichen Problemstellen des Mittelalterkrimis sind, meiner Meinung nach, die Abschnitte mit den geschichtlichen Hintergründen. Diese historischen Daten sind natürlich sehr wichtig für die Handlung, dazu sind sie gut recherchiert und sehr informativ, aber sie sind, für meinen Geschmack, etwas trocken präsentiert und möglicherweise sind die einzelnen Abschnitte auch zu lang. Jedenfalls wird dadurch an vielen Stellen die Spannung zu stark ausgebremst. Tatsächlich schweiften meine Gedanken während der Geschichtsbetrachtungen oft ab und ich musste ein paar Mal zurückspulen, weil ich etwas nicht richtig mitbekommen hatte.

Auch wenn die Verschwörung des Kölner Patriziats spannend inszeniert wurde, die vier Hauptfiguren flüchten, Schutz suchen, ausweichen und sogar selbst angreifen müssen, gibt es doch insgesamt im Handlungsverlauf nicht allzu viele überraschende Wendungen, da sich alle Figuren, ihrem jeweiligen Temperament oder Ziel nach, folgerichtig verhalten und die historischen Ereignisse ja vorgegeben sind. All das macht den Roman zwar kurzweilig und auch hörenswert, aber nicht besonders oder gar großartig. Allerdings wird das mittelalterliche Köln so farbenfroh und lebendig geschildert und die Dialoge der Figuren sind so klug und witzig, dass dieses Zusammenspiel dann doch einen ganz besonderen Reiz ausmacht.
Leider wird keine bedeutsame Message transportiert, was ja auch nicht unbedingt sein muss, mir persönlich aber immer wichtig ist, denn ein Roman ohne „Nährwert“ ist oft schnell wieder vergessen und wirkt nicht nach.
„Der Schwarm“, den ich nur in der Hörspielfassung aus Prä-Audible-Zeiten kenne, hat hingegen deutlich mehr Gehalt, transportiert komplexe, dauerhaft aktuelle Themen und gefällt mir deshalb, im Vergleich, besser.

Fazit: Trotz einiger Längen hat mir „Tod und Teufel“ Spaß gemacht. Für Mittelalter-Fans und alle Hörer, die sich für die Geschichte der Stadt Köln interessieren, ist der Roman auf jeden Fall empfehlenswert.
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- Annette

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 11.10.2016
  • Verlag: Der Hörverlag