Inhaltsangabe

Das Vorbild für den Netflix -Welterfolg "House of Cards" - verfilmt mit Kevin Spacey und Robin Wright.

In Francis Urquhart kocht es vor Wut. Schon wieder ist er bei der Besetzung der Kabinettsposten übergangen worden. Doch Rache wird am besten kalt gegessen. Skrupellos schmiedet er mit seiner Frau eine Intrige, die der Premierminister politisch nicht überleben wird...


>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.
©2015 Piper Verlag GmbH. Übersetzung von Johannes Sabinski und Alexander Weber (P)2016 Audible GmbH
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Regulärer Preis: 19,95 €

Details zum Angebot: Details zum Angebot:
  • 1 Hörbuch pro Monat
  • 30 Tage kostenlos testen
  • Dann 9,95 € pro Monat
  • Jederzeit kündbar
  • Unbegrenzt Audible Original Podcasts hören
Bitte wählen Sie ein Zahlungsmittel aus oder fügen Sie ein Neues hinzu

Für 1 Guthaben kaufen

Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Für 19,95 € kaufen

Kauf durchführen mit: Zahlungsmittel endet auf
Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Bei Abschluss Ihrer Bestellung erklären Sie sich mit unseren AGB einverstanden. Bitte lesen Sie auch unsere Datenschutzerklärung und unsere Erklärungen zu Cookies und zu Internetwerbung.

Kritikerstimmen


Ein Genuss für jeden, der das politische Intrigenspiel liebt. Stilbildend für sein Genre und makellos konstruiert.
-- Daily Mail

Dobbs Politthriller fesseln, weil sie so authentisch sind. Man merkt, der Mann weiß, wovon er spricht!
-- The Times

Extrem lebensnah und extrem zynisch - ein Triumph.
-- The Independent
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von Radix Am hilfreichsten 26.03.2016

Gleichzeitig Politthriller und Zeitreise

Michael Dobbs führt den Leser in „House of Cards“ zurück in das London der 1990er Jahre. Ja, die Vorlage für den gleichnamigen Netflix-Welterfolg dürfte für dessen Kenner vor allem für die Suche nach Parallelen und Unterschieden spannend sein.

Ansonsten ist dieses Buch eher für jene Krimifans hörenswert, die sich für das britische Regierungssystem interessieren, Spaß an ein wenig Mediensatire über das Vor-Internet-Zeitalter haben und Intrigen oder Verschwörungstheorien mögen. Die Psychologie bleibt hier eher an der Oberfläche, die Handlung enthält wenig Gewalt, zurückhaltende Sexszenen, zunächst nur politischen Mord – und erst gegen Ende auch Tote.

1989 noch vor dem Rücktritt der „Eisernen Lady“ Maggie Thatcher als britische Premierministerin geschrieben, handelt „House of Cards“ von der Nach-Thatcher-Zeit – war bei Veröffentlichung also eine Zukunftsvision. Der Protagonist Francis Urquhart, „Whip“ (so etwas wie der Fraktionschef) der Konservativen, wird nach einer knapp gewonnen Unterhauswahl bei der Regierungsbildung übergangen und rächt sich an Thatchers fiktiven Nachfolger. Er bedient sich dazu eines drogenabhängigen Parteifunktionärs und einer ehrgeizigen politischen Journalistin, die diese Verschwörung gleichzeitig aufdecken will.

Dobbs lässt sich Zeit mit der Entwicklung der Handlung. Die Spannung entsteht aus der Beschreibung der Winkelzüge Urquharts und der Frage, ob und wann ihm jemand auf die Schliche kommt und das Kartenhaus in sich zusammenfällt. Und genau hier liegt gleichzeitig eine Schwäche des Plots: Der Intrigant scheint ein wenig von der Naivität seiner Gegenspieler zu profitieren – obwohl er sich doch eigentlich im politischen Haifischbecken Westminster befindet ...

Die Figurenzeichnung erinnert wie in manch anderem Thriller eher an einen Comic: Die Personen agieren ganz im Hier und Jetzt, die Hintergründe – zum Beispiel ein Vater-Sohn-Konflikt – sind eher plakativ als hintergründig.

Einen besonderen Reiz bezieht "House of Dards" aus Dobbs‘ britischem Humor. So stehen am Beginn jedes Kapitels Weisheiten Urquharts. Einmal erklärt er, dass der Begriff Politik (englisch: politics) aus dem Griechischen kommt: „poli“ bedeutet „viel“ und ein Tic sei eine Nervenstörung. Grandios.

Am besten sind Hörbücher immer dann, wenn der Sprecher nicht auffällt, etwa weil er die Akzentuierung übertreibt. Deshalb Lob für Erich Räuker, seine Stimme passt und er liest „House of Cards“ sehr ordentlich vor.

Fazit: Dieses Hörbuch ist als Thriller kein Muss, bietet aber einen intelligenten Blick auf Politik und Medien – insgesamt vier Sterne. Der Autor hat übrigens noch zwei Fortsetzungen geschrieben. Mal sehen, ob Audible die auch als Hörbucher anbieten wird (Stand: Ende März 2016).

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von Jürgen Am hilfreichsten 25.03.2016

Der Kampf um die Macht

Politik ist ein schmutziges Geschäft, sagt man. Der Autor des Buches ist offensichtlich davon überzeugt. Er liefert einen politischen Thriller, der in sich schlüssig ist und zu keinem Zeitpunkt an Spannung verliert.

Erich Räuker trifft als Sprecher genau den richtigen Ton.

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Alle Rezensionen anzeigen