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Inhaltsangabe

Sie leben seit mehr als 25 Jahren im Untergrund: Ernst-Volker Staub, Daniela Klette und Burkhard Garweg. Sie sind die letzten Überreste der Roten Armee Fraktion, die im deutschen Herbst die BRD terrorisierte. Obwohl sich die RAF längst aufgelöst hat, geistern die Drei noch immer mit bewaffneten Raubüberfällen durch die Republik. 
Wo verstecken sie sich? Warum stellen sie sich nicht der Polizei? Und was hat sie überhaupt in den Terror und den Untergrund getrieben? Die Journalistin Patrizia Schlosser will das herausfinden und beginnt die Suche. Mit dabei: ihr Vater, der in der RAF-Ära Polizist war und den Terror hautnah miterlebte.
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Über die Gastgeber

Patrizia Schlosser sind journalistische Abenteuer eigentlich nicht fremd. Als Journalistin arbeitete sie bereits in Israel und den Palästinensischen Gebieten, recherchierte im Iran und erhielt für eine Webserie über einen syrischen Flüchtling den Civis Medien Preis. Als Teil eines Rechercheteams des NDR und der ZEIT wurde sie mit dem Helmut Schmidt Preis ausgezeichnet und arbeitete bereits für dpa, SPIEGEL ONLINE, Deutschlandfunk und den BR.

Aber wenig konnte sie auf „Im Untergrund“ vorbereiten: Nicht nur wegen der schwierigen Recherche über ein Jahr, sondern weil sie und ihr Vater dabei intensiv miteinander zu tun hatten. Ein Jahr Familientherapie ist nichts dagegen.
Im Untergrund


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Die Suche beginnt
Das verschwundene Haus
Wir waren nicht tot

Weitere Hörproben

  • Flg. 1 - Es ist etwas passiert
  • Die Suche beginnt
  • Flg. 3 - Selbstmordkommando
  • Das verschwundene Haus
  • Flg. 6 - Kein einziger Schuss
  • Wir waren nicht tot

Kundenrezensionen

Hilfreichste
5 out of 5 stars
Von Rumbalotte Am hilfreichsten 19.03.2018

Die Geschichte hinter der "Story"

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Ich kann die Kritik der Rezensenten hier, die Frau Schlosser als Schülerzeitungsredakteurin abgetan haben, nicht nachvollziehen. Ich denke, dass die Kritiker das Format nicht verstanden haben, bei allem Respekt ;-)
Dies sind nicht die Nachrichten vom Deutschlandfunk, hier darf und muss subjektiv berichtet werden. Daher finde ich die "Kabbeleien" zwischen Tochter und Vater auch unheimlich interessant und hörenswert, da sie - völlig natürlich und ohne eine Rolle spielen zu müssen - zwei unterschiedliche Sichtweisen auf den "Deutschen Herbst" und seine Folgen aufzeigen. Dies ist wahrscheinlich einerseits eine Generationenfrage, sicher aber auch der Tatsache geschuldet, dass der Vater eben als Polizeibeamter stets auf der Seite des Staates stand. Seine Tochter geht dort eben viel unbefangener ran. Dies als Naivität abzutun, finde ich ungerecht. Denn genau dieser Gegensatz macht die Gespräch und Diskussionen ja interessant und spannend.
Zugegeben, der reine Erkenntnisgewinn ist am Ende überschaubar. Daher auch nur 4 Sterne für die Geschichte. Man sollte den Podcast vielleicht nicht hören, wenn man irgendwelche neuen Enthüllungen zur RAF erwartet. Stattdessen erfahren wir aber viel über das oft mühsame Geschäft von Journalisten, die vielen Anraufe, Mails und Briefe, die unbeantwortet bleiben, die vergeblichen Treffen, die zurückgezogenen Interviews etc. Und wir erleben eine geradezu anrührende Vater-Tochter Geschichte. Ich bin nur etwas älter als Frau Schlosser und musste öfter schmunzeln, wenn ich quasi "hören" konnte, wie sie über ihren Vater entnervt die Augen rollte. Das hat mir unheimlich gut gefallen, das ist eben auch genau die gestalterische Freiheit, die solch ein Format bietet. Wer sowas nicht mag, sollte es dann besser einfach lassen.

Im Übrigen hat sie nicht das "Schicksal" Holger Meins' mit KZ-Opfern gleichgestellt, sondern seine äußere Erscheinung (vgl. Kritik von Hans Werner Müller) und das ist in meinen Augen völlig korrekt!

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16 von 20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

4 out of 5 stars
Von Frosty Am hilfreichsten 10.04.2018

Interessanter Einblick in die Geschichte der RAF

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Im Untergrund (Original Podcast) besonders unterhaltsam gemacht?

Sehr gut war die Inszenierung, also der Wechsel von Musik, Erläuterungen und Originalzitaten, vor allem im Zusammenspiel der Hauptperson Patrizia mit ihrem Vater, der mit seiner bayerischen Bodenständigkeit eine besondere Originalität beiträgt.

Was mochten Sie an der Handlung am liebsten?

Besonders mochte ich, wie der Vater mit seinen Erzählungen und seinen Kommentaren immer wieder Denkanstöße und Bewertungen einstreut, die auf dem historischen Boden der RAF gründen und einen Kontrapunkt setzen zu der teilweise naiven, idealistischen Ansichten von Patrizia, die eher von dem vorgeblichen Idealismus der damaligen RAF geradezu fasziniert scheint, dabei aber zu vergessen droht, dass es sich bei den Personen um Mörder und andere Schwerstverbrecher handelt.

Hat Ihnen Patrizia Schlosser an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

Die jugendliche Lebendigkeit in der Erzählung von Patrizia macht ihre Begeisterung/Faszination für das Thema nachvollziehbar - ebenso wie die bodenständige Erzählform des Vaters seinen Gegenpol in der Bewertung der Geschehenisse plausibel macht. Würde man dieses Werk nur lesen oder von einem neutralen Sprecher vorgetragen hören, würde in diesem Wechselspiel etwas fehlen.

Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Die RAF - eine Geschichte im Spiegel der Zeit.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Es ist eher ein Erlebnisbericht, auch eine Vater-Tochter-Geschichte, vielmehr als es tatsächlich zu dem angekündigten Ergebnis führen würde (Auffinden der "wiederauferstandenen" mutmasslichen RAF Mitglieder). Ein Stück weit ist es zwar ein Blick hinter die Kulissen der heutigen Reste der linksextremen Szene... aber wer ein echtes Resultat im Sinne der Aufklärung noch offener Verbrechen erwartet, der wird enttäuscht sein am Ende.

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9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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