Der goldene Kompass - Das Hörspiel

  • von Philip Pullman
  • Sprecher: Jens Wawrczeck, Jürgen Thormann, Dietmar Mues
  • 13 Std. 48 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Die Geschichte beginnt in Oxford, wo ein Mädchen namens Lyra ein altehrwürdiges Internat besucht. Lyra ist klug, wild, unendlich neugierig und stößt bei ihren Erkundungen auf beunruhigende Dinge: Was erforscht ihr geheimnisvoller Onkel Lord Asriel oben im eisigen Norden Europas? Und warum verschwinden in der Gegend um Oxford immer mehr Kinder?
Doch Antworten auf all diese Fragen findet sie nur, wenn sie sich auf der Spur ihres Onkels in den hohen Norden wagt, wo Panzereisbären eine uneinnehmbare Festung bewachen und hinter dem Polarlicht eine neue Welt beginnt. Verfolgt wird Lyra von der ominösen Wissenschaftlerin Mrs. Coulter, die ein ganz eigenes Interesse an ihr hegt. Als Wegweiser erhält Lyra einen magischen Goldenen Kompass, der ihr bei der Suche nach der Wahrheit ein nützliches Instrument ist.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Gelungenes Hörspiel

Lyra lebt in einer Parallelwelt. In dieser Welt haben alle Menschen tierische Begleiter - sogenannte Dæmonen. Sie sind die Seele der Menschen, Freund und Beschützer.

Sie ist ein echter Wildfang sowie eine kleine Abenteurerin und besucht ein Internat
in Oxford. Lyra ist nicht nur klug, sondern auch sehr neugierig, alles muss sie erkunden - selbst vor der Gruft macht sie nicht halt.

Mit Pantalaimon (Pan) ihrem Dæmon, macht sie eine schwerwiegende Entdeckung:
Es verschwinden Kinder, darunter auch ihr bester Freund Roger und der Küchenjunge Billy.

Auf der Suche nach Roger und ihrem Onkel Lord Asriel helfen ihr nicht nur
Menschen sondern auch Hexen. Eine besonders große Hilfe ist ein Panzerbär
namens „Iorek Byrnison “

Von Nutzen ist ihr auch ein magischer Gegenstand - der Goldene Kompass -
der ihr nicht nur den Weg weist.

Das Hörspiel ist sehr schön umgesetzt, wobei bemerkenswert ist, dass das
Hörspiel nur 21 Minuten kürzer als die ungekürzte Lesung.

Die Sprecher passen gut zu den Rollen und die Handlung wird durch Musik
und Geräusche hervorragend unterstützt.

Kelly Darboven: Lyra Belacqua
Jens Wawrczeck: Pantalaimon (Pan)
Meike Harten: Mrs. Coulter
Dietmar Mues: John Faa, Fürst der Gypter
Jürgen Thormann: Der Erzähler

u.v.a.
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- Hörratte

Langweilige Sprecher mit mehreren Persönlichkeiten

Würden Sie es noch mit einem anderen Hörbuch von Philip Pullman und/oder the narrators versuchen?

Gegen die Geschichte an sich ist nichts zu sagen und man ist hinterher gespannt, wie es weitergeht. Das rettet dieses "Hörspiel" aber leider nicht.


Welcher Moment von Der goldene Kompass - Das Hörspiel ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Wirklich im Gedächtnis geblieben ist mir eigentlich nichts. Und das macht die Tragik dieses Hörspiels aus. Es ist dermaßen unspektakulär, dass es praktisch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.


Wie hätte das Hörbuch besser vorgetragen werden können?

Der Erzähler selbst (Synchronstimme von z.B. Max v. Sydow oder Michael Caine) macht alles richtig und hat eine extrem angenehme "Großvater"-Stimme.

Wenn man aber ein Hörwerk großspurig als "Das Hörspiel" bezeichnet, erwartet man Klangteppiche, Ambiente, natürlich wirkende Dialoge und so weiter. Und das hat "Der Goldene Kompass" leider nicht geboten.

Ein weiterer Punkt ist die Musik. Die Musik selbst ist zwar nett komponiert, wiederholt sich aber sehr schnell und passt nie wirklich zum Szenario. Sie wirkt sehr asiatisch, was bei einer Geschichte, die von England in den hohen Norden führt, recht eigentümlich wirkt. Da ist man beinahe schon froh, dass sie nur zwischen den Kapiteln vorkommt.


Sie mochten dieses Buch nicht ... Haben Sie vielleicht irgendwelche rettenden Maßnahmen dafür?

Eine rettende Maßnahmen wäre eine bessere Hörspielbearbeitung gewesen. Dass generell ein Augenmerk auf Atmosphäre gelegt worden wäre, Umgebungsgeräusche, Panning und Ähnliches.

Und, das halte ich für einen EXTREM wichtigen Punkt, der mir das Hörspiel noch mehr verdorben hat, als alles Andere:
Wenn ich schon mehrere Rollen auf einen Sprecher lege, tue ich das doch nicht IN DER SELBEN SZENE! Und nicht mit MARKANTEN SPRECHERINNEN, die nur leidlich ihre Stimmen verstellen! Und teilweise nicht mal das! Das war WIRKLICH fürchterlich!

Und ausgerechnet die Hauptfigur der Lyra ist UNGLAUBLICH uninteressiert und uninspiriert gesprochen. Oft passt ihre gelangweilt wirkende Art zu sprechen überhaupt nicht zur Situation. Das liegt nicht mal daran, das (vermutlich) ein Kind die Rolle gesprochen hat, denn es gibt mehrere Kinder in diesem Hörspiel, die es um Einiges besser machen.


Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Für eine Inszenierte Lesung geht das Ding alles in allem wahrscheinlich in Ordnung.
Als waschechtes Hörspiel taugt es nicht.

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- Dennis Oberhach

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2015
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH