Versuchung (Unter dem Vampirmond 1) : Unter dem Vampirmond

  • von Amanda Hocking
  • Sprecher: Annina Braunmiller-Jest
  • Serie: Unter dem Vampirmond
  • 8 Std. 31 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Als die 17-jährige Alice Bonham den faszinierenden Jack trifft, steht ihre Welt Kopf. Bald verbringt Alice jeden Abend mit Jack. Dann lernt sie seinen umwerfenden Bruder Peter kennen: Ein Blick genügt und Alices Knie werden weich. Doch Peter sprüht vor Hass. Alice verliebt sich rettungslos in beide Brüder, die so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Die Klette & der Vampir

An sich hätte das ein gutes Hörbuch werden können: Eine fluffig-leichte Geschichte, vorgetragen von Annina Braunmiller, deren einfühlsame Stimme mich schon so oft verzaubert hat.
Dennoch wurde ich nicht mit der Story warm, und das lag vor allem an der Heldin, die mir im Verlauf der Handlung immer unsympathischer wurde.
Alice ist ein Teenager ohne Antrieb. Sie hat keinerlei Interessen, weder an der Schule, noch an Freunden oder einem sozialen Leben. Sie ist in jeglicher Hinsicht passiv, und lässt über ihren Kopf hinweg entscheiden, statt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Als es heißt, dass sie für Peter bestimmt ist, dass sie ihm gehört, nickt sie diese Info ab, als wäre das ein Punkt einer To-Do Liste: Einkaufen, Blumen gießen, Peter gehören, Wäsche waschen ...
Nachdem sie erfährt, dass er sie nicht will, verliert sie jeden Halt, und ihre kleine Welt bricht komplett auseinander. Als wäre es wichtig, dass er sie "will", also jemand, den sie überhaupt nicht kennt - und der sie nicht kennt.
Dabei stellt sie ihre körperlichen "Bedürfnisse" über ihre geistigen, was mich zum nächsten Punkt bringt.

Eine locker-leichte Geschichte kann ja was Schönes sein, aber eine völlig geistlose finde ich persönlich eher abschreckend. Alice hat nichts, aber auch gar nichts zu bieten, nicht einmal Stolz. Sie bringt nichts eigenes in die Geschichte mit ein, statt dessen klebt sie wie eine Zecke an den Vampiren. Als sie erfährt, dass diese Geld wie Heu haben, und dass sie davon profitieren kann, schmeisst sie als erstes die Schule hin, als wäre Bildung eine Krankheit. Collage kommt dann auch nicht mehr infrage, denn Kultur und Wissenschaft ist in Alices Welt nur etwas für unterprivilegierte, arme Schlucker. Statt dessen macht sie ... nichts. Mit Jack abhängen, PS3 spielen bis der Arzt kommt - so stellt sich Alice ihre Zukunft vor.

Ihre Antriebslosigkeit hat nicht dazu beigetragen, dass sie bei mir Sympathiepunkte sammelt, zumal sich das bis zum Schluss nicht ändert. Sie trifft keine eigene Entscheidung, statt dessen lässt sie über sich bestimmen. Sie geht sogar so weit, sterben zu wollen - nur weil Peter sie nicht will, ein Typ, der ein völlig Fremder für sie ist.
Einer solchen Haltung kann ich wenig abgewinnen. Genauso wenig einer Heldin, die im Grunde nichts außer ihrer Egomanie zu bieten hat. Sie ist keine große Leuchte, weder witzig noch schlagfertig, scheinbar auch nicht besonders hübsch - und offensichtlich nicht grade klug. Was genau soll mich als Leserin an ihr begeistern - oder zumindest für sie einnehmen?
Das Ganze hätte vielleicht noch vom Helden aufgefangen werden können, aber von Jack erfahre ich nur so viel, dass er den ganzen Tag vor der Spielkonsole abhängt. Ein Einstein ist er auch nicht gerade, dafür sieht er zumindest gut aus.
Wie Alice, lebt er auf Kosten anderer, und hat auch nicht vor, das in absehbarer Zeit zu ändern.

Fazit:
2 Punkte für die Sprecherin & einer Idee, die meiner Ansicht nach unglücklich umgesetzt wurde.
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- kamelin

Versuch(ung) eines Vampir-Romanes

Wie schreibe ich einen guten Vampir-Roman? Ich nehme eine eingeschüchterte Heldin, packe sie in eine ordentliche Opferolle und gebe oben drauf noch ein gestörtes Verhältnis zum Elternhaus. Als Story nehme ich brüderliche Eifersucht, gespickt mit großem Reichtum und... Achja, das wars dann auch schon.

Also vorweg, ich bin absoluter Twillight Fan!

Die Story ist leider wenig überzeugend, geschweige denn spannend und irgendwie kommt mir alles auch ein wenig bekannt vor. Sie, Nachts allein im Parkhaus. Er, rettet ihr das Leben. Jack ist für alle unwiderstehlich, nur nicht für sie. Nun gut, nicht so tragisch, denn sein Bruder ist ja auch viel schärfer und viel geheimnisvoller. Je nachdem wer sie dann gerade will, ist sie mal bei dem Einen oder mal bei dem Anderen.

Sie wird mütterlich in die Vampirfamilie aufgenommen und bettelt darum gebissen zu werden??? Das Ganze spielt in Forks... ach nee! Das war der andere Roman!

Das Ganze wirkt auf mich schon fast wie eine Twillight Satire, in der die ganze Story auf dem Wettstreit für ein absolut uninteresanntes Mädchen aufbaut. Wobei es nicht einmal direkt das ist, da einer von Beiden sie ja gar nicht will.

Zwei Sterne gitb es für Annina Braunmiller und Peter, der als Einziger bis zum Schluss etwas Geheimnisvolles hat.

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- Schnien

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2011
  • Verlag: Der Hörverlag