Emma im Knopfland

  • von Ulrike Rylance
  • Sprecher: Fritzi Haberlandt
  • 2 Std. 41 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Emma muss die Ferien bei ihren schrulligen, Verwandten Onkel Hubert und Tante Mechthild verbringen, die in ihrem riesigen Haus alles horten, was man kostenlos bekommt: gebrauchte Fahrkarten, Schneckenhäuser, Kugelschreiber...
Als Emma eines Abends das Knopfzimmer betritt, fängt plötzlich ein dicker Goldknopf an, mit ihr zu reden. Emma berührt ihn und - schwupps - findet sie sich, auf Knopfgröße geschrumpft, im Knopfland wieder..."So etwas wie dich habe ich noch nie gesehen. Bist du sicher, dass du ein Knopf bist?" Emma holte tief Luft. "Ich bin kein Knopf", sagte sie schnell. "Ich bin ein Kind." "Kein Knopf?" Luises silberner Mund stand offen.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Haberlandt-Show

Der Rahmen der Story wirkt erst einmal etwas abgegriffen - die Idee, daß kleine mädchen in sonderbaren Welten aufwachen und dann auch noch über ihre Identität und Herkunft nachdenken, ist in der Literatur nun wirklich oft genug benutzt worden, mn denke an Alice im Wunderland/im Spiegelland, und an Baums "Wizard of Oz" / Wolkows "Zauberer der Smaragdenstadt".
Aber dies hier ist so absurd, daß es schon wieder heraussticht - das Buch hört sich an wie der Fiebertraum eines betrunkenen Supermodels. Verirrt zwischen lebeden lebensgroßen Knöpfen, Kreppverschlüssen und Sicheheitsnadeln - das ist schon was! Und die ebenso verrückten Messi-Tanten und -Onkel sind auch nicht übel gezeichnet.
Fritzi Haberlandt, begnadete Vorleserin, hat hier eine Steilvorlage zum Ausprobieren von verschiedenen Stimmlagen und Dialekten. Hamburgisch, berlinerisch, Bayerisch, manches gelingt nicht so gut, manches wundervoll, und immer ist sie authentisch und bei der Sache. Niemand kann so witzig wispern und kichern wie sie, nicht mal Nana Spier. Das irre Lachen der Hofdame erinnert beglückend an das der großen Blandine Ebinger, die in den 20ern Berlin in Atem hielt, und vielleicht ist Fritzi Haberlandt ja eine würdige Nachfolgerin. Wer also Knöpfe nicht mag, kann das hier immer noch als grandiose dreistündige Haberlandt-Show genießen.
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- Matthias

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 02.09.2011
  • Verlag: Hoercompany