Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

  • von Thomas Mann
  • Sprecher: Boris Aljinovic
  • 14 Std. 39 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Felix Krull, der überaus anziehende und charmante Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten, entwickelt schon im Kindesalter Vorlieben für das diebische Gewerbe. Weder Schokolade, noch Liebesbeweise entgehen seiner Aneignungslust - und da die Welt betrogen werden will, betrügt er sie! Als ein Rollentausch mit dem Marquis de Venosta seinen Aufstieg vom Hotelpagen zum Adligen ermöglicht, stehen ihm alle Türen offen, was er nur zu geschickt zu nutzen weiß.Thomas Mann verfasste seinen heiteren Schelmenroman 1922 und arbeitete vielfältige private Bezüge ein. So versteht sich der Meisterbetrüger Krull als Künstler und bringt seine Bekenntnisse mit hoher literarischer Kunstfertigkeit vor. Mann hingegen empfand diebische Freude dabei, seinen Text als parodistische Autobiographie zu konzipieren und sich in der Figur des kriminellen Aufsteigers selbst zu porträtieren. Es handelt sich daher um einen Bekennertext mit doppeltem Boden: einerseits die fiktive Biografie eines verführerischen Verbrechers, andererseits eine kritische Selbstprüfung des verschmitzt resümierenden Autors.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Große Meister am Werke

Welche Freude dieses Hörbuch bereitet! Manns Schelmenroman hat mir beim ersten Lesen prächtig gefallen, auch als Verfilmung - aber noch nie so gut wie in dieser Lesung! Für mich völlig überraschend liest sich dieser mir bisher nur aus TV-Rollen bekannte Schauspieler mit dem einprägsamen Gesicht direkt in die erste Riege der großen Hörbuchsprecher. Sehr fein nuanciert, mit einer gepfefferten Prise Humor, läßt Aljinovic die Figuren des Romanes lebendig werden, und das mit einer unaufdringlichen Leichtigkeit, die man sonst nur von Eva Mattes kennt. Bravo!
Lesen Sie weiter...

- Ohrwurm

Genialer Vorleser macht dieses Buch interessant

Klar, man darf am Großmeister nicht rummäkeln, schon gar nicht am Nobelpreisträger Nr. 1. Aber man spürt schon, das die Geschichte staubt, das nicht viel darin passiert - man kann die Zusammenfassung in 2 Mannsche Sätze bringen. Der rumschwurbelnde, spreizende Sprachstil ist kunstvoll und dem Thema angemessen, aber wirklich interessant ist es nicht. Das Ganze wird nur durch Boris Aljinovic erträglich, der ein begnadeter Vorleser ist, vor dem ich achtungsvoll mich beuge.
Nur durch seine Kunst wurde es mir möglich, dieses Werk überhaupt kennenzulernen, gelesen hätte ich es nicht geschafft!
Lesen Sie weiter...

- Klaus

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2009
  • Verlag: Argon Verlag