Der Leuchtturm am Ende der Welt

  • von Jules Verne
  • Sprecher: Oliver Rohrbeck
  • 5 Std. 50 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Die Meere um Kap Horn, nun ja, die stehen verdientermaßen in schlechtem Ansehen. Daß man die Schiffbrüche an diesen Küsten gar nicht mehr richtig zählt, und daß Seeräuber sich gar kein besseres Feld für ihre verbrecherische Tätigkeit wählen können, das will ich auch ohne Widerrede zugeben. Alles das wird sich aber ändern, Felipe! Hier haben wir nun die Stateninsel mit ihrem Leuchtturme, und dessen Licht wird kein Orkan, und wenn er aus allen Strichen der Windrose pfiffe, zu verlöschen imstande sein. Die Schiffe draußen werden es zeitig genug sehen, ihren Kurs danach bestimmen zu können. An uns ist es, das Leuchtfeuer zu unterhalten, und was an uns liegt, das wird geschehen!

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Kein Spitzenwerk, aber spitze gelesen

Jule-Verne-Fans werden sicher dies Hörbuch begrüßen - grade weil es zu den unbekanntesten und rarsten Verne-Romanen überhaupt gehört - nur existent in einer alten Übersetzung der Jahrhundertwende. Der kleine Roman stammt aus dem Nachlass des Autors.
Er wird schon gewußt haben, warum er ihn nicht veröffentlichte - er gehört nicht zu den besten. Piraten auf einsamer Insel - das ist für einen Autor, der zu den Pionieren der Scifi gehört, kein aufregendes Thema.
Und dann: Stevenson oder Dumas hätten mehr draus gemacht. Hier überwiegt Vernes Spleen, wieder mal bis zum Exzess mit nautischen und geographischen Kenntnissen zu prahlen. Das stört nicht auf 700 Seiten wie den Kindern des Kapitän Grant, auf 180 bremst es die Handlung gehörig aus.
Warum macht audible nicht die wirklich visionären und schrillen Bücher von Verne? Die erste Space-Opera der Weltliteratur etwa, "Hector Servadacs Weltraumabenteuer" oder so kurzweilige Geniestreiche wie "Die Jagd nach dem Meteor" oder "Kein Durcheinander"? Merkwürdig.
Jedenfalls - Oliver Rohrbeck gibt alles, die Stimme passt und niemand außer ihm hätte wohl dank seiner pointierten Art die belehrenden Passagen retten können. Auch seine Piraten sind schön comichaft schurkig. Die alte Sprache vergißt man dabei. Drei Sterne fürs Buch, fünf für Rohrbeck - macht vier:
Fazit - nur für millitante Rohrbeck- und Verne-Anhänger ;-)
Lesen Sie weiter...

- Matthias

Abenteuer als Schonkost serviert

Irgendwie sind Jules Verne's phantasievolle und phantastische Erzählungen auch heute noch gut zu lessen. Gerade weil vieles, was einst Science Fiction war, schon lange von der Realität überholt wurde.
"Der Leuchtturm am Ende der Welt" hat leider nicht viel von diesem Charme mitbekommen. Die Erzählung ist langatmig und reich an Wiederholungen, die Sprache mutet antiquiert an ohne dabei den üblichen Zauber von in Ehren ergrauter Prosa zu haben.

Der Inhalt der Erzählung ist schnell umrissen. Auf einer Insel an der Südspitze des amerikanischen Kontinents, am Ende der Welt, wurde ein Leuchtturm errichtet, um die Seefahrt vor Schiffbrüchen zu schützen. Drei erfahrene Seeleute werden als Leuchtturmwärter in dieser Einöde zurückgelassen, um bis zu ihrer Ablösung in 3 Monaten das Leuchtfeuer zu unterhalten. Unglücklicherweise überfallen eine Gruppe von Piraten diese kleine Gruppe kurz nach Abreise des Versorgungschiffes und übernehmen die Kontrolle.

Für geduldige Leser, die eine Schwäche für historische Abenteuergeschichten haben, mag dieses Buch lesenswert sein, wer jedoch einen typischen Jules Verne erwartet, sollte zu einem anderen Buch greifen.
Lesen Sie weiter...

- BikerJoe

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 27.06.2013
  • Verlag: Audible GmbH