Die Meuterer von der Bounty

  • von Jules Verne
  • Sprecher: Karlheinz Gabor
  • 0 Std. 52 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Diese Kurzgeschichte erschien 1879 als Anhang der VE 18 mit dem Buch "Die 500 Millionen der Begum".

Die Story ist vielen bekannt: Das bewaffnete Transport- und "Forschungs"-Schiff "Bounty" verlässt 1787 den englischen Hafen Portsmouth. Ihr Kommandant, Leutnant Bligh soll auf den noch unerforschten Südseeinseln, die auch schon damals der Inbegriff des irdischen Paradieses waren, Schößlinge des Brotfruchtbaumes holen. Sie sollten später in Westindien angepflanzt werden.

Dieses Schiff wird in Folge, allen voran der erste Offizier Fletcher Christian, von Meuterern erobert und Bligh wird zusammen mit anderen Besatzungsmitgliedern in einer Schaluppe ausgesetzt. In der Erzählung Vernes passiert etwas typisch "vernemäßiges": Während andere Literaten immer den dramatischen Höhepunkt der Meuterei in den Mittelpunkt stellten, findet Verne die Irrfahrt von Bligh, die eine nautische Höchstleistung darstellt, als besonders berichtenswert.

Dieser Erzählweise der nautischen, geographischen und allgemein wissenschaftlichen Leistungen findet seinen Höhepunkt in den von 1864 bis 1880 geschriebenen Geographie- und Geschichtsbüchern Vernes.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Ja, aber ...

Die Geschichte, oder vielmehr der Bericht, denn hier geht es nicht um ein Phantasieprodukt des großen Jules Verne, sondern um eine von ihm geschriebene Zusammenfassung der historischen Meuterei auf der Bounty, ist zweifellos spannend und aus interessanter Perspektive geschrieben. Das aber deutlich zu kurz. Viel mehr, als ein paar Schlagworte und kurze Skizzen werden hier nicht geliefert.

Na gut, man hätte durch die kurze Laufzeit gewarnt sein können.

Mit dem Sprecher bin ich während der kurzen Hörzeit auch nicht warm geworden. Okay, ich würde es wohl auch nicht, wenn er ein langes Buch sprechen würde. Das ist aber Geschmackssache. Rein "aussprachetechnisch" kann ich ihm nichts anlasten. Allerdings kommt mir die ganze Aufnahme auch so vor, als wäre sie zuhause auf der Hobbyanlage entstanden. Da bleibt es dann doch bei den zwei Sternen.

Insgesamt eine interessante, aber nicht unbedingt nötige Aufnahme.
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- Saarpirat

Schlechte Akustik, guter Sprecher, tolle Geschichte

Dieses tolle Geschichte von Jules Verne hätte eine bessere Umsetzung verdient:
Der professionelle Sprecher liest mit viel Mühe vor, aber die Akustik ist übel. Mann kann förmlich den engen gekachelten Raum hören, in dem dieser Text vorgelesen wurde.
Andere Jules Verne Hörbücher sind um Welten besser vertont.
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- Andreas L.

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2017
  • Verlag: Karlheinz Gabor Audiobooks