Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

  • von Aleksandr Solschenizyn
  • Sprecher: Hans Korte
  • 5 Std. 7 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Nikita Chruschtschow mahnte eindringlich auf dem 22. Parteitag der KPdSU: "Es ist unsere Pflicht, derartige Angelegenheiten, die mit dem Mißbrauch der Macht zusammenhängen, sorgfältig und allseitig zu klären. Solange wir arbeiten, können und müssen wir vieles klarstellen und der Partei und dem Volk die Wahrheit sagen..." Mit dieser Erklärung setzte er sich für ein literarisches Werk ein, das nach Erscheinen sofort Weltruhm erlangte: "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch". Es bringt keine sensationellen Enthüllungen, sondern die nüchterne, mikroskopisch genaue Untersuchung des Lagerlebens in Sibirien, so wie es von den Opfern der stalinistischen

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Warten

Mit dieser Erzählung tauchten die russischen Gulags in den westlichen Feuilletons auf. Solschenizyns nüchterne Beschreibung eines Tages im Leben eines politischen Gefangenen, dessen Leben von einem Bissen Brot abhängt, sich wehmütig an ein Paar warme Stiefel erinnert, umringt von Lagerinsassen, die dasselbe karge Leben fristen, bewacht von Wärtern, die an ihrem Schicksal nicht interessiert sind, hallte als Aufschrei lange nach. Das Überwachungssystem funktionierte, das Überleben hing von Kleinigkeiten ab. Ein falsches Wort, ein Besitz, den jemand anderes gerne hätte, und das Leben war nichts mehr Wert. Die Zeit stand still, bis das Licht abgeschaltet wurde. Wäre da nicht der Hunger, der einen daran erinnerte, noch am Leben zu sein. Das Werk des späteren Nobelpreisträgers wird immer an eine der dunkelsten Kapitel der Sowjetunion erinnern. Die Tradition, politische Gegner, Aufmüpfige zu verurteilen und wegzusperren, bleibt jedoch auch in der Neuzeit ungebrochen. Überall auf der Welt. Das Leben hinter den Zahlen, die Amnestie International veröffentlicht, begegnet einem in dieser erschütternden Erzählung ungeschminkt.
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- folgren

Eine Mahnung an alle lebenden Menschen...

...eine Mahnung sich für Politik und Geschichte zu interessieren, damit ein Rückfall in die Barbarei verhindert werden kann. Das geht nur, wenn auch Sie persönlich sich die Zeit dafür nehmen.
Dieses Hörbuch führt plastischer als ein gelesenes Buch vor das geistige Auge, was den Menschen jederzeit wieder drohen kann - denn die glücklichen Zeiten dauerten niemals ewig!
Dieses Hörbuch nimmt Sie mit in ein Lager des Gulags, läßt Sie an den Gedanken des Sträflings Denissowitsch teilhaben und seinen Alltag im Gulag so hautnah erleben, daß Sie die eine Gänsehaut bekommen werden.
Der beste Anstoß für eigenes aktives Engagement um Neuauflagen solcher Zustände zu verhindern.
Ein unbedingt empfehlenswertes Hörbuch. Lassen Sie den Fernseher ausgeschaltet!
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- Tocqueville

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 25.09.2008
  • Verlag: LangenMüller Herbig