Hamlet. Ein Hörspiel nach William Shakespeare

  • von William Shakespeare
  • Sprecher: Otto Strecker, Guntzer Schoß, Tom Quaas
  • 2 Std. 3 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

In einer Zeit drohender Kriege erhält der junge Prinz Hamlet die Nachricht vom Tode seines Vaters und kehrt von der Akademie zurück auf die Helsingôr. Dort hat seine Mutter den Bruder ihres verstorbenen Mannes geheiratet und diesen somit neben sich auf den Thron gehoben. Als Hamlet vom Geist seines verstorbenen Vaters erfährt, das der nun herrschende Fürst durch Brudermord an die Macht gelangte, nimmt er den unheilvollen Eid auf sich, seinen Vater zu rächen.
Schon vor Shakespeare beschäftigte sich eine ganze Reihe von Dichtern mit der Geschichte des Hamlet. Saxo Grammaticus erzählte zwischen 1180 und 1208 die Geschichte von einem jungen dänischen Prinzen namens Amlethus, der den Mord an seinem Vater Horwendill rächen möchte. Dazu täuscht er dem dänischen Hof und seinem Onkel Fengon Wahnsinn vor. Doch Fengon bemerkt die Vortäuschung und versucht Amlethus durch Fallen und Tricks zum Scheitern zu bringen. Amlethus kann sich dank seiner eigenen List vor der Gefahr retten und schließlich den Mord an seinem Vater durch Fengon rächen. Hinweise für einen "Ur-Hamlet" gibt es bereits 1589. Shakespeare schrieb sein Trauerspiel um 1600. Es ist jedoch unklar welchen Quellen Shakespeare seinen HAMLET zu verdanken hat. Die Übersetzung und Neubearbeitung von Shakespeares Hamlet für das gleichnamige Hörspiel von der sprachraun entstand unter dem Eindruck der Vorbereitung und Ausführung des 2. Irak-Krieges. Die unterschwellige und doch offenbare Bedrohung eines bevorstehenden Krieges, "die Macht der Stärke, der Stolz der Arroganz, die Willkür der Gerichte, die Dreistigkeiten der Regierung", bilden die Grundlage für diese Textfassung. Der Ort der Handlung wurde auf die Raumstation Helsingôr verlegt. Sie ist ein kaltes, künstliches Konstrukt aus Stahl, das eine ebenso kalte und harte Welt widerspiegelt. Dieses Hörspiel wird gesprochen von Otto Strecker, Guntzer Schoß, Tom Quaas, Lars Rudolph, Joachim Kerzel, Jana Kozewa und Dietmar Wunder.

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Hamlet

...als Hörspiel von einem (mir) bisher unbekanntem Verlag „Der Sprachraum". (Sollte man sich unbedingt merken!)

Ich kann nur sagen: Wow - super gemacht.
Tolle Sprecher (Hamlet - was für eine Stimme, aber auch alle Anderen großartig!), sehr gute Musikeinspielungen und Soundeffekte die die düstere, raue und kalte Atmosphäre noch mehr unterstreichen und dem Hörer fast greifbar machen.
Denn gemeiner Verrat, fein gesponnene Intrigen, heimtückischer Mord und schlussendlich der Tod sind nun mal eine sehr düstere „Angelegenheit"...

Macht und Stärke, Stolz und Arroganz, Willkür und Gerichte, Dreistigkeiten und Regierung - allŽ dies passt einfach nicht zusammen. Wie schön, dass wir in einem anderen Jahrhundert leben... Denn im Jetzt gibt es andere Methoden, um an die „Macht" zu kommen. (Umbringen muss man Keinen mehr.)

Ich finde dieses Hörspiel sehr gelungen, vor allem, wie in der Beschreibung des Inhalts bereits erwähnt, wenn man die Neubearbeitung in Hinsicht auf die (relativ) aktuellen Ereignisse der Neuzeit bezieht.

Klasse - weiter so. Sehr empfehlenswert, vor allem für Leute, die sich von Hörbüchern nicht nur „berieseln" lassen, sondern bewusst und konzentriert beim Hören sind. Denn dieses Hörbuch/Hörspiel wird noch lange im Gedächtnis bleiben und sicherlich auch gemischte Gefühle hinterlassen.
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- Mausepaul

Klasse

Sehr gut gelungene umsetzung.
Absolut zu empfehlen.
F?nf Sterne sind zu wenig.
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- Roger

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2009
  • Verlag: Der Sprachraum