Heeresbericht

  • von Edlef Köppen, Andreas Karmers
  • Sprecher: Peter Bieringer, Frank Arnold, Uwe Friedrichsen, Gert Haucke, Manfred Lehmann, Hansi Jochmann
  • 12 Std. 58 Min.
  • Hörspiel

Beschreibung

Mit der Begeisterung seiner Zeitgenossen zieht der Student Adolf Reisiger 1914 in den ersten Weltkrieg, die im Blut und Dreck des Stellungskrieges, der Giftgaseinsätze und Materialschlachten schnell erstickt. Das Grauen und der allgegenwärtige Tod verwandeln den kriegsbegeisterten Freiwilligen in einen überzeugten Pazifisten, der den Verstand zu verlieren droht und schließlich in die Irrenanstalt eingeliefert wird.

Die Lobeshymnen, die der Roman "Heeresbericht" bei Erscheinen 1930 von Gottfried Benn, Kurt Tucholsky, oder Ernst Toller erfuhr, wurden im Schatten des fast gleichzeitig erschienenen Erfolgsromans 'Im Westen nichts Neues' von Remarque, kaum wahrgenommen.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

Erschütterndes Hörspiel

Dies hier ist kein Hörbuch im klassischen Sinne, es ist ein Hörspiel. Die Sprecher machen alle einen tollen Job. Das Buch hört sich locker weg, man kann es aber nicht in einem Rutsch hören. Der Inhalt ist einfach zu erdrückend.

Es beginnt ganz harmlos kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges. Dann über die freiwillige Meldung zum Kriegsdienst. Dann geht es voller Naivität langsam auf die Front zu und es dämmert den Freiwilligen, was da auf sie zukommt.

Es kommt viel schlimmer, anonymes töten, Dreck und Krankheiten. Menschenverachtung ohne Ende. Spätestens ab hier wird es bedrückend und schwer zu ertragen.

Ein eindeutiges Buch gegen den Krieg und eine Mahnung.
Lesen Sie weiter...

- Jörg Eggers

Ansprechendes Hörbuch

Würden Sie dieses Buch einem Freund empfehlen? Warum oder warum nicht?

Ich finde das Hörbuch sehr gut gelesen, auch der Einbau von Reden, Zeitungsartikeln der Zeit sind sehr gut gelungen. Allerdings ist es im vergleich zu "In Stahlgewittern" von Ernst Jünger nicht fesselnd genug. Adolf Reisinger ist kein Abenteurer kein Draufgänger wie Jünger, zudem wird immer wieder versucht den deutschen Nationalismus der damaligen Zeit zu diskreditieren. Ich würde es eher mit im Westen nichts neues vergleichen. Der Autor versucht sich von den Gefühlen jener Zeit zu stark zu distanzieren, was oftmals nicht authentisch wirkt (grade bei einem Kriegsfreiwilligen 1914 als Hauptfigur) hier hätte es etwas weniger "politische Korrektheit" gern sein dürfen. Meinen Geschmack hat es im großen und ganzen getroffen, allerdings empfehle ich dennoch die Stahlgewitter, wenn es um authentische Literatur und Stimmung aus der Zeit des Ersten Weltkriegs geht. Für alle die die Stahlgewitter kennen ist es eine schöne Ergänzung da Romane zum Ersten Weltkrieg bzw. zur Wilhelminischen Zeit bei Audible leider noch sehr rar sind. Ich hoffe ich konnte euch helfen.


Lesen Sie weiter...

- Max

Weitere Infos zum Titel

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2016
  • Verlag: Karmers Hamburg