In Stahlgewittern

  • von Ernst Jünger
  • Sprecher: Ernst Jünger, Tom Schilling
  • 12 Std. 14 Min.
  • ungekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung.

In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen. Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.

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Kritikerstimmen



In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen.
-- Bruce Chatwin

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Hörerrezensionen

Hilfreichste

Miterleben!

Der sogenannte "Erste Weltkrieg" gilt als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und wirkt bis heute nach. Man kann sich wissenschaftlich mit Geschichte beschäftigen, mit Zahlen, Daten und Fakten und wird dennoch nie ein Verständnis für die Menschen und ihre Zeit erreichen. Dieses Buch von Jünger und Remarque's Buch "Im Westen nichts Neues" lassen den Krieg aus der Sicht von Frontsoldaten vor dem geistigen Auge zum Kino im Kopf werden. Beide haben unterschiedliche Perspektiven und haben jahrzehntelang zu Auseinandersetzungen zwischen den Lesern der Erlebnisgeneration geführt.
Heute, hundert Jahre später, haben diese Bücher nichts von ihrer Wichtigkeit eingebüßt. Kein Mensch sollte das Wort "Erster Weltkrieg" aussprechen, ohne diese Bücher gelesen oder besser gesagt "miterlebt" zu haben. Erst dann weiß man, was sich hinter diesem Begriff "Weltkrieg" verbirgt. Spannend sind diese Bücher vom ersten bis zum letzten Satz und großartig vorgelesen!
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- Tocqueville

Bemerkenswerte Literatur

Literatur über den 1. Weltkrieg sind z.Zt. Legion. Die authentischen Selbstzeugnisse von damals hingegen sind relativ übersichtlich, zumindest was den Hörbuchsektor angeht. Wer "Heeresbericht" von Edlef Köppen gehört/gelesen hat, der befindet sich im Erzählkreis dieses Buches hier. Doch die Methode und die Wirkung ist gänzlich anders. Jünger verherrlicht den Krieg nicht, distanziert sich aber auch nicht. Er betrachtet den Krieg als ein menschenfressendes Ungeheuer, das er fasziniert betrachtet, hält und füttert. Wie er lapidar erzählt, ein Sportschütze gleich, auf welche Weise er einen englischen Soldaten getötet hat, dann läuft mir ein Schauer des Entsetzens den Rücken herunter.
Verurteilen kann ich das Buch nicht. Kriegsverherrlichend kommt es mir nicht vor. Aber es bedarf schon einer Fähigkeit der Distanzierung, um damit umgehen zu können. Im direkten Vergleich halte ich das Werk von Köppen für bemerkenswerter und gehe darin sogar mit Kurt Tucholsky konform. :-)
Man benötigt schon eine Menge Geduld, um dieses Buch zu hören. Es wiederholt sich, aber darin zeigt sich auch die tödliche Wiederholung des Krieges - -
Tom Schilling müht sich redlich, ein großer Leser ist er nicht, hat aber das Potential sich zu entwickeln. Mehr Modulation im Lesefluss wäre sicherlich schön, aber unerträglich ist das Ganze nicht.
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- Klaus

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2014
  • Verlag: Der Hörverlag