Inhaltsangabe

Ernst Jüngers Erlebnisse vom Januar 1915 bis zum August 1918 an der Westfront spiegeln sich in seinem Werk "In Stahlgewittern" wider: vom Grabenkrieg in der Champagne und der Schlacht bei Cambrai bis hin zu den Stoßtruppunternehmen in Flandern und zuletzt der Verleihung des Ordens Pour le mérite nach seiner Verwundung.

In der Lesung von Tom Schilling ist Jüngers Meisterwerk nun erstmals als Hörbuch erhältlich. Selten wurde das Grauen des Krieges so schonungslos beschrieben, noch nie wurde es so eindringlich gelesen. Im Anschluss ist Ernst Jünger selbst in einer Dankesrede zum Goethepreis zu hören.
©1920 / 1978 Klett-Cotta (P)2013 Bayerischer Rundfunk / Der Hörverlag
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Kritikerstimmen



In Stahlgewittern machte ihn zum Helden einer Generation junger Offiziere, die alles gegeben hatten und am Ende bestenfalls das Eiserne Kreuz davontrugen.
-- Bruce Chatwin
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Kundenrezensionen

Hilfreichste
4 out of 5 stars
Von wollyosram Am hilfreichsten 13.12.2016

Töten, Sterben und Leben

Dieses Buch hat mich sehr berührt, da ich schon oft die Schauplätze des 1.Weltkrieges in Flandern gesehen habe. Die äußerste Brutalität und Grausamkeit eines Krieges wird hier ungehemmt geschildert. Es wird aber auch deutlich, dass selbst ein Berufssoldat nicht gänzlich frei von von Skrupel und Mitgefühl ist. Dieses Buch beziehungsweise die Geschichte des ist leider fast zeitlos.

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3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

5 out of 5 stars
Von Tocqueville Am hilfreichsten 26.08.2014

Miterleben!

Der sogenannte "Erste Weltkrieg" gilt als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und wirkt bis heute nach. Man kann sich wissenschaftlich mit Geschichte beschäftigen, mit Zahlen, Daten und Fakten und wird dennoch nie ein Verständnis für die Menschen und ihre Zeit erreichen. Dieses Buch von Jünger und Remarque's Buch "Im Westen nichts Neues" lassen den Krieg aus der Sicht von Frontsoldaten vor dem geistigen Auge zum Kino im Kopf werden. Beide haben unterschiedliche Perspektiven und haben jahrzehntelang zu Auseinandersetzungen zwischen den Lesern der Erlebnisgeneration geführt.
Heute, hundert Jahre später, haben diese Bücher nichts von ihrer Wichtigkeit eingebüßt. Kein Mensch sollte das Wort "Erster Weltkrieg" aussprechen, ohne diese Bücher gelesen oder besser gesagt "miterlebt" zu haben. Erst dann weiß man, was sich hinter diesem Begriff "Weltkrieg" verbirgt. Spannend sind diese Bücher vom ersten bis zum letzten Satz und großartig vorgelesen!

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11 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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