Jeder stirbt für sich allein

  • von Hans Fallada
  • Sprecher: Ulrich Noethen
  • 9 Std. 23 Min.
  • gekürztes Hörbuch

Beschreibung

Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen seinen letzten Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der "normalen" Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.

weiterlesen

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Hörerrezensionen

Hilfreichste

warum ungekürztes gekürzt?

Dank dem Verlag, der Falladas geniale Sprache und die von ihm auf dem Papier am Leben erhaltenen Menschen noch einmal in unverschnittener Druck-Fassung für uns/mich in die Welt gebracht hat. Dank dem Vorleser, der diesem Genuss makellos für die Ohren bereitete. Schelte dem "Anbieter", dem der Mut zu einer ungekürzten Fassung fehlte. Schade.
Lesen Sie weiter...

- Michael

Diese Geschichte geht unter die Haut

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich ein Buch - gelesen oder gehört - so betroffen gemacht hat.
Vor einigen Tagen habe ich den Roman zu ende gehört und bin immer noch mit meinen Gedanken in der Geschichte. Der Nachhall ist gewaltig, besonders mit dem Wissen, dass Fallada seine Geschichte auf der Basis einer Gestapo-Akte entwickelte.
Ulrich Noethen liest bestens.
Lesen Sie weiter...

- Andrea

Weitere Infos zum Hörbuch

  • Erscheinungsdatum: 21.07.2011
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH